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Nele Pollatschek

    Das Unglück anderer Leute
    Kleine Probleme
    Dear Oxbridge
    • Dear Oxbridge

      Liebesbrief an England

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      Ein Insiderbericht aus den Elite-Universitäten Cambridge und Oxford: Nele Pollatschek analysiert klug und wütend ihre turbulente Beziehung zu einer verwirrenden Insel. Am 23. Juni 2016 reist sie nach Oxford, wo sie studiert hat, ohne zu ahnen, dass sie am nächsten Tag unfreiwillig zum Brexit-Profiteur wird. Durch den Währungszerfall verringern sich ihre Studienschulden, doch gleichzeitig erlebt sie den Schock, dass die Briten mit Europäern wie ihr nichts mehr zu tun haben wollen. Ihre Obsession für Oxbridge begleitet sie seit ihrer Jugend, und sie unternimmt immense Anstrengungen, um dort zu studieren, wo ihre Idole gelernt haben. Als sie es schließlich schafft, leidet sie unter dem Hochstaplersyndrom und entdeckt das bizarre Verhalten der britischen Eliten. Zwischen High-Society-Partys und Bibliotheken denkt sie, sie gehöre dazu, bis der Brexit ihr einen Schlag versetzt. In einem Abschiedsbrief an England fragt sie sich, wie es zu diesem Bruch kommen konnte. Mit dem scharfen Blick einer Miss Marple erkennt sie, dass das System Oxbridge die Mentalität und den Politikertyp hervorbringt, der das Land in die Misere führt. Mit abgründigem Humor verfasst sie ein augenöffnendes Werk und setzt ihrer großen Liebe, dem alten England, ein unterhaltsames und kluges Denkmal.

      Dear Oxbridge
    • Nele Pollatschek erzählt eine alltägliche Geschichte, die mitten ins Herz unserer Existenz trifft. Aus einer To-do-Liste entsteht ein schillernder Roman darüber, wie schwer es ist, einfach nur zu leben. 31. Dezember. Steuererklärung, Wohnung putzen, Bett für die Tochter zusammenschrauben, Lebenswerk schreiben, mit dem Rauchen aufhören – eigentlich wollte Lars, neunundvierzigjähriger Vieldenker und angehender Schriftsteller, die Lücke zwischen den Jahren dafür nutzen, endlich alles zu erledigen, was in den letzten Dekaden so auf der Strecke geblieben ist. Das neue Jahr, so sein Plan, sollte in einem aufgeräumten Leben beginnen. Der Zeitpunkt dafür schien perfekt: Die Kinder waren im Auslandsjahr, die Frau unterwegs. Keiner da, der stören könnte. Doch die Woche, in der noch alles zu schaffen gewesen wäre – plötzlich ist sie aufgebraucht. Der letzte Tag des Jahres hat begonnen – mit Nieselregen, wie sonst? Das Haus ist immer noch chaotisch. Das Leben sowieso. Und als Lars den ersten Punkt seiner To-do-Liste ansteuert, fühlt es sich an, als müsse er nicht nur sich selbst, sondern eine ganze Welt neu erfinden. In ihrem lustigen, tragischen und philosophischen Roman erzählt Nele Pollatschek von Chaos und der Sehnsucht nach Ordnung, von perfekten Kindern und unperfekten Eltern, von Liebe, kleinen Schrauben und großen Werken. Vor allem aber erzählt sie von der Schwierigkeit, sein Leben nicht auf später zu verschieben.

      Kleine Probleme
    • »Immer, wenn ich denke, ich bin den Wahnsinn los, passiert etwas und zieht mich wieder zurück.« Rabenmütter, Vaterwunden, Geschwisterliebe. In ihrem Debüt spielt Nele Pollatschek mit Statistik und Magie und erzählt eine turbulente, hochkomische und tieftraurige Geschichte über das Schicksal, eine Familie zu haben. Thene, 25, Oxford-Studentin mit Zweitwohnsitz in Heidelberg, lebt ihren Traum: mit ihrem Freund im alten BMW zur Lieblingslichtung im Odenwald fahren, Klapptisch aufstellen, lesen, schreiben und ab und an ein Stück Kirschjockel essen. Doch immer wieder wird ihr idyllisches Leben von ihrer Patchwork-Familie gestört, einer in alle Himmelsrichtungen verstreuten ostwestdeutschen Mischpoke. Allen voran ihre Mutter Astrid – Weltretterin, Punk und manipulativ, mehr an ihren guten Taten als an ihren Kindern interessiert. Ihr Vater Georg, der fünf Jahre verschwunden war, als Thene zehn war, hätte die bessere Mutter sein können. Dazu kommen eine Reihe von Stiefvätern, unter ihnen der jüdisch-orthodoxe Menachem, und der einzige Lichtblick: Menachems Sohn, Thenes fünfzehnjähriger Halbbruder Eli, ein Zauberlehrling und Statistik-Experte. Als die Masterverleihung in Oxford ansteht, reist die Familie an, und der Zufall – das Schicksal? – setzt den Hebel an, um Thenes Welt aus den Angeln zu heben …

      Das Unglück anderer Leute