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Alexander von Humboldt

    14. September 1769 – 6. Mai 1859

    Alexander von Humboldt war ein deutscher Naturforscher und Entdecker, dessen quantitative Arbeiten zur botanischen Geographie die Grundlagen für die Biogeographie legten. Seine ausgedehnten Reisen durch Lateinamerika und die anschließenden detaillierten Beschreibungen boten eine moderne wissenschaftliche Perspektive auf die Region und gehörten zu den ersten, die eine frühere Verbindung der atlantischen Küstenländer vorschlugen. Mit seinem monumentalen Werk strebte er danach, die verschiedenen Zweige des wissenschaftlichen Wissens zu vereinen, und hinterließ ein bleibendes Erbe für das Verständnis der natürlichen Welt und ihrer Vernetzung.

    Alexander von Humboldt
    Kosmos
    Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas
    Geographie der Pflanzen
    Mein vielbewegtes Leben
    Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents
    Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents I-II
    • Mein vielbewegtes Leben

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ausgezeichnet als Historisches Buch des Jahres 2009 von der Zeitschrift „Damals“, bietet dieser illustrierte Prachtband anlässlich des 150. Todestages einen tiefen Einblick in das Leben und Denken von Alexander von Humboldt. Sein Bruder Wilhelm beschrieb ihn 1817 als eine der merkwürdigsten Naturen. Humboldt finanzierte seine Reisen selbst und verstand Forschung als eine persönliche Erfahrung. In Lateinamerika wird er als Freiheitsheld und „wahrer Entdecker“ verehrt, während er in Europa als letzter großer Universalgelehrter gilt. Frank Holl, ein renommierter Humboldt-Kenner, präsentiert Humboldts Leben chronologisch durch seine eigenen Texte, darunter klassische Schriften, Briefe und Reisetagebücher. Leser können Humboldt so unmittelbar erleben wie nie zuvor. Das Buch enthält viele Überraschungen und zentrale Texte in wenig bekannten Fassungen, die oft intensiver und frischer wirken als spätere Publikationen. Diese Texte reflektieren auch politische Ansichten ohne diplomatische Rücksichten. Erläuternde Überleitungen und mehr als 100 meist farbige Abbildungen begleiten die Texte und schaffen ein authentisches Bild des großen Universalgelehrten.

      Mein vielbewegtes Leben
      5,0
    • Geographie der Pflanzen

      Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass

      • 381 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Geographie der Pflanzen stellt ein zentrales Lebensprojekt von Alexander von Humboldt dar, das sowohl empirische Forschung als auch ästhetische Betrachtung vereint. Der Band präsentiert erstmals edierte Manuskripte, Notizen und Briefe, die Humboldts umfassende biogeographische Erkenntnisse aus den amerikanischen Tropen dokumentieren. Diese Materialien beleuchten seine Methoden der Datensammlung und Vernetzung mit anderen Wissenschaftlern. Begleitende wissenschaftshistorische Beiträge analysieren die Ursprünge und Kontexte seiner Biogeographie sowie die Einflüsse weniger bekannter Zeitgenossen und Kritiker.

      Geographie der Pflanzen
      5,0
    • Diese große Erzählung zeigt Humboldt auf der Höhe seiner Möglichkeiten als Entdeckungsreisender, Naturwissenschaftler, Historiker und Anthropologe. Sie umfaßt nicht nur die Landschaften und die Pflanzenwelt Lateinamerikas, sondern auch Rituale und Menschenopfer, Mythen und Kalendersysteme, Schmuck und Kleidung, Architektur und Kunst, Eroberungszüge und Völkerwanderungen sowie die Grausamkeiten der Spanier und die Vernichtung der indigenen Reiche. Humboldts Werk sprengt die Grenzen und die Perspektiven jeder Einzeldisziplin. Als einer der ersten hat er erkannt, daß die altamerikanischen Kulturen ebenso zum Erbe der Menschheit gehören wie die der Ägypter, der Inder, der Griechen und der Römer. Mit seiner sprachlichen Originalität und dem Reichtum seiner Illustrationen lädt dieser Band zum Besuch eines imaginären Museums ein, in dem Bilder und Texte einander beleuchten. Humboldts Ansichten gehen nicht nur die Wissenschaft an. Jeder, der Lateinamerika kennt und liebt, wird hier auf seine Kosten kommen.

      Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas
      5,0
    • „Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt, alles, was wir heute von den Erscheinungen der Himmelsräume, von den Nebelsternen bis zur Geographie der Moose auf den Granitfelsen wissen, alles in einem Werke darzustellen, und in einem Werke, das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüth ergötzt. Jede große Idee, die irgendwo aufglimmt, muß neben den Thatsachen hier verzeichnet sein“ - so umreißt Alexander von Humboldt das Projekt zu seinem Weltbuch Kosmos - dessen Wiederauflage im Jahr 2004 zu einer Sensation des Herbstes wurde.

      Kosmos
      4,4
    • Tierleben

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Forschungsergebnisse, die Alexander von Humboldt von seiner großen Amerikareise in den Jahren von 1799 bis 1804 mitbrachte, revolutionierten das damalige Wissen und den Blick der Alten auf die Neue Welt. Seine Texte über die exotischen Tiere, die zuvor kein Europäer gesehen, geschweige denn beschrieben hatte, waren ein Meilenstein für die Zoologie und wurden auch in Zeitungen für ein großes Publikum nachgedruckt. Systematisch erschlossen und zugänglich sind sie heute seltsamerweise nicht mehr. Der vorliegende Band bietet mit einer Auswahl von fünfzehn Tiertexten- und zeichnungen einen Einblick in Alexander von Humboldts Tierleben und illustriert das Wissenschaftsideal des großen Naturforschers.

      Tierleben
      4,0
    • Alexander von Humboldts legendäre Kosmos-Vorträge in der Berliner Sing-Akademie waren Sternstunden in der Geschichte der Wissenschaftspopularisierung. Tausende Berlinerinnen und Berliner zogen im Winter 1827/28 in den damals größten Vortragssaal der Stadt, um sie zu hören. Der vorliegende Band präsentiert erstmals den zuverlässigen, vollständigen, anhand der Handschrift korrigierten Text der sechzehn Vorträge. Ein ausführliches Vorwort der Herausgeber erläutert allgemeinverständlich den Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand zu den Vorträgen sowie deren Bedeutung aus heutiger Sicht. Ausgewählte Faksimiles aus der Handschrift selbst und aus Humboldts Nachlass vermitteln einen Eindruck der historischen Quellen.

      Die Kosmos-Vorlesung an der Berliner Sing-Akademie
      4,0
    • "Die Aktualität des Buches ... fußt auf einer ökologische Katastrophen antizipierenden Naturbeobachtung. Humboldt beschrieb bereits Klimaveränderungen als Folge einer rücksichtslosen Rodung und warnte vor einer weiteren Erosion und Versteppung. Ihm entging auch nicht der sorglose Umgang mit den natürlichen Ressourcen und der bedrohende Untergang einiger Tierarten... Es ist einfach spannend und unterhaltsam... Durch die Neuherausgabe ist eines der faszinierendsten Reisebücher wieder zugänglich." Rainer Appell in: Frankfurter allgemeine Zeitung

      Alexander von Humboldts amerikanische Reise
      4,2