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J. J. Voskuil

    1. Juli 1926 – 1. Mai 2008

    J.J. Voskuil war ein niederländischer Autor, der für seine umfangreichen Romane bekannt ist, die tief in die menschliche Psyche und die Komplexität von Beziehungen eintauchen. Seine Werke erforschen oft Themen wie Freundschaft, Identität und die Suche nach Sinn im täglichen Leben. Voskuil schildert meisterhaft soziale Interaktionen und die inneren Monologe seiner Charaktere und schafft so realistische und fesselnde Leseerlebnisse. Sein Schreiben zeichnet sich durch präzise Sprache und eine nachdenkliche Perspektive auf die menschliche Natur aus.

    Die Mutter von Nicolien
    Das Büro
    Die Nachbarn
    Das Büro, Plankton
    Das Büro, Schmutzige Hände
    Das A.P. Beerta-Institut
    • Das A.P. Beerta-Institut

      • 1072 Seiten
      • 38 Lesestunden

      In den Jahren 1975 bis 1979 sind Krankheit und Katastrophen allgegenwärtig. Anton Beerta, der alte Direktor, lebt nach einem Schlaganfall im Pflegeheim und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Nicoliens Mutter leidet ebenfalls unter fortschreitender Demenz und muss in ein Pflegeheim. Ad Muller hat zwar nicht so schwerwiegende Probleme, doch seine chronischen Beschwerden wie 'müde Augen' und Fieberschübe führen dazu, dass auch er ins Krankenhaus muss, ohne dass dies die Produktivität im Büro beeinträchtigt. Die Büroangestellten kämpfen zunehmend mit der Langeweile, was sie zu einem Symposium zwingt, das jedoch völlig aus dem Ruder läuft, sowie zu einer kleinen Ausstellung für den neuen Evaluator des Ministeriums. Kaum scheinen sie alle Herausforderungen gemeistert zu haben, fordert der Fördermittelgeber Informationen über den Abschluss der seit zehn Jahren laufenden 'Bibliografie des geistlichen Lieds in den Niederlanden'. Dieses Projekt, an dem heimlich gearbeitet wurde, steht nun unter Druck, und es zeigt sich, dass die ursprüngliche Forschungsfrage falsch gestellt wurde, was die Aussicht auf eine Antwort nahezu unmöglich macht.

      Das A.P. Beerta-Institut
      5,0
    • Nach dem großen Erfolg des ersten Bandes, »Direktor Beerta«, geht es nun weiter mit dem siebenbändigen Monumentalroman »Das Büro« des Niederländers J. J. Voskuil. Wer allerdings geglaubt hat, dass das Treiben des wissenschaftlichen Beamten Maarten Koning endlich in geordnete Bahnen finden würde, sieht sich bitter enttäuscht: In Band 2 der Bürosaga, »Schmutzige Hände«, fangen die Probleme erst so richtig an. Nur ein Drama unter vielen: Die mit so viel Hoffnungen verbundenen beiden Neueinstellungen erweisen sich als Totalausfälle. Während es den einen immer wieder aufs Krankenlager wirft, unterzieht der andere jeden noch so kleinen Arbeitsauftrag einer strengen Gewissensprüfung – meist mit dem Resultat, dass die Arbeit schließlich an Maarten hängenbleibt. Auch privat bleibt in diesen Jahren 1965– 1972 alles beim Alten – mit kleinen Lichtblicken, die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass das Zusammenleben mit Ehefrau Nicolien ein wahres Fegefeuer bleibt, das nur durch die Hölle des Büros übertroffen wird.

      Das Büro, Schmutzige Hände
      4,3
    • Das Büro, Plankton

      • 960 Seiten
      • 34 Lesestunden

      J. J. Voskuils Monumentalroman 'Das Büro' ist Literatur gewordenes Büroleben, wie viele es kennen. 'Het Bureau' erreichte Kultstatus in den Niederlanden und wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Nach Band 1, 'Direktor Beerta', und Band 2, 'Schmutzige Hände', folgt nun der dritte Band in deutscher Übersetzung und mit einem Nachwort von Gerbrand Bakker. Schaurig-öde bleibt der Alltag im Büro des Maarten Koning auch in den Jahren 1972–1975. Die fleißigen wie auch die weniger fleißigen Volkskundler in Amsterdam sind zumeist mit sich selbst beschäftigt, oder sie spinnen Intrigen. Dabei bahnen sich bereits die Katastrophen an: der ständige Ärger mit Professor Pieters aus Antwerpen über die Redaktionslinie der gemeinsamen Zeitschrift oder die eigenmächtige Entscheidung Maartens, über den Kopf Direktor Balks hinweg für die traditionelle Neujahrskarte des Büros einen 'Brummtopf' als Motiv zu nehmen – eine Entscheidung, für die er bitter büßen muss. Immerhin wird wenigstens ein Film über uralte bäuerliche Traditionen fertig, wenn auch mit kleinen Schönheitsfehlern: Einer der Protagonisten hat vergessen, seine Armbanduhr abzulegen, ein anderer trägt einen flotten Sporthut auf dem Kopf. Auch privat hat Maarten einiges zu verkraften: Sein Vater stirbt, und auch für den ehemaligen Büro-Direktor Beerta geht das Jahr gar nicht gut aus …

      Das Büro, Plankton
      4,5
    • Die Nachbarn

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Nicolien begrüßt den Zuzug der neuen Nachbarn ins Mehrparteienhaus überschwänglich. Ihr Mann Maarten hingegen beschließt nach nur einer Begegnung, die beiden Männer völlig uninteressant zu finden. Der Kontakt zu Petrus und Peer ist zunächst bemüht freundlich, nimmt dann zusehends groteske Formen an. Die Auseinandersetzungen zwischen Maarten und Nicolien über die Nachbarn im Speziellen und Außenseiter im Allgemeinen werden immer fundamentaler. In fulminanten Streitszenen schafft J. J. Voskuil das bewegende und vor allem urkomische Porträt einer Ehe im Zeichen einer unlösbaren Frage. Dieses Puzzlestück aus Voskuils literarischem Universum, wie immer kongenial übersetzt von Gerd Busse, durfte erst nach dem Tod des Autors veröffentlicht werden. Zu groß war die Sorge, das Porträt der misslingenden Freundschaft könnte die realen Vorbilder verdrießen.

      Die Nachbarn
      4,0
    • Als Maarten Koning eine Stelle als wissenschaftlicher Beamter in einem volkskundlichen Büro antritt, ändert sich sein Leben schlagartig. Von nun an beschäftigt er sich mit Wichtelmännchen - und mit den lieben Kollegen. Der graue Büroalltag wird aufgelockert durch ergebnislose Sitzungen, nutzlose Dienstreisen und feuchtfröhliche Kongresse. Und bei alledem versteht es Direktor Beerta meisterhaft, immer neue Projekte und Stellen zu schaffen... Was Joanne K. Rowling für England war, war J. J. Voskuil für die Niederlande: Sein monumentaler Büro-Roman löste eine wahre „Büromanie“ aus mit Fanklubs und langen Schlangen im Morgengrauen vor den Buchhandlungen. Mit seinen knappen Schreibtischdialogen, lakonischen Schilderungen von Arbeitsabläufen und einem bitterbösen Gespür für die urkomischen Aspekte des Bürolebens hat Voskuil den Nerv unserer arbeitswütigen Zeit getroffen. Während der Leser wie bei einer Soap-Opera atemlos einer Szene nach der anderen folgt, wird er unmerklich in das Leben des Maarten Koning hineingezogen. Ein Trostbuch für alle, die jeden Morgen ihren Kaffee kochen und ins Hamsterrad der Projekte und Konferenzen steigen.

      Das Büro
      4,1
    • Die Mutter von Nicolien

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nicoliens Mutter vergisst. Erst vertauscht sie die Tage, dann kann sie ihre Lieblingslieder nicht mehr mitsingen, zuletzt verirrt sie sich in der Wohnung. Über knapp drei Jahrzehnte wird ihre Demenz in vielerlei Alltags- und Ausflugsszenen mit den schleichenden Veränderungen beschrieben. Alsbald wähnt man sich im Wohnzimmer der Familie, mit Schnaps in der Hand und Kuchen auf dem Tisch, erfüllt von Zuneigung und Hilflosigkeit. Wie in einem Super-8-Film werden der Gedächtnisverlust und die Reaktionen der Angehörigen, die zwischen Verärgerung, Irritation, Trauer und Ungeduld schwanken, in einer Fülle von lebendigen Details nachgesponnen. In genau abgelauschten Dialogen und auf musikalische Weise, in Varianten, Schleifen, Pausen erzählt J. J. Voskuil die Geschichte einer Frau, die zunehmend unerreichbar wird. Eine zutiefst menschliche Chronik – von Gerd Busse einmal mehr herausragend übersetzt.

      Die Mutter von Nicolien
      3,6
    • Die Jahre 1987 bis 1989. Maarten Koning ist in Frührente und versucht, seine Tage mit kleinen Arbeiten im Haus, ausgedehnten Spaziergängen mit seiner Frau Nicolien und Fahrradtouren durch die Weiten der niederländischen Landschaft zu füllen. Das Büro lässt ihn trotzdem nicht los: Vor seiner Pensionierung hatte er darum gebeten, noch eine Weile den Schreibtisch im Dachkämmerchen benutzen zu dürfen – um Projekte abzuschließen, wie er den Kollegen erzählt, in Wahrheit jedoch eher, um den Entzug von Wichtelmännchen und Mittwinterhörnern etwas weniger kalt zu halten. Doch die Atmosphäre im Büro hat sich nach dem Weggang Maartens geändert. Unbehagen beschleicht ihn, als er mit ansehen muss, wie ein neuer Abteilungsleiter das zerstört, was er aufgebaut hat. Die meisten seiner ehemaligen Mitarbeiter folgen klaglos, wenn nicht gar begeistert, dem neuen Kurs. Maarten spürt eine zunehmende Feindseligkeit seiner ehemaligen Abteilung ihm gegenüber. Als er eines Morgens erscheint, um sich an seinen Schreibtisch zu setzen, muss er eine erschütternde Entdeckung machen.

      Het Bureau - 7: De dood van Maarten Koning
      4,4
    • Alle zeven van de reeks 'Het Bureau' verzameld in een verzamelbox, met beperkte oplage.'The Great Dutch Novel' - NRC Handelsblad

      Het Bureau 1-7
      4,3
    • Binnen de huid

      • 427 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Bij leven publiceerde J.J. Voskuil twee romans: Bij nader inzien en Het Bureau, die tezamen de periode 1946-1989 omspannen. Hierin ontbraken echter de jaren 1954-1956. Nu is er dan Binnen de huid, de roman die beide andere romans met elkaar verbindt.In Binnen de huid zijn van de vriendengroep die Voskuil in Bij nader inzien portretteerde vrijwel alleen nog Maarten en Nicolien Koning en Paul en Rosalie Dehoes overgebleven. In de loop der tijd zijn tussen beide paren emotionele spanningen ontstaan en deze komen in Binnen de huid aan de oppervlakte.Als enige van de drie romans is Binnen de huid geschreven in de ik-vorm. Hierdoor wordt de lezer als nooit tevoren het gedachtenleven van Maarten Koning binnengetrokken. De roman toont een gevecht tussen zijn emoties en zijn ratio, en in dat gevecht 'binnen de huid' raakt Koning zelf het spoor af en toe bijster. Het is een intieme, genadeloos eerlijke en pijnlijke registratie van een schrijver die alleen door nauwkeurige verslaggeving kon hopen uit de put te klimmen waarin hij terechtgekomen was.

      Binnen de huid
      3,9
    • De buurman - Nu al 10e druk

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      J.J. Voskuil (19262008) was a Dutch novelist known best for his epic cycle of novels Het Bureau. This novel was published posthumously by his wife, and is another Voskuil classic well worth reading. The story describes the friendship between Maarten and Nicolien Koning and their two homosexual neighbours. Voskuil's narrative does not shy away from conflict and misunderstandings, and is a very lively portrait of Maarten and Nicolien's relationship as well as their interactions with the outside world.

      De buurman - Nu al 10e druk
      3,7
    • Literaire Juweeltjes: Bestiarium

      • 41 Seiten
      • 2 Lesestunden

      11 verhalen met een dier als onderwerp en titel. De eerste zes (De kip, De duiven, De zwaan, De muis, De hond, De Fuut) werden eerder gepubliceerd in "Onder andere" (2007) De volgende vier (De rat, De koe, De mus, De tor) zijn fragmenten uit verschillende delen van "Het bureau". Het laatste verhaal "Het varken" is in dit bundeltje voor het eerst in boekvorm gepubliceerd.

      Literaire Juweeltjes: Bestiarium
      2,8
    • Reisdagboek 1981

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Verslag van een voettocht van de Nederlandse schrijver (1926- ) door de Provence in 1981.

      Reisdagboek 1981
      2,6