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Bookbot

Ursula Mindler Steiner

    Darüber Reden...
    Unsichtbar
    NS-Herrschaft in der Steiermark
    Tobias Portschy
    "Ich hätte viel zu erzählen, aber dazu sage ich nichts ..."
    • NS-Herrschaft in der Steiermark

      Positionen und Diskurse

      • 541 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Nach Jahren der vielfältigen Ausdifferenzierung der NS-Forschung hinsichtlich Widerstand, Lagersysteme, Judenverfolgung, „Euthanasie“, Machteliten etc. richtet sich das Augenmerk der Geschichtswissenschaften nun vermehrt auf eine Zusammenschau der aktuellen Forschungen und eine interpretative Analyse des Nationalsozialismus. Fragen nach der Funktionsweise nationalsozialistischer Herrschaft wie auch der Blick auf individuelle und kollektive Handlungsweisen der einfachen „Volksgenossen„ und “Volksgenossinnen“ in Verschränkung mit den Themenbereichen Terror, Verfolgung und Widerstand rücken in den Vordergrund. In einem Verständnis, wonach die Persistenz der NS-Herrschaft nur durch soziale Praxis der Menschen erklärbar wird, werden die vielfältigsten Aspekte herrschaftlichen und alltäglichen Lebens relevant. Der Band „NS-Herrschaft in der Steiermark“ geht unter den Prämissen der steten Wechselwirkungen und der immanenten Verschränktheit von Terror und Zustimmung sowie Verfolgung und Widerstand verschiedenen Bereichen der NS-Herrschaft in der Steiermark nach.

      NS-Herrschaft in der Steiermark2010
    • Unsichtbar

      NS-Herrschaft : Widerstand und Verfolgung in der Steiermark

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden
      Unsichtbar2008
    • Das Jahr 1938 zu thematisieren bedeutet, sich mit vielschichtigen Emotionen auseinandersetzen zu müssen - Euphorie und Verzweiflung, aber auch Scham und Verweigerung. Dass NS-Verbrechen vor der eigenen Haustüre begangen wurden, wird nur allzu gerne verdrängt. So haben es auch viele ZeitzeugInnen vorgezogen zu schweigen - „Ich hätte viel zu erzählen, aber dazu sage ich nichts..." Trotz der Leerstellen, die durch dieses Schweigen entstehen, wagt es dieses Buch dennoch, das Jahr 1938 in Oberwart zu thematisieren. Es behauptet nicht, alle Lücken schließen zu können, möchte aber einen Beitrag zur Aufarbeitung der lokalen Geschichte leisten.

      "Ich hätte viel zu erzählen, aber dazu sage ich nichts ..."2008