Enrico Filippini war ein italienischer Journalist und Übersetzer, dessen Werk durch eine tiefe Beschäftigung mit literarischem und philosophischem Denken gekennzeichnet war. Seine Studien in Mailand, Berlin und München konzentrierten sich auf Jugendbewegungen und pädagogische Ideologien. Er war als Literaturredakteur für namhafte Verlage tätig und wurde später Kulturredakteur der Zeitung La Repubblica. Filippini übersetzte deutsche Denker und Schriftsteller und veröffentlichte auch eigene Erzählungen, die sowohl von der Kritik als auch vom Publikum anerkannt wurden.
"Alle Bemühungen um die Ästhetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." Walter Benjamin. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Dritte, autorisierte letzte Fassung, 1939. Neuausgabe, Göttingen 2019. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag.
La Gioconda su un foulard o l'incisione di un concerto di Ravel diretto dall'autore stesso e ogni giorno riascoltabile sono due esempi di quel fenomeno che Benjamin definisce "la perdita dell'aura" nell'epoca della riproducibilità tecnica dell'arte, ossia la perdita del "qui e ora" magico ed unico che si fonde con la creazione artistica e la contraddistingue. Nel chiuso di una automobile, ad esempio, mediante un mangianastri si può ascoltare quel concerto di Ravel al di fuori della sua unicità spazio-temporale, oggettivandolo e spersonificandolo. Nondimeno, la perdita del carisma insito nell'opera d'arte, "unica" eppure riprodotta, non è deplorata da Benjamin con quell'attegiamento aristocratico che contraddistingue alcuni esponenti della Scuola di Francoforte. Egli collega infatti la "perdita dell'aura" nella società contemporanea all'irruzione delle masse sulla scena e alla loro richiesta di cultura che è gioco forza diventi una merce. La riproduzione dell'opera d'arte in "sede impropria" non ne comporta una perdita di qualità, ma piuttosto una desacralizzazione, il che favorisce un'esperienza laica della cultura e ne sostituisce il valore rituale con un valore espositivo antiestetizzante.
Ein edler, leidenschaftlicher Mann, gezeichnet und von einer dunklen Ausnahme geprägt, wird von Thomas Mann in einer Novelle dargestellt, die sich mit dem plötzlichen Einbruch der Leidenschaft in das Leben eines homoerotisch veranlagten Menschen beschäftigt. Gustav Aschenbach, ein nicht mehr junger Schriftsteller, entdeckt am Lido in Venedig den apollinisch schönen Knaben Tadzio. In seinen Gedanken steigert sich Aschenbach in eine unerfüllbare Liebe zu Tadzio und riskiert damit, was ihm am wünschenswertesten erscheint. Thomas Mann erklärte später, dass Aschenbachs Sehnsucht nach Tadzio das Problem der Schönheit widerspiegelt, bei dem der Geist das Leben als Schönheit empfindet. Der Geist, der liebt, ist nicht fanatisch, sondern wirbt mit einer erotischen Ironie um das Objekt seiner Begierde. Mann wollte seine Novelle als eine Übersetzung eines der schönsten Liebesgedichte der Welt ins Kritisch-Prosaische verstanden wissen, dessen Schlussstrophe mit den Worten beginnt: „Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste.“ In dieser Erzählung wird die komplexe Beziehung zwischen Schönheit, Liebe und dem Streben nach unerreichbaren Idealen thematisiert, während Aschenbachs innere Konflikte und seine Suche nach Erfüllung im Mittelpunkt stehen.