Jed Rubenfeld verbindet gekonnt seinen Hintergrund in der Shakespeare-Studie mit psychoanalytischen Erkenntnissen, um fesselnde historische Romane zu schaffen. Sein literarischer Ansatz ist sowohl analytisch als auch fiktional und bietet den Lesern eine einzigartige Erkundung der menschlichen Psyche. Mit seinem Werk demonstriert er eine meisterhafte Beherrschung der Erzählkunst und hinterlässt durch die intellektuell fundierte Auseinandersetzung mit komplexen Themen eine besondere Spur in der Literatur.
Der Tag, an dem die Wall Street brannte
Die Panik am 16. September 1920 ist groß: Ein gewaltiges Bombenattentat vor dem Bankierhaus J. P. Morgan erschüttert die Wall Street und fordert eine Vielzahl von Toten und Verletzten. Wer steckt hinter dem Anschlag? Jimmy Littlemore, Detective der New Yorker Polizei, nimmt die Ermittlungen auf. Noch ehe er dem ersten Hinweis folgen kann, stellt sich ihm das übermächtige FBI in den Weg. Doch Littlemore ermittelt unbeirrt weiter und kommt bald einer ungeheuren Intrige auf die Spur.
Im Jahr 1909 reist Sigmund Freud mit Carl Jung und Sándor Ferenczi nach New York, um an der Clark University über Psychoanalyse zu referieren. Während ihres Aufenthalts geschieht ein grausamer Mord an einer jungen Frau, deren Leiche an einen Kronleuchter gefesselt aufgefunden wird. Ein weiteres Opfer, ebenfalls aus der Oberschicht, überlebt nur knapp und leidet unter Amnesie und Stimmverlust. Die Polizei ist auf der Suche nach dem Serientäter, und Stratham Younger wird konsultiert, um die Überlebende mit Freuds Methoden zu analysieren. Gemeinsam geraten sie in einen komplexen Kriminalfall, der bis in die höchsten Kreise der New Yorker Gesellschaft führt. Trotz des Erfolgs seiner Vorlesungsreihe äußerte Freud später, dass er in den USA ein großes Trauma erlitten habe und bezeichnete die Amerikaner als 'Wilde'. Er machte Amerika für körperliche Beschwerden verantwortlich, die ihn schon lange vor 1909 plagen. Freuds Biografen spekulieren über ein unbekanntes Ereignis in Amerika, das sein Verhalten erklären könnte. Der Thriller verbindet historische Elemente mit psychologischen Aspekten und bietet einen spannenden Einblick in das New York der Jahrhundertwende.
Mit diesem Buch erhalten Sie das E-Book inklusive! Warum sind Einwanderer aus China und dem Iran Gewinnertypen und die aus anderen Nationen oft nicht? »Tigermutter« Amy Chua und ihr Mann Jed Rubenfeld haben eine überraschende Antwort. Erfolg hat, wer drei Dinge mit auf den Weg bekommt: das Gefühl kollektiver Überlegenheit, gepaart mit einer tiefen Unsicherheit gegenüber der neuen Gesellschaft und nicht zuletzt einer guten Portion Selbstdisziplin. Das Gute: Das Erfolgsprinzip ist kulturell geprägt, aber dennoch übertragbar und kann uns auch hierzulande eine Lehre sein. Vorausgesetzt, wir haben den nötigen Biss!