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Herbert Zand

    14. November 1923 – 14. Juli 1970

    Herbert Zand, der Sohn von Kleinbauern, stammte aus dem österreichischen Salzkammergut. Sein literarisches Schaffen, das Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte umfasst, war vor allem eine unnachgiebige Suche nach der adäquaten Sprache, um seine Erlebnisse und Empfindungen auszudrücken. Er war mit sich selbst völlig kompromisslos und unnachgiebig und lehnte Karriere, Verkauf und Erfolg ab, stattdessen konzentrierte er sich auf seine einzigartige künstlerische Vision. Elias Canetti bemerkte über ihn: „Seine Worte sind vom Schweigen genährt: es wird den Lärm, der uns mit Taubheit schlägt, überdauern.“

    Träume in Spiegel
    Aus zerschossenem Sonnengeflecht
    Erben des Feuers
    Die Tagebücher
    Kerne des paradiesischen Apfels
    Demosthenes spricht gegen die Brandung
    • Die Tagebücher

      • 525 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Anais Nin lernte schon als Kind die Atmosphäre der Reisen, der internationalen Kunst und Gesellschaft kennen. Sie wächst hinein in die Welt der Schriftsteller, Maler, Musiker, Tänzer und Schauspieler. Doch wer war diese Frau, die Männer wie Henry Miller, Antoin Artaud und Tennessee Williams in ihren Bann zog? Sie bekennt sich zu einem Leben außerhalb der Konventionen. Ihre Kühnheit und Ehrlichkeit machen Anais Nin zu einem Paradebeispiel weiblicher Selbstsuche und Selbsterfahrung. Ihre Sprache ist flexibel und präzise, hat eine gleichzeitig persönliche und sachliche Intensität. Mit bedingungslosem Mut zur Aussprache geht es Anais nin darum, Personen, Gedanken, erlebnisse einzukreisen, bis sie jenen Grad an Wahrheit preisgeben, der durch das Wort erreicht werden kann. So sind diese Aufzeichnungen mehr als nur ein Tagebuch - sie verbinden sich zu einem Werk von differenzierter Menschenbeobachtung und poetischer Schönheit.

      Die Tagebücher2003
      4,2
    • Erben des Feuers

      • 262 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Herbert Zand vermittelt in seinem spannenden Roman das filigrane Stimmungsbild der sich in den alten Kompromiss fügenden Nachkriegsgesellschaft, welche die Chance eines echten Neuanfangs versäumt. „Das Buch ist ein Seltenheitsfall, es ist von rarer Mischung, von rarer Qualität.“ W. Kraus

      Erben des Feuers1972
      3,0