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Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung - 32: Alexander von Humboldt - Carl Ritter, Briefwechsel

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Alexander von Humboldt und Carl Ritter gelten als Begründer der modernen Geographie. Ihre Korrespondenz – 179 Briefe, die größtenteils erstmals veröffentlicht werden und aus den Jahren 1828 bis 1859 stammen – ermöglicht die Rekonstruktion ihrer vielfältigen Arbeitsbeziehung und eröffnet neue Perspektiven auf die Themen und wissenschaftliche Praxis der Berliner Geographie im frühen 19. Jahrhundert. Humboldt und Ritter agierten an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschung, staatlicher Wissenschaftspolitik und interessierter Öffentlichkeit. Der Austausch zwischen den beiden umfasst geohistorische Fragen, aktuelle Reiseberichte aus Zentralafrika, Hochasien und Mittelamerika sowie Probleme der Wissenschaftsorganisation. Sie setzten sich gemeinsam für die Förderung Berlins als Zentrum geographischer Forschung ein und sicherten Unterstützung für preußisch-britische Expeditionsprojekte, wie die von Heinrich Barth und den Brüdern Schlagintweit. Humboldt nutzte den Briefwechsel auch, um der von Ritter geleiteten Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin fachliche Impulse zu geben. Ihre Korrespondenz bietet zudem einen einzigartigen Einblick in das weltweite Beziehungsgeflecht der wissenschaftlichen Geographie um 1850.

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Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung - 32: Alexander von Humboldt - Carl Ritter, Briefwechsel, Alexander von Humboldt, Carl Ritter, Ulrich Päßler, Wilhelm von Humboldt, Eberhard Knobloch

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Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover),
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Titel
Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung - 32: Alexander von Humboldt - Carl Ritter, Briefwechsel
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
311
ISBN10
3050046767
ISBN13
9783050046761
Reihe
Beschreibung
Alexander von Humboldt und Carl Ritter gelten als Begründer der modernen Geographie. Ihre Korrespondenz – 179 Briefe, die größtenteils erstmals veröffentlicht werden und aus den Jahren 1828 bis 1859 stammen – ermöglicht die Rekonstruktion ihrer vielfältigen Arbeitsbeziehung und eröffnet neue Perspektiven auf die Themen und wissenschaftliche Praxis der Berliner Geographie im frühen 19. Jahrhundert. Humboldt und Ritter agierten an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschung, staatlicher Wissenschaftspolitik und interessierter Öffentlichkeit. Der Austausch zwischen den beiden umfasst geohistorische Fragen, aktuelle Reiseberichte aus Zentralafrika, Hochasien und Mittelamerika sowie Probleme der Wissenschaftsorganisation. Sie setzten sich gemeinsam für die Förderung Berlins als Zentrum geographischer Forschung ein und sicherten Unterstützung für preußisch-britische Expeditionsprojekte, wie die von Heinrich Barth und den Brüdern Schlagintweit. Humboldt nutzte den Briefwechsel auch, um der von Ritter geleiteten Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin fachliche Impulse zu geben. Ihre Korrespondenz bietet zudem einen einzigartigen Einblick in das weltweite Beziehungsgeflecht der wissenschaftlichen Geographie um 1850.