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Christiane Hoffmann

    Niederfrohna.Gestern-Heute-Morgen 2
    Herzliche Genesungswünsche
    Hinter den Schleiern Irans
    Alles, was wir nicht erinnern
    • Alles, was wir nicht erinnern

      Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters

      Christiane Hoffmanns Vater floh Anfang 1945 aus Schlesien. 75 Jahre später begibt sich die Tochter auf denselben Weg, 550 Kilometer nach Westen. Auf ihrer Reise kämpft sie sich durch Hagelstürme und sumpfige Wälder, sucht Zuflucht in Kirchen und Küchen und führt Gespräche – sowohl mit anderen als auch mit sich selbst. Dabei erforscht sie die Geschichte ihrer Familie und die Narben, die der Krieg hinterlassen hat. In den 1970er Jahren sitzen die Kinder unter dem Tisch, während die Erwachsenen über ihre verlorene Heimat sprechen und ihre Verletzungen an die nächste Generation weitergeben. Nach dem Tod ihres Vaters kehrt die Tochter in das schlesische Dorf zurück, das jetzt Rózyna heißt. Am 22. Januar 2020 bricht sie auf, um den Weg seiner Flucht noch einmal zu gehen. Was bleibt vom Fluchtschicksal? Wie gehen Familien und Gesellschaften, Deutsche, Polen und Tschechen mit der Vergangenheit um? Hoffmanns Buch bringt die Erinnerung an Flucht und Vertreibung ins 21. Jahrhundert und verknüpft ihre Familiengeschichte mit historischen Erzählungen. Es ist ein sehr persönliches Werk, das die Suche einer Tochter nach ihrem Vater und dessen Geschichte thematisiert. Ein berührendes und emotionales Buch über den Verlust von Heimat und dessen Bedeutung für nachfolgende Generationen.

      Alles, was wir nicht erinnern
      4,4
    • Christiane Hoffmann, geboren 1967 in Hamburg, arbeitet seit 1994 als Journalistin für die F. A. Z. Nach vier Jahren als Korrespondentin in Moskau berichtete sie von 1999 bis 2004 aus Teheran. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Frankfurt und ist in der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung tätig. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter.

      Hinter den Schleiern Irans
      4,0