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Yuri Herrera

    Yuri Herrera ist eine herausragende Stimme in der zeitgenössischen Literatur, bekannt für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit sozialen Fragen und kultureller Identität. Seine Werke, die häufig ins Englische übersetzt werden, haben für ihren einzigartigen stilistischen Ansatz bedeutende Anerkennung erfahren. Herrera verwendet eine Sprache, die sowohl poetisch als auch roh ist, und dringt in die Komplexität menschlicher Erfahrungen und der mexikanisch-amerikanischen Erfahrung ein. Seine Fähigkeit, nuancierte Erzählungen einzufangen, macht ihn zu einem fesselnden Autor, dessen Schriften tiefgründig beim Leser Anklang finden.

    Ten Planets
    The Transmigration of Bodies
    Abgesang des Königs
    • El Rey ist der König. Er herrscht über die Grenze Mexikos zur USA, ihm gehören hier die Menschen, die Länder, einfach alles. Er gibt Arbeit und Brot, er schenkt den Tod. Außer seinen Drogen gibt es nur Sand und Hitze. Lobo ist ein Sänger, er gewinnt seine Protektion, lebt im Inneren der Macht, bis eines Tages alles wieder zu Staub wird. Und zu Sand. Yuri Herrera Roman ist von spröder Eleganz und intensiver Poesie. Wie Juan Rulfo erzielt er eine halluzinierende Klarheit, die den existenziellen Konflikt zwischen Nord und Süd nicht beschreibt oder deutet, sondern ihm zum ersten Mal eine neue Sprache gibt, scharf und funkelnd wie ein Messer aus Obsidian, klar wie das Licht über dem Wüstensand.

      Abgesang des Königs
      3,8
    • The Transmigration of Bodies

      • 101 Seiten
      • 4 Lesestunden

      "The things people inscribe on tombstones, even if only with their breath--erasing those things is what the Redeemer's there for."

      The Transmigration of Bodies
      3,7
    • A collection of fanciful, philosophical science fictions by “one of Mexico’s finest novelists” (Vulture). The characters that populate Yuri Herrera’s surprising new story collection inhabit imagined futures that reveal the strangeness and instability of the present. Drawing on science fiction, noir, and the philosophical parables of Jorge Luis Borges’s Fictions and Italo Calvino’s Cosmicomics, these very short stories are an inspired extension of this significant writer’s work. In Ten Planets, objects can be sentient and might rebel against the unhappy human family to which they are attached. A detective of sorts finds clues to buried secrets by studying the noses of his clients, which he insists are covert maps. A meager bacterium in a human intestine gains consciousness when a psychotropic drug is ingested. Monsters and aliens abound, but in the fiction of Yuri Herrera, knowing who is the monster and who the alien is a tricky proposition. In Ten Planets, Herrera’s consistent themes—the mutability of borders, the wounds and legacy of colonial violence, and a deep love of storytelling in all its forms—are explored with evident brilliance and delight.

      Ten Planets
      3,6