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Elisabeth Steinkellner

    Elisabeth Steinkellners Schriften zeichnen sich durch eine fesselnde Mischung aus Dringlichkeit und Verspieltheit aus, wobei ihre Prosa oft in die Tiefen der menschlichen Psyche und Beziehungen eintaucht. Ihr Stil ist geprägt von poetischer Präzision und der Fähigkeit, starke Emotionen hervorzurufen und verborgene Wahrheiten über den menschlichen Zustand aufzudecken. Die Autorin erforscht Themen wie Isolation, die Suche nach Identität und die Komplexität menschlicher Verbindungen. Ihre Werke finden bei den Lesern durch ihre rohe Ehrlichkeit und unvergessliche Atmosphäre Anklang.

    Ein Rucksack voller Sand
    Esther und Salomon
    Vom Flaniern und Weltspaziern
    Die Nacht, der Falter und ich
    Die Kürbiskatze kocht Kirschkompott
    Wer fürchtet sich vorm lila Lachs?
    • Spieglein, Spieglein an der Wand, wer schreibt die lustigsten Märchen im ganzen Land? Elisabeth Steinkellner und Michael Roher, antwortet der Spiegel, und wer will da widersprechen? So lustvoll hat sich noch niemand durch die Märchengeschichte fabuliert und Altbekanntes mit Neuem auf das Schönste durcheinandergewirbelt: So sind Rotkäppchen und der Wolf die besten Freunde, bis der auf einmal einen großen Stein verschluckt; der Riese Polkenudel schläft die nächsten vierzehntausend Jahre, während Rapunzel seiner ersten Liebe den langen Bart entgegenhängt. Dafür hat Schneewittchen die blöden Prinzen so richtig satt. Zwei Bären, die vom Fliegen träumen, und einen schrecklich gefährlichen Drachen gibt s natürlich auch. §Wer fürchtet sich vorm lila Lachs? ist ein Lesespaß für kleine §und für große Kinder, von Michael Roher mit leichter §Hand und feinem Strich liebevoll illustriert.§Von 4 bis 99.

      Wer fürchtet sich vorm lila Lachs?
      4,6
    • Seit zehn Jahren genießt das Zitronenzebra Zuckerwatte zur Zwischenmahlzeit – und hat nie Zahnweh! In diesem kreativen ABC-Buch werden heimische und exotische Tiere mit bekannten Speisen in einer einzigartigen Mischung kombiniert. Die sprachspielerische Begabung von Elisabeth Steinkellner und die Illustrationen von Michael Roher verleihen dem Werk eine besondere Note. Hier geht es nicht nur um die Frage, ob erbsengrüne Esel Erdbeereis mit Estragon essen, sondern auch darum, woran ein Dromedar denkt (an Dattel-Desserts) oder worauf Sahneschnecken stehen (auf Sommersalat). Roher setzt die fantasievollen Stabreime Steinkellners mit einer Mischung aus Collage und feinen Tuschestrichen um und erschafft Figuren, die sofort ins Herz schließen. Ein Abend mit dem Reh von Rang könnte spannend werden, und das Geheimnis, wie das Nashorn heimlich von der Nudelpfanne nascht, bleibt bestehen. Mit Witz, Eleganz und Freude zeigen die beiden Künstler, dass sie das ABC-Buch-Genre meisterhaft beherrschen. Sie fügen sich in eine lange Tradition ein, bleiben dabei jedoch erfrischend ihrer eigenen Handschrift treu. Tipps: Sprachspiel und Bildwitz in geballter Form zum Immer-wieder-Anschauen. Auszeichnungen: 2017: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien.

      Die Kürbiskatze kocht Kirschkompott
      5,0
    • Intensive Gefühle, die erste Liebe, das Erkunden von Neuem und das Loslassen von Altem, Sehnsucht und Enttäuschung, jauchzendes Welt-Umarmungs-Bedürfnis und abgrundtiefe Traurigkeit: Der Weg des Erwachsenwerdens ist so aufregend wie schwer, so spannend wie kompliziert. ... und dann kichern wir beide, als hättest du gerade den besten Witz deines Lebens gemacht.

      Die Nacht, der Falter und ich
      4,3
    • Vom Flaniern und Weltspaziern

      Reime und Sprachspiele. Variantenreiche Kinderlyrik

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ein großer grüner Autobus fuhr über eine Haselnuss … Proviant einpacken, bequeme Schuhe anziehen und sofort losziehen – dieser Wunsch entsteht unweigerlich beim Lesen der ersten Seiten dieser Gedichtsammlung. Mit einem bunten Mix aus verschiedenen Lyrikformen, von klassischen Endreimen über Aufzählreime, Lautgedichte bis hin zu Alliterationen und Bildgedichten, führt das Buch die Leser durch die lauten und leisen Winkel einer Stadt. Es weckt die Sehnsucht nach Meeresrauschen, fremden Gerüchen und Abenteuern – im Großen wie im Kleinen. Am Ende der Reise kehrt man zufrieden zurück, voll mit Bildern, Gedanken und wunderbaren Erinnerungen. Elisabeth Steinkellner und Michael Roher beweisen einmal mehr ihr Können in unterschiedlichen Genres, verwandeln Texte in Bilder und umgekehrt, schaffen neue Bedeutungen und finden Platz für Nachdenkliches sowie Lustig-Absurdes. … die Haselnuss, die krachte, störte den Buschauffeur nicht. AUSZEICHNUNGEN: 2022: Bologna Ragazzi Award „Special mention“ in der Kategorie Poetry, 2020: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Josef-Guggenmos-Preis für Kinderlyrik, und weitere. TIPPS: eine neue Sternstunde der österreichischen Kinderlyrik, absurd-witzig und nachdenklich-still zugleich, mit viel Freude an Wörtern und Bildern.

      Vom Flaniern und Weltspaziern
      4,0
    • Esther und Salomon

      Zwei Jugendliche, zwei Lebenswelten, die erste große Liebe. Außergewöhnlich gestaltet mit Polaroids und Illustrationen. Mehrfach ausgezeichnet

      Sonne, Strand, Meer, Vollmondnächte und die erste große Liebe: Esther und Salomon, zwei Jugendliche, zwei Lebenswelten, auf den ersten Blick könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Und doch finden die beiden zueinander. Die eine, Esther, Gast, Fotografin und Tochter von Eltern, die gerade dabei sind auseinanderzudriften und sich im Urlaub nichts mehr zu sagen haben. Der andere, Salomon, Sohn einer Angestellten, Zeichner, geprägt von Krieg und Flucht und traumatisierenden Erlebnissen. Beide verantwortlich für zwei kleine Mädchen, die sich mit all den Gefühlen und all der Zuneigung noch viel leichter tun. Einen unbeschwerten kindlich-naiven Gegenpol bilden zu all den gravierenden Problemen der Erwachsenen.Den ersten Teil bis zum Ende des Urlaubs erzählt Esther und findet in Polaroids einen Ausdruck für ihre Gedanken und Gefühle. In Salomons Skizzenbuch wird die Geschichte weitererzählt – geht die Geschichte weiter? Denn da ist auch die Angst vor der plötzlichen Verletzlichkeit. Vor der Trennung, vor dem Getrennt-Sein …

      Esther und Salomon
      4,2
    • Paula träumt vom Reisen: von der Wüste und vom Meer, vom Dschungel und von den Bergen. Paulas Eltern können ihre Tochter nicht verstehen. Sie sehen nur die Gefahren und Mühen, die mit einer Reise verbunden sind. Eines Tages steht Samir vor der Tür, ein Freund der Familie, und kündigt an, dass er verreisen wird. „Ich komme mit!“, sagt Paula, und das macht sie auch. Sie lernt neue Menschen kennen und neue Länder, sieht die Wüste und das Meer. Als sie wieder nach Hause kommt, ist die Freude groß, und die Eltern staunen: Paulas Rucksack ist voll mit Sand, weil sie lauter Dinge mitgebracht hat, die man nicht sehen kann: eine Portion Geduld, haufenweise Fremdwörter, eine Ladung Mut, viele neue Freunde, eine Menge Farben, Gerüche, Erinnerungen und einen Berg Fernweh.

      Ein Rucksack voller Sand
      3,0
    • Guten Morgen, schöner Tag!

      Das beliebte Pappbilderbuch, das gut gelaunt und gut gereimt durch den Tag begleitet

      • 24 Seiten
      • 1 Lesestunde
      Guten Morgen, schöner Tag!
      3,8
    • Papierklavier

      illustriert von Anna Gusella

      • 140 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Maia, 16, pendelt zwischen Schule, Teilzeitjob und ihrer Rolle als Ersatzmutter für ihre jüngeren Schwestern. Als eines von drei Kindern, jedes von einem anderen Vater, wird sie schon mal schief angesehen, lässt sich aber keineswegs unterbuttern. Schnoddrig, selbstbewusst und mit zwei besten Freundinnen an ihrer Seite geht sie durchs Leben, kämpft manchmal gegen ihre eigenen Kilos, meist aber gegen zu starre Schönheitsnormen. Sie steht zu sich und hält zu ihren Freundinnen – komme, was da wolle. Und trotz vieler Verpflichtungen und mancher Niederlagen erobert sie sich mutig ein Stück vom Glück. Ihre Gefühle schreibt sie hier nieder, mit Bildern, die da einspringen, wo Maia keine Worte findet. Der Stil ist sowohl frei als auch witzig, einfühlsam und verletzlich – genau wie Maia selbst.

      Papierklavier
      4,1
    • Die neue Omi

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Finis Omi hat sich verändert. Das belastet die ganze Familie und es gilt, neue Wege zu finden. Vieles ist anders – die Zuneigung bleibt. Finis Omi hat sich verändert. Früher hat sie sich über Finis Haare aufgeregt, mit ihr im Park die Enten gefüttert, ist viel gereist und war eine gute Köchin. Jetzt bewundert sie Finis Frisur, isst die harten Brotkrümel lieber selbst, und verreisen kann sie auch nicht mehr. Als die Omi alle Herdplatten aufdreht, um sich die Hände zu wärmen, sagt Mama, dass ab nun alle ein Auge auf die Omi haben müssen. Auch Fini, aber die nimmt das nicht ganz so ernst, wie sie sollte. Als Mama von einem kurzen Besuch bei der Nachbarin zurückkommt, liegt die Omi unterm Tisch und schläft. Mama schimpft und Fini versteht nicht, warum die Omi nicht auf sich selbst aufpassen kann. Am nächsten Morgen bringt Mama Agatha mit, eine Frau, die sich täglich einige Stunden um die Omi kümmern wird. Und Fini kann ihre neue Omi endlich genießen, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas schief läuft.

      Die neue Omi
      3,8
    • Juli, Ronja, Niels, August: Seit Jahren sind sie beste Freunde, fast alles haben sie zusammen gemacht – wie Raben. Jetzt, nach dem Abitur, muss jeder für sich allein entscheiden. Die Ich-Erzählerin Juli hat sich entschlossen, zu studieren. Doch dann verändert sich alles, Schlag auf Schlag: Niels macht mit ihr Schluss. August lüftet sein Geheimnis. Und Ronja geht nach London. Juli muss ihr Leben neu sortieren. Mit umwerfender poetischer Kraft erzählt Elisabeth Steinkellner von einem letzten, flirrenden Sommer, den vier Freunde miteinander verbringen, bevor sie sich in alle Winde zerstreuen.

      Rabensommer
      4,0