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Armin Fuhrer

    1. Januar 1963
    Tod in Davos
    Hitlers Spiele
    Herschel
    Sextropolis
    Lichtgestalten und ihre Schattenseiten
    Hunger & Ekstase
    • Hunger & Ekstase

      Berlin 1922/23

      In den Jahren 1922/23 erreicht die Inflation in Deutschland und damit auch in Berlin ihren Höhepunkt. Dass Hunger und Armut dabei nur eine Seite der Medaille sind, zeigt Armin Fuhrer in diesem reich bebilderten Buch. Eindrücklich berichtet er über Inflationsgewinnler, die Freiheiten der Republik, Tanzwut, neue Formen von Kriminalität, Spielwut, exzessiv ausgelebte Sexualität sowie Drogenkonsum in der ambivalenten Zeit der Hyperinflation.

      Hunger & Ekstase
      5,0
    • Sextropolis

      Anita Berber und das wilde Berlin der Zwanzigerjahre

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Anita Berber war eine faszinierende Persönlichkeit des frühen 20. Jahrhunderts, die als Filmstar, Tänzerin und Modeikone in einer turbulenten Zeit lebte. Ihre provokante Art, inklusive dem Tragen von Frack und Monokel, sowie ihre offene Bisexualität und Drogenabhängigkeit machten sie zur Skandalfigur. Berber stellte gesellschaftliche Normen in Frage und hatte zahlreiche Auseinandersetzungen mit Kritikern. Diese Biografie beleuchtet ihr dramatisches Leben und zeigt, wie es als Spiegelbild der widersprüchlichen Berliner Gesellschaft der 1920er Jahre fungiert.

      Sextropolis
      4,0
    • Herschel

      Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust

      • 365 Seiten
      • 13 Lesestunden

      7. November 1938. Der 17-jährige Jude Herschel Grynszpan schießt in der deutschen Botschaft in Paris auf den Legationssekretär Ernst vom Rath. Als dieser am 9. November 1938 stirbt, gibt Hitler den Startschuss zur Reichspogromnacht. Die Nationalsozialisten behaupten, hinter der Tat stehe das „internationale Judentum“ und das Dritte Reich müsse sich dagegen wehren. Seitdem ranken sich Mythen und Legenden um den Täter und sein Opfer. Armin Fuhrer hat zahlreiche Dokumente gesichtet, darunter erstmals etliche bislang gesperrte Unterlagen. 'Herschel' ist die erste seriöse Untersuchung des Falls. Es gibt neue Antworten auf alte Fragen - und neue Antworten auf neue Fragen. Nicht zuletzt bietet es die tragische Geschichte zweier junger Männer, die zwischen die Fronten der großen Weltpolitik gerieten.

      Herschel
      4,3
    • Hitlers Spiele

      Olympia 1936 in Berlin

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Am 1. August 1936 eröffnete Adolf Hitler im neu gebauten Berliner Olympiastadion vor 100.000 Zuschauern die XI. Olympischen Spiele. Mit einer Inszenierung von nie da gewesener Perfektion nutzten die Nationalsozialisten das 'Fest der Nationen', um sich dem In- und Ausland als friedensliebend und weltoffen zu präsentieren. Während die Verfolgung von Juden und Andersdenkenden fortgesetzt wurde, sprach die Weltöffentlichkeit nur noch über die Höchstleistungen der deutschen Sportler, Architekten und Veranstaltungsorganisatoren.

      Hitlers Spiele
      4,3
    • Tod in Davos

      David Frankfurter und das Attentat auf Wilhelm Gustloff

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Am 4. Februar 1936 erschoss der 26-jährige David Frankfurter den Chef der Auslandsorganisation der NSDAP in der Schweiz, Wilhelm Gustloff. Während der Schütze nach wenigen Jahren in Vergessenheit geriet, wurden dem „Blutzeugen der Bewegung“ weihevolle Ehrungen zuteil. Nach ihm benannten die Nationalsozialisten das KdF-„Traumschiff“, das im Januar 1945 vor der Küste Pommerns unterging. Der Band porträtiert die Protagonisten, schildert das Attentat und rekonstruiert den Prozess gegen den jungen Angeklagten, dessen Fall Parallelen zu dem des Herschel Grynszpan aufweist. Doch anders als bei diesem beschränkten sich die Nationalsozialisten im Jahr der Olympischen Spiele auf eine Propagandaschlacht.

      Tod in Davos
      3,0
    • Emil Ludwig

      Verehrt, verfemt, verbrannt. Eine Biografie

      • 618 Seiten
      • 22 Lesestunden
      Emil Ludwig
    • Ernst Thälmann

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Das Leben des KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann, geboren am 16. April 1886, wurde zu einer wahren Heldenlegende verklärt. Vielen ehemaligen DDR-Bürgern ist er noch heute ein Begriff: als aufrechter Kämpfer für die Interessen der Arbeiter, knallharter Gegner von Kapitalismus und Imperialismus und als Vorbild für die proletarischen Massen. Doch diese Legende hat mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun. In Wahrheit traf 'Teddy' – so sein Spitzname – als Marionette des Sowjet-Diktators Josef Stalin dramatische Fehlentscheidungen. Wie die Nationalsozialisten von rechts, so bekämpften die Kommunisten unter seiner Führung die Weimarer Republik und die parlamentarische Demokratie von links. Anstatt mit der SPD gemeinsam gegen die braune Gefahr zu kämpfen, galten die Sozialdemokraten lange Zeit als Hauptgegner. So lange, bis die Nazis an der Macht waren und viele ihrer Gegner, darunter zahlreiche Kommunisten, brutal ermordeten. Als Thälmann kurz nach der Machtergreifung von den Nazis inhaftiert wurde, benutzte Stalin ihn als Märtyrer und ließ ihn elf Jahre lang – bis zu seiner Hinrichtung im August 1944 – im Gefängnis dahinvegetieren, statt sich bei Hitler für die Freilassung des KPD-Chefs einzusetzen. Armin Fuhrer liefert mit dieser Biografie eine fundierte Neubewertung des politischen Lebens Ernst Thälmanns, der ungewollt einer der Wegbereiter Hitlers wurde.

      Ernst Thälmann