Michel HouellebecqReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
26. Februar 1956
Michel Houellebecq ist ein provokativer französischer Romanautor, dessen Werk Kritiker und Leser gleichermaßen spaltet und ihn oft in eine Tradition literarischer Provokation stellt. Seine Schriften sezieren ungeschönt Themen wie Entfremdung, Konsumismus und die Suche nach Sinn in einer scheinbar absurden modernen Welt. Leser können einen Stil erwarten, der von schonungsloser Realität, schwarzem Humor und einer rohen Ehrlichkeit geprägt ist, die unbequeme Wahrheiten über die menschliche Natur konfrontiert. Trotz Kontroversen hat seine literarische Bedeutung und einzigartige Stimme seinen Ruf als wichtige zeitgenössische Stimme gefestigt.
Najnowszy esej wybitnego współczesnego pisarza, stanowiący komentarz do
kontrowersyjnych wydarzeń jego życia, o których usłyszał cały świat. „Po raz
pierwszy w życiu czułem się potraktowany jak przedmiot dokumentalnego filmu o
zwierzętach. Trudno mi zapomnieć tę chwilę” Michel Houellebecq. Michel
Houellebecq opisuje wydarzenia od października 2022 do końca marca 2023. Nie
tylko odnosi się do udziału w kontrowersyjnym filmie pornograficznym, którego
dystrybucję próbował później powstrzymać, ale także opisuje swój spór z
Wielkim Meczetem w Paryżu i rozprawia się z oskarżeniami o islamofobię.
Pierwszy zbiór poezji jednego z najważniejszych francuskich pisarzy, zawierający utwory o miłości, beznadziejności oraz codzienności, która stanowi tło dla zbliżającego się końca cywilizacji. W świecie supermarketów, rozrośniętego transportu publicznego i wszechogarniającego konsumpcjonizmu autor stara się okiełznać chaos. Michel Houellebecq, poeta i prozaik, jest jednym z najbardziej kontrowersyjnych francuskich pisarzy współczesnych, znanym z bezlitosnej krytyki i przenikliwego komentowania cywilizacji zachodniej. Jego debiutancka powieść ukazała się w 1994 roku. Międzynarodowy rozgłos przyniosły mu „Cząstki elementarne” oraz „Platforma”. Na podstawie „Cząstek elementarnych” powstał film, a „Możliwość wyspy” była nominowana do Nagrody Goncourtów, którą zdobyła powieść „Mapa i terytorium”. Pisarz zagrał samego siebie w filmie „Porwanie Michela Houellebecqa”. Jego szósta powieść, „Uległość”, wzbudziła ogromne zainteresowanie w czasie zamachu w redakcji „Charlie Hebdo”, a autor zyskał miano literackiego proroka. Nakład najnowszej książki wyniósł 320 tysięcy egzemplarzy.
Kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen 2027 taucht im Netz ein Video auf, das die Hinrichtung des möglichen Kandidaten Bruno Juge zu zeigen scheint. Paul Raison ist Absolvent einer Elitehochschule und arbeitet als Spitzenbeamter im Wirtschaftsministerium. Als Mitarbeiter und Vertrautem Juges fällt ihm die Aufgabe zu, die Urheber des Videos ausfindig zu machen. Im Laufe seiner Nachforschungen kommt es zu einer Serie mysteriöser terroristischer Anschläge, zwischen denen kein Zusammenhang zu erkennen ist. Aber nicht nur die Arbeit, auch das Privatleben von Paul Raison ist alles andere als einfach. Er und seine Frau Prudence leben zwar noch zusammen, aber sie teilen nichts mehr miteinander. Selbst die Fächer im Kühlschrank sind getrennt. Während Juge um seine Kandidatur kämpft, kann Paul entscheidende Hinweise für die Aufklärung der Anschläge liefern. Doch letztlich verliert Juge gegen einen volksnahen ehemaligen Fernsehmoderator, und die Erkenntnisse aus Pauls Recherche sind nicht minder niederschmetternd für die Politik des Landes.
Als Paul von seiner Arbeit freigestellt wird, kommt es zu einer Annäherung zwischen ihm und seiner Frau und die beiden finden wieder zueinander. Ein unerwartetes, wenn auch fragiles Glück …
Literatur, Religion, Glaube, Meinungsfreiheit, Konservatismus, Liebe – in seinen neuesten Essays beschäftigt sich Michel Houellebecq mit den Themen, die ihn seit jeher bewegen. Und erläutert erneut Positionen, die man von ihm kennt; Positionen, die mal provozieren, mal intellektuell anregen. Dabei geht es auch immer um seine Haltung als Schriftsteller, sei es in sehr persönlichen Gesprächen wie mit seinem Freund, dem Autor Frédéric Beigbeder, oder in Diskussionen wie mit dem Literaturkritiker Marin de Viry oder der Literaturwissenschaftlerin Agathe Novak-Lechevalier. In seinen Essays zeigt sich, dass Michel Houellebecq zu Recht zu den wichtigsten literarischen Stimmen unserer Zeit zählt und als »der umwerfendste Schriftsteller unserer Gegenwart« (Julia Encke, FAS) bezeichnet wird.
Florent-Claude Labrouste té quaranta-sis anys, detes-ta el seu nom i es medica amb Captorix, un antide-pressiu que té tres efectes adversos: nàusees, desapa-rició de la libido i impotència. El seu trajecte comença a Almeria, continua als carrers de París i després a Normandia, on els agricultors estan en peu de guerra. França s’ensorra, la Unió Europea s’ensorra. La vida sense rumb d’en Florent-Claude s’ensorra. L’amor és una entelèquia. El sexe, una catàstrofe. La cultura no és cap taula de salvació. En Florent-Claude descobreix uns vídeos porno-gràfi cs en què apareix la seva companya japonesa, deixa la feina i se’n va a viure en un hotel. Vagareja per la ciutat, visita bars, restaurants i supermercats. Filosofa i malparla. També repassa les seves rela-cions amoroses, marcades sempre pel desastre, en alguns casos còmic i en d’altres patètic. Es retroba amb un vell amic que semblava que duia una vida perfecta, però la dona l’abandona per un pianista anglès i s’endú les dues fi lles amb ella. I aquest amic li ensenya a fer servir un fusell... Lúcid i nihilista, Michel Houellebecq construeix un personatge i narrador desarrelat, obsessiu i auto-destructiu, que escruta la seva vida i el món que l’en-volta amb un humor aspre i una virulència pu nyent. Serotonina demostra que continua sent un cronista despietat de la decadència d’Occident, un escriptor indòmit, incòmode i imprescindible.
Mit dem Oswald-Spengler-Preis werden herausragende Persönlichkeiten geehrt, die sich um das Wissen über die Menschheitsgeschichte, die menschliche Evolution, die vergleichende Kulturforschung und den Zustand unserer Zivilisation verdient gemacht haben. In seinen Büchern zeichnet Michel Houellebecq ein ungeschöntes Bild der westlichen Zivilisation, das als Spiegel unserer Zeit auch für kommende Generationen instruktiv sein wird. Zudem zieht sich durch das Werk Houellebecqs eine profunde Kenntnis der Evolutions-und Verhaltensbiologie. Dies prädestiniert Houellebecq dazu, erster Preisträger des Oswald-Spengler-Preises zu sein. Im vorliegenden Band sind seine und weitere Überlegungen zum Zustand unserer Zivilisation festgehalten, die anlässlich der Preisverleihung am 19. Oktober 2018 in Brüssel vorgetragen wurden. Texte in Deutsch, Französisch und Englisch. Limitierte Auflage von 500 numerierten Exemplaren.
Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.
Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.
Houellebecq entdeckt Schopenhauer mit etwa sechsundzwanzig Jahren. In diesem Alter begreift er sich als »fertigen« Leser, für den sich bereits alles zu wiederholen beginnt – doch das Erlebnis der Lektüre von Schopenhauers »Aphorismen zur Lebensweisheit« bringt sein ganzes festgefügtes Denkgebäude »innerhalb von Minuten zum Einsturz«. Im Anschluss an diese im Grunde zufällige literarische Begegnung in einer öffentlichen Bibliothek beginnt Houellebecq ganz Paris nach einem Exemplar von »Die Welt als Wille und Vorstellung« abzusuchen, das zum entsprechenden Zeitpunkt nur antiquarisch erhältlich ist. Als er den Text schließlich in Händen hält, krempelt die Lektüre sein Leben vollends um.
Das Hinterfragen unserer Betrachtung der Welt, unseres Wissens über sie; die Betrachtung des Künstlers und seiner inneren Verfassheit; die Bedeutung der Kunst in der heutigen Zeit, in der sie zum Massenphänomen geworden ist; Poesie und Wahrheit: Das sind einige der Themen, mit denen sich Houellebecq anhand der für ihn wichtigsten Passagen in Schopenhauers Werk auseinandersetzt.