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Daniel Schläppi

    Umbruch und Beständigkeit
    Die Ökonomie des Standes
    Rechtskultur 9
    • Rechtskultur 9

      Widerstand gegen Rechtsvereinheitlichung

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Rechtskultur ist eine Zeitschrift mit europäischem Charakter. Rechtskultur is a journal with a definite European character. Rechtskultur est une revue à caractère européen. Rechtskultur ist strikt themenbezogen. Rechtskultur is strictly by theme. Rechtskultur est une revue thématisée de manière stricte. Rechtskultur ist transdisziplinär ausgerichtet. Rechtskultur is a transdisciplinary endeavour. Rechtskultur est une revue axée sur une approche interdisciplinaire.

      Rechtskultur 9
    • Die Ökonomie des Standes

      Gesellschaftskritik und Verteilkämpfe im alten Bern (1650–1750)

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      m 17. Jahrhundert wurde in Bern der Kreis derer, die sich an der Regierung und damit auch an einträglichen Ämtern beteiligen durften, stetig kleiner. Die Folge dieser Abschliessung und der zunehmenden Aristokratisierung des ­«Standes» waren schwelende Konflikte innerhalb der Berner Oberschicht, die Mitte des 18. Jahrhunderts eskalierten. Nelly Ritter geht diesen Kämpfen um Macht, Einkommen und die richtigen Lebensgewohnheiten in ihrem Buch nach, das sie 2014 aufgrund langer Krankheit unvollendet abbrechen musste. Ihre Untersuchung verwendet vielfältiges Quellenmaterial und nimmt Einzelbiografien ebenso in den Blick wie Politikergruppen oder zeitgenössische Diskurse über richtiges Wirtschaften. Entstanden ist eine dichte Erzählung über eine turbulente Epoche der Berner Geschichte. Ritter rückt bisher Unbeachtetes wie die Biografie des Berner Politikers und Ökonomen Samuel Wagner oder kaum untersuchte administrative Akten in neues Licht und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die heutige Forschung. Dank der Überarbeitung von Daniel Schläppi und André Holenstein wird Ritters Arbeit nun für ein breites Publikum zugänglich.

      Die Ökonomie des Standes
    • Umbruch und Beständigkeit

      • 106 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Revolutionen markieren historische Umbrüche, doch wie verhalten sich die Akteure und bestehende staatliche Einrichtungen in solchen Zeiten? Der vorliegende Band untersucht die Helvetische Revolution von 1798, fokussiert dabei weniger auf das Revolutionäre als auf die Kontinuität in einem Moment politischen und sozialen Wandels. Neben einem methodisch-heuristischen Exposé präsentieren vier empirische Fallstudien überraschende Fakten zur Beständigkeit von Ideen, Institutionen und Individuen. Traditionelle Standeseliten erkannten die Revolution als Chance zum Machterhalt, während einfache Leute an über Generationen etablierten Strategien festhielten und hergebrachte Partizipationskanäle wie Petitionen nutzten, um Gehör zu finden. Das neu geschaffene Staatswesen konnte nicht auf überkommene Institutionen und Fachkräfte des verdrängten Regimes verzichten. Selbst die Staatsideologie spiegelte vergangene Modelle wider. Die Führer der Helvetik strebten nicht nach einem demokratischen Zeitalter, sondern profilierten sich als Vollstrecker reformabsolutistischer Visionen. Das Bild von Wilhelm Tell mit Sohn auf der helvetischen Trikolore symbolisiert diese Mischung aus Alt und Neu. Der Band umfasst Beiträge zu Wandel und Kontinuität, zur Rolle des Kantons Léman, zu Bittschriften und zur institutionellen Kontinuität in der Helvetischen Republik.

      Umbruch und Beständigkeit