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Edgardo Cozarinsky

    13. Januar 1939 – 2. Juni 2024

    Dieser Autor erforscht die feine Linie zwischen Realität und Illusion und taucht dabei oft in Themen wie Erinnerung, Identität und die verborgenen Komplexitäten der menschlichen Psyche ein. Sein Stil zeichnet sich durch seine introspektive Natur und die sorgfältige Untersuchung der Nuancen menschlicher Erfahrung aus. Mit bemerkenswerter Geschicklichkeit verbindet er Elemente von dokumentarischem Material mit persönlicher Reflexion und schafft Werke, die ebenso zum Nachdenken anregen wie beunruhigen. Seine Schriften fordern die Leser heraus, ihre Wahrnehmungen zu überdenken und die Komplexität der Existenz zu betrachten.

    Dinero para fantasmas
    Die Braut aus Odessa
    Man nennt mich flatterhaft und was weiß ich ...
    • Der alte Samuel Warschauer, früher einmal Bandoneonspieler, stirbt, bevor er dem angehenden Journalisten Fragen zum jiddischen Theater in Argentinien beantworten kann. Aber er hinterlässt ihm einen Schuhkarton der die Neugier und Phantasie des jungen Mannes beflügelt. Auf seiner Spurensuche fällt ihm das jiddische Theaterstück Der moldawische Zuhälter in die Hände. Es ist die Geschichte von russischen Mädchen, die in Argentinien ihr Glück suchten und einem Verbrecherring in die Hände fielen. Erzählt der Autor des Stücks hier von einer wahren Begebenheit? Und war vielleicht seine eigene Frau eines dieser Mädchen?

      Man nennt mich flatterhaft und was weiß ich ...
      4,0
    • Sieben wunderschöne Erzählungen über Emigranten im 20. Jahrhundert. Ihre Spuren führen von Odessa nach Buenos Aires, von Wien und Budapest nach Lissabon und Paris. Mit diesen elegant ineinander verflochtenen Geschichten wird Edgardo Cozarinsky erstmals in Deutschland vorgestellt. Ein junger Mann betrachtet den Hafen von Odessa und träumt von Argentinien; er hat zwei Visa, doch seine jüdische Braut will nicht mit ihm auswandern. Da bemerkt er ein fremdes Mädchen und setzt sich zu ihm. Unter falschem Namen reist sie mit – so beginnt ein über Generationen gehütetes Familiengeheimnis. Emigranten im 20. Jahrhundert: Freunde, die sich jahrzehntelang aus den Augen verloren haben, treffen sich in Budapest und Paris wieder. Ein Flüchtling aus Hitlers Berlin wird Barpianist in Buenos Aires und verbringt sein Leben in Argentinien, ein alter Mann kehrt nach Wien zurück, ein junger Mann erforscht im heutigen Lissabon das Schicksal deutscher Flüchtlinge im »Hôtel des émigrants«. Eigentümliche, poetische Geschichten von der späten Suche nach Heimat.

      Die Braut aus Odessa
      4,0
    • Dinero para fantasmas

      • 136 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "La historia de un amor, el que arrastra a dos personajes marginales de Buenos Aires a vivir peripecias novelescas en el otro extremo del mundo, enciende la imaginación de un viejo escritor ya hastiado de la vida y lo lleva a reinventarse. A su vez, la vida de ese anciano germinará en la relación de dos jóvenes que apenas empiezan a asomarse a la vida. Si el dinero para fantasmas del título alude a una antigua creencia china, también las historias que recorren esta novela van abriéndose una tras otra al modo de cajas chinas. Mientras, los personajes cruzan sus existencias y dibujan pasiones vividas e imaginadas, llevados por el deseo no apagado por los años y el que estalla en quienes dan sus primeros pasos en el amor."--back cover

      Dinero para fantasmas
      3,4