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Annette von Droste-Hülshoff

    10. Januar 1797 – 24. Mai 1848

    Annette von Droste-Hülshoff zählt zu den bedeutendsten deutschen Dichterinnen des 19. Jahrhunderts. Ihre Werke zeichnen sich durch tiefe Introspektion und eine melancholische Atmosphäre aus, in denen sie häufig Themen wie Glauben, Schuld und gesellschaftliche Normen erforscht. Sie verfasste ihre Dichtungen mit sprachlicher Raffinesse und einem musikalischen Rhythmus, was ihr eine unverwechselbare Stimme in der deutschen Literatur verleiht.

    Gedichte
    Gedichte und Prosa
    Ledwina
    Die Judenbuche
    Briefe Gedichte Erzählungen
    Lesebuch Annette von Droste-Hülshoff
    • So steht mein Entschluß fester als je, nie auf den Effekt zu arbeiten, keiner beliebten Manier, keinem anderm Führer als der ewig wahren Natur durch die Windungen des Menschenherzens zu folgen, und unsre blasierte Zeit und ihre Zustände gänzlich mit dem Rücken anzusehn. Ich mag und will jetzt nicht berühmt werden, aber nach hundert Jahren möcht ich gelesen werden, und vielleicht gelingt’s mir, da es im Grunde so leicht ist, wie Kolumbus’ Kunststück mit dem Ei, und nur das entschlossene Opfer der Gegenwart verlangt. (Brief an Elise Rüdiger vom 24. Juli 1843)

      Lesebuch Annette von Droste-Hülshoff
      5,0
    • Die Judenbuche

      Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westfalen

      Die Judenbuche
      4,0
    • Ledwina

      • 72 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Die Erzählung entfaltet sich am Ufer eines ruhigen Stroms, wo die melancholische Figur Ledwinen, eine blasse und farblose Erscheinung, von einem Spaziergang zurückkehrt. Ihre Müdigkeit und innere Unruhe spiegeln sich in der Natur wider, während sie sich in das frische Ufergras sinken lässt. Ein krampfhafter Schmerz zwingt sie, sich wieder aufzurichten, und trotz ihrer Schwäche bleibt sie anmutig und nachdenklich, während sie in den Strom blickt. Die Beschreibung ihrer zarten, fast geisterhaften Präsenz und der umgebenden Natur schafft eine Atmosphäre von Verletzlichkeit und innerem Konflikt.

      Ledwina
      4,0
    • Annette von Droste-Hülshoff gehört zu den bedeutendsten Lyrikerinnen der deutschen Literatur. Zu Lebzeiten erschienen nur zwei Gedichtbände: die Sammlung 'Gedichte' im Jahr 1838 (erweiterte Ausgabe 1844) und der Gedichtzyklus 'Das geistliche Jahr' im Jahr 1851; dieser enthält Droste-Hülshoffs religiöse Lyrik, mit der sie die Tradition der religiösen Dichtung des Barock aufnimmt, verbunden mit der eigenen Lebens- und Glaubensproblematik. Mit ihren Naturgedichten, aber auch mit den Geschichts- und Schauerballaden lieferte „die Droste“ einen ganz eigenständigen Beitrag zur Literatur der Vormärzzeit. Wie kaum ein anderes lyrisches Werk der deutschen Literatur ist das von Droste-Hülshoff episch geprägt. Die Gedichte erzählen, seien es einfache Vorgänge, Konflikte, Geschichten, seien es innerseelische Prozesse. Die von Bernd Kortländer neu konzipierte, sorgfältig kommentierte Auswahlausgabe aus Droste-Hülshoffs Lyrik enthält neben Anmerkungen, Literaturhinweisen auch eine Zeittafel und ein Nachwort. Text in neuer Rechtschreibung.

      Gedichte
      3,0
    • Die Dichterin zeigt ein außergewöhnliches Vermögen, zarteste Schwingungen und flüchtige Farben genial und kraftvoll wiederzugeben. Dies führt dazu, dass sie immer wieder neue Klänge und Worte erschafft.

      Sämtliche Gedichte. Nachw. v. Ricarda Huch
      3,7
    • In einem kleinen Dorf geschehen im Laufe der Jahre drei Morde. Keines dieser Verbrechen wird wirklich aufgeklärt. Alle geschehen im unmittelbaren Umfeld eines Mannes, dessen Leben schließlich auf ungewöhnliche Weise endet. Ist er schuldig? Die Materialien nennen die Quellen der Autorin, liefern alte und neue Texte rund um das Genre Kriminalliteratur und lenken den Blick auch auf das Thema Familienbande.

      Taschenbücherei: Die Judenbuche – Texte & Materialien
      3,0