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Alexis de Tocqueville

    29. Juli 1805 – 16. April 1859

    Alexis de Tocqueville war ein französischer politischer Denker und Historiker, dessen Werk die Auswirkungen zunehmender sozialer Gleichheit auf Individuen und den Staat in westlichen Gesellschaften untersuchte. Durch seine bahnbrechenden Analysen erforschte er die Dynamik der Demokratie und die Folgen gesellschaftlicher Umwälzungen für politische Systeme. Seine detaillierten Beobachtungen und scharfsinnigen Einsichten, insbesondere aus seinen Reisen in die Vereinigten Staaten, gelten bis heute als Grundpfeiler der Soziologie und Politikwissenschaft. Tocquevilles Schriften setzen sich mit beständigen Fragen von Freiheit, Gleichheit und der Natur demokratischer Herrschaft auseinander.

    Alexis de Tocqueville
    Erinnerungen
    Demokratie in Amerika
    Die Tyrannei der Mehrheit
    Das Zeitalter der Gleichheit
    Über die Demokratie in Amerika
    Der alte Staat und Die Revolution
    • Das Elend der Armut

      Über den Pauperismus

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die Pauperismus-Studie des französischen Historikers, Soziologen und Politikers Alexis de Tocqueville zählt in Frankreich längst zu den Klassikern der Armutsforschung. In Deutschland ist sie dagegen weitgehend unbekannt. Das ist umso bedauerlicher, als Tocqueville hier dem Problem der Massenarmut im Zuge der einsetzenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert mit derselben intellektuellen Schärfe, sprachlichen Präzision und vergleichenden Methodik zu Leibe rückt, die auch seine berühmten Schriften zur Demokratie in Amerika und zum vorrevolutionären Frankreich kennzeichnen. Tocqueville untersucht die Armut als gesellschaftspolitisches Phänomen zwischen den beiden Extrempolen individuelle Verantwortung und gemeinschaftlich organisierte Solidarität, die – in sehr unterschiedlicher Gewichtung – auch für den modernen Sozialstaat in den entwickelten Industrieländern konstitutiv sind. Die Armutsphänomene bzw. Verarmungstendenzen in einem ausgebauten Wohlfahrtsstaat wie Deutschland zeigen, dass Tocquevilles Erkenntnisse auch heute noch überraschende Brisanz besitzen. Mit einem ausführlichen Nachwort von Manfred Füllsack, der Tocquevilles Schriften vor dem zeitlichen Hintergrund ihres Entstehens erläutert und aus heutiger Sicht kommentiert.

      Das Elend der Armut2007
    • Lettres Choisies, Souvenirs

      • 1419 Seiten
      • 50 Lesestunden

      Dans ce choix de lettres (1814-1859) de Tocqueville, on trouve le recueil de ses expériences aussi bien publiques qu'intimes. Pour Tocqueville, qui était très conscient de l'importance littéraire de ses lettres, une lettre, c'est un essai. À la manière de Montaigne, mais rédigé à bâtons rompus, avec des lacunes et des redites qui donnent au volume le charme d'un miroir brisé.Avec chaque correspondant, Tocqueville met à l'épreuve ses idées et son style sans esprit de système. Il se montre ici toujours en apprentissage dans la simplicité de sa nature. On le suit durant cinquante ans, depuis les tracés hésitants de l'enfant jusqu'à l'ultime adieu du mourant ; tantôt solitaire dans les forêts américaines, tantôt ministre assis à la table des puissants, ou notable normand soucieux de fourrage et de haies. Paradoxe : ce miroir brisé fait admirablement ressortir la cohérence entre l'oeuvre et la vie.

      Lettres Choisies, Souvenirs2003
      4,4
    • From America's call for a free press to its embrace of the capitalist system, Democracy in America--first published in 1835--enlightens, entertains, and endures as a brilliant study of our national government and character. Philosopher John Stuart Mill called it "among the most remarkable productions of our time." Woodrow Wilson wrote that de Tocqueville's ability to illuminate the actual workings of American democracy was "possibly without rival." For today's readers, de Tocqueville's concern about the effect of majority rule on the rights of individuals remains deeply meaningful. His shrewd observations about the "almost royal prerogatives" of the president and the need for virtue in elected officials are particularly prophetic. His profound insights into the great rewards and responsibilities of democratic government are words every American needs to read, contemplate, and remember. From America's call for a free press to its embrace of the capitalist system Democracy in America enlightens, entertains, and endures as a brilliant study of our national government and character. De Toqueville's concern about the effect of majority rule on the rights of individuals remains deeply meaningful. His insights into the great rewards and responsibilities of democratic government are words every American needs to read, contemplate, and remember.

      Democracy in America : the complete and unabridged volumes I and II2000
      4,1
    • Demokracie v Americe. II.

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Alexis de Tocqueville ve svém proslaveném díle Demokracie v Americe (I. díl 1835, II. díl 1840) jako první pochopil rozporuplnou povahu rovnosti a demokracie, její tendenci "požírat samu sebe" standardizací podmínek i smýšlení až k jakési tyranii většinové průměrnosti, která limituje jedinečnost i kulturu a vede ke konformitě většiny. Předpovídal příchod tržního blahobytu, průmyslové oligarchie, zaopatřovacího pečovatelského státu i nesmyslného byrokratického plánování a směřování k centralizaci. Vystihl všechny podstatné hodnoty západní civilizace, především svár mezi svobodou a rovností i společenský význam náboženské víry, bez níž se ztrácí autorita a jejíž absence nakonec ohrožuje i samu politickou svobodu. Toto Tocquevillovo dílo, stejně prosté a srozumitelné svou esejistickou formou jako hluboké svým chápáním povahy člověka, společnosti a dějin, dodnes platí jako vzor analytické práce....

      Demokracie v Americe. II.1992
      4,7
    • In seiner ersten großen Biografie des Autors von De la démocratie en Amérique verfolgt André Jardin das bewegte Leben von Alexis de Tocqueville, von seiner Geburt 1805 in einer aristokratischen Familie im nachrevolutionären Frankreich, über seine Reise nach Amerika vor dem Bürgerkrieg als junger Mann, seine Abenteuer in Algerien und seine politische Karriere in der Zweiten Französischen Republik, bis zu seiner Rückkehr zum Schreiben und der Veröffentlichung seines anderen klassischen Werks, L'Ancien régime et la révolution, im Jahr 1856. Jardin bietet auch eine aufschlussreiche kritische Analyse von De la démocratie en Amérique und argumentiert, dass die Anliegen um eine gerechte Regierung, die dieses berühmte Werk prägen, Tocquevilles Denken während seines gesamten Lebens dominiert haben.

      Alexis de Tocqueville1986
    • Democracy in America. Vol 1

      • 584 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Tocqueville's work revolves around a central question: in Western societies undergoing a providential process of democratization, can the freedom of each individual endure? While this core idea remains singular, the dangers he identifies are manifold. During the era of Western fascism, commentators emphasized the rejection of totalitarianism, highlighting the sacrifice of freedom for brutal egalitarianism. Following the fall of these regimes, they have echoed Tocqueville's concerns about the insidious threats posed by a consumer society that encourages citizens to abandon solidarity. They have also underscored Tocqueville's warnings about the peril of replacing freely discussed decisions with an all-powerful and sterile bureaucracy. Observing the infancy of modern democracies, Tocqueville diagnosed the seeds of problems that would grow alongside their development.

      Democracy in America. Vol 11961
      4,6
    • Über die Demokratie in Amerika

      • 932 Seiten
      • 33 Lesestunden

      Im ersten Band beschäftigt sich Tocqueville insbesondere mit der Soziologie des US-amerikanischen Staats. Er analysiert nicht nur die Struktur des Bundesstaats, sondern auch den Aufbau der Einzelstaaten, die er als Ergebnis ihrer ethnisch-geografischen und historischen Voraussetzungen beschreibt. Er setzt sich mit der Allgewalt der Mehrheit in der US-amerikanischen Demokratie auseinander, die er als die grösste Gefahr für das Staatswesen betrachtet. In diesem Zusammenhang hebt er u. a. die Bedeutung des unabhängigen Rechtswesens hervor. Mit dem 1840 publizierten zweiten Band beabsichtigt Tocqueville, allgemeine Züge demokratischer Gesellschaften zu zeichnen, von denen bis dahin noch kein vollständiges Modell existierte. Er versucht, zur universellen Problematik einer demokratischen Weltordnung vorzudringen, wobei ihm die Demokratie in den USA lediglich als Folie dient. Dabei analysiert er Probleme, die auch in der Gegenwart nicht an Aktualität verloren haben, wie z. B. das Spannungsverhältnis zwischen den Prinzipien Gleichheit und Freiheit.

      Über die Demokratie in Amerika1850
      4,1