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Søren Kierkegaard

    5. Mai 1813 – 11. November 1855

    Søren Kierkegaard war ein einflussreicher dänischer Philosoph und Theologe des 19. Jahrhunderts, der den Hegelianismus seiner Zeit und die seiner Meinung nach leeren Formalitäten der Dänischen Kirche scharf kritisierte. Ein Großteil seines Werkes befasst sich mit religiösen Themen wie dem Glauben an Gott, der Institution der christlichen Kirche, christlicher Ethik und Theologie sowie den Emotionen und Gefühlen des Einzelnen angesichts von Lebensentscheidungen. Seine frühen Werke verfasste er unter verschiedenen Pseudonymen, die ihre eigenen, unverwechselbaren Standpunkte in komplexen Dialogen darlegten. Kierkegaard überließ es dem Leser, die Bedeutung seiner Werke zu entdecken, da er glaubte, dass die Schwierigkeit die edelmütige Seele erhebt. Seine Arbeit überschreitet die Grenzen von Philosophie, Theologie, Psychologie und Literatur und macht ihn zu einer prägenden Gestalt des gegenwärtigen Denkens.

    Søren Kierkegaard
    Furcht und Zittern - Dialektische Lyrik von Johannes de Silentio
    Geheime Papiere
    Philosophische Schriften 1
    Kierkegaard: die Hauptwerke
    Berliner Tagebücher
    Gesammelte Werke
    • Gesammelte Werke

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In seiner während der Verlobungszeit 1840/41 verfaßten Dissertation versucht Kierkegaard einerseits von seinem neugewonnenen Begriff der Ironie her das sokratische Element der platonischen Dialoge herauszukristallisieren, andererseits aber einen selbständigen Beitrag zur Auseinandersetzung Hegels mit der deutschen Romantik zu leisten. Während der erste Teil noch von einer wissenschaftlichen Stubengelehrsamkeit geprägt ist, läßt der brillante, geistvolle Stil des zweiten schon das schriftstellerische Talent des späten Kierkegaard ahnen: er ist aus der Opposition gegen den verflachten Hegelianismus seiner Zeit zu verstehen.

      Gesammelte Werke
      4,5
    • Kierkegaard: die Hauptwerke

      Ein Lesebuch

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Soren Kierkegaard (1813-1855) zählt zu den Klassikern der Philosophiegeschichte. Er brach aus dem Mainstream der klassischen Metaphysik aus und gab dem scheinbar Unwesentlichen eine Stimme: dem Einzelnen, Geschichtlichen, Zufälligen. Seine Beschreibungen individuellen Selbstwerdens, in denen er die Vernunft mit den Phänomenen Angst und Verzweiflung konfrontiert, haben Jaspers und Heidegger ebenso beeinflusst wie Sartre und Camus. Der Band versammelt ausgewählte Originaltexte, die nach zentralen Themen sortiert sind und einen guten Überblick über Kierkegaards Philosophie bieten. Die fünf Kapitel sind jeweils mit einer Einleitung und Anmerkungen der Herausgeberin versehen. Prof. Dr. Annemarie Pieper lehrte in München und Basel Philosophie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Ethik und Existenzphilosophie.

      Kierkegaard: die Hauptwerke
      5,0
    • Philosophische Schriften 1

      • 1142 Seiten
      • 40 Lesestunden

      Kierkegaards Philosophische Schriften. 1.200 Seiten. Nur bei uns. Nur 7,99€. „Von Sören Kierkegaard kann man lernen, das eigene Leben wirklich zu leben und nicht nur zu führen. Das ist einerseits anstrengend, regt einen andererseits aber so sehr auf, dass man davon nicht wieder loskommt“, empfiehlt die Frankfurter Allgemeine „den lebendigsten aller Denker“, der unter anderem die französischen Existentialisten inspirierte. Gleich mit seinem Debütwerk „Entweder - Oder“ erschütterte er alle bisherige Philosophie. Es ist „ein Buch, das den Boden wanken lässt, auf dem wir durchs Leben trotten, auch heute noch“, staunt Der Spiegel. In seinen folgenden philosophischen Werken unterzieht Kierkegaard die Geschichtsphilosophie Hegels einer ebenso ätzenden wie scharfsinnigen Kritik. Diese Edition versammelt die drei philosophischen Hauptwerke „Entweder - Oder“, „Philosophische Brocken“ und die „Abschließende unwissenschaftliche Nachschrift zu den Philosophischen Brocken“ in der berühmten Übersetzung von Christoph Schrempf.

      Philosophische Schriften 1
      4,4
    • Geheime Papiere

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Kierkegaard äußert 1836 in seinem Tagebuch eine radikale Kritik an der geistigen Zahlungsunfähigkeit Europas, die er als gefährlicher ansieht als den finanziellen Bankrott. Seine unpublizierten Notizen bieten tiefgehende Gesellschafts- und Kulturkritik, analysieren das aufkommende Medienzeitalter und kritisieren das Bildungsbürgertum. Hagemanns Kommentar kontextualisiert diese Gedanken und zeichnet ein Bild von Kierkegaards Kopenhagen.

      Geheime Papiere
      4,0
    • Entweder - Oder ist das erste, 1843 erschienene Werk des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard. In diesem, dem bekanntesten seiner Werke stellt Kierkegaard zwei Existenzmöglichkeiten oder Lebensanschauungen einander gegenüber: eine ästhetische und eine ethische. Die literarische Gestaltung des unter dem Pseudonym Victor Eremita (der siegreiche Einsiedler) veröffentlichten zweibändigen Werks, in dem der fingierte Herausgeber vorgibt, zufällig entdeckte Texte und Briefe, die teilweise aufeinander Bezug nehmen, zusammengestellt zu haben, ist sehr vielschichtig.

      Entweder - Oder
      4,2
    • Die Krankheit zum Tode

      • 167 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Kierkegaards 1849 unter Pseudonym erschienenes Spätwerk beschäftigt sich als eine »christlich-psychologische Darlegung zur Erbauung und Erweckung«, wie der Untertitel lautet, mit der Verzweiflung als Grundbestimmung menschlicher Existenz und mit der Sünde: Sünde ist Verzweiflung trotz des Wissens um die Offenbarung Christi. Und das Gegenteil von Sünde ist der christliche Glaube. Kierkegaards Einfluss auf die Existenzphilosophie oder die sog. Dialektische Theologie kann nicht unterschätzt werden.

      Die Krankheit zum Tode
      4,1
    • Kierkegaard für Gestresste

      • 183 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Leben kann man nur vorwärts.« Søren Kierkegaard gibt Anregungen zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen wie Genuss, Natur, Liebe, aber auch Glaube und Ehe. Bis heute haben seine leuchtend klaren, amüsanten und zutiefst nachdenklichen Gedanken nicht an Aktualität verloren.

      Kierkegaard für Gestresste
      3,8