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Melanie Sumner

    Melanie Sumner ist eine amerikanische Autorin, deren Werke sich häufig mit komplexen Beziehungen und familiären Dynamiken auseinandersetzen. Ihr Stil zeichnet sich durch scharfsinnige psychologische Charakterporträts und eine bildhafte Sprache aus, die den Leser in die Tiefen menschlicher Erfahrung eintauchen lässt. Sumner erforscht Themen wie Identität, Erinnerung und die Suche nach Sinn im Leben mit einem tiefen Verständnis der menschlichen Natur. Ihre Prosa zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, die feinen Nuancen von Emotionen und sozialen Interaktionen einzufangen, was sie zu einer herausragenden Stimme in der zeitgenössischen amerikanischen Literatur macht.

    Eine Therapie für Aristoteles
    • 2016

      Aristoteles »Aris« Thibodeau ist zwölfeinhalb Jahre alt. Nein, sie ist kein Junge. Und ja, sie ist zu Höherem berufen. Leider steckt sie seit dem Tod ihres Vaters in einer eher mäßig interessanten Kleinstadt fest, wo sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern muss. Nicht zu vergessen ihr Job als Koerzieherin ihres kleinen Bruders Max, für dessen Therapie das gesamte Geld der Familie draufgeht. Zum Glück hat Aris einen Plan. Mithilfe des Ratgebers ›Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen!‹, den ihre Mutter ihr als Therapieersatz in die Hand gedrückt hat, will sie einen Bestseller schreiben. Inhalt des Buches: ihre charmant dysfunktionale Familie. Wenn nur ihre Mutter endlich die Finger vom Onlinedating lassen würde, dann könnte sie erkennen, dass der perfekte Mann für sie der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin ist. Und Aris hätte zumindest schon mal den romantischen Strang ihres Plots in der Tasche (und einen Vater im echten Leben). Als jedoch ein Unfall einen düsteren Teil der Thibodeau-Familienhistorie enthüllt, muss Aris einsehen, dass manches im Leben – genauso wie in der großen Literatur – nicht exakt so verläuft, wie es geplant war.

      Eine Therapie für Aristoteles