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Linda Coverdale

    Linda Coverdale ist eine anerkannte Übersetzerin, die sich auf französische Literatur spezialisiert hat. Ihr umfangreiches Werk, das über siebzig übersetzte Bücher umfasst, zeugt von einem tiefen Verständnis und Gespür für die Nuancen sowohl der Originaltexte als auch der Zielsprache. Coverdales Engagement für die Kunst des Übersetzens wurde durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, die ihren Ruf als bedeutende literarische Brücke zwischen Kulturen festigen. Ihre Arbeit stellt sicher, dass ein breites Spektrum französischer literarischer Werke für englischsprachige Leser zugänglich und geschätzt wird.

    Le petit garçon
    Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden
    Zeit der Macheten
    • Zeit der Macheten

      Gespräche mit den Tätern des Völkermordes in Ruanda (3. Aufl. 2012)

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      »Die Kunst der Reportage besteht darin, unseren Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit und deren Deutung zu schärfen: Dies erreicht zu haben, können die Reportagen Jean Hatzfelds ohne Einschränkung für sich in Anspruch nehmen. (…) Die Präzision der Angaben bis in die Details hinein gibt dem Leser das Gefühl, Augenzeuge der begangenen Verbrechen zu sein und zugleich, aus der Distanz heraus, die anthropologische Dimension des Geschehens zu begreifen, zumindest im Ansatz.« Hans-Jürgen Heinrichs, Frankfurter Rundschau am 27. April 2005 Nachdem Jean Hatzfeld Überlebende des Völkermordes in Ruanda interviewt hat, kehrt er nach Ruanda zurück und befragt die Täter des organisierten Mordens von 1994. Er versucht zu verstehen, wie es dazu kam, dass ganz normale Bauern scheinbar plötzlich auf ihre Nachbarn losgingen und diese aufs Brutalste mit Macheten und Knüppeln ermordeten. Die thematisch zusammengestellten Berichte stellen ein einmaliges Zeugnis dar und geben aufschlussreiche Einblicke in die Denkweisen und Verleugnungsstrategien der Täter. In seinem Nachwort analysiert Hans-Jürgen Wirth die individuellen und kollektiven psychosozialen Prozesse, die diese Verbrechen möglich machten.

      Zeit der Macheten
      4,0
    • Ihre Geschichte sorgte weltweit für Aufsehen: Die zehnjährige Nojoud wird gegen ihren Willen von ihrem Vater mit einem Mann verheiratet, der dreimal so alt ist wie sie. Damit beginnt für das Mädchen aus dem Jemen eine Zeit der Qual – schutzlos ist sie dem Willen ihres Ehemanns ausgeliefert. Doch Nojoud beschließt, sich zu wehren: Auf eigene Faust sucht sie Zuflucht im Gericht und begegnet dort der Anwältin Chadha Nasser. Mit deren Hilfe gelingt ihr das Unvorstellbare: Sie erwirkt die Scheidung ihrer Zwangs-ehe und darf endlich das Haus ihres -Ehemanns verlassen.

      Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden
      3,8
    • Le petit garçon

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      La Villa, à l'écart d'une petite ville du sud-ouest de la France, ressemble, avec son immense jardin, à un paradis où rien ne peut arriver. C'est bien ce qu'avait voulu le père, un homme juste et sage. Voyant approcher la guerre, il avait quitté Paris pour mettre sa jeune femme et leurs sept enfants à l'abri. Mais quand déferlent les années quarante, le malheur atteint les univers les plus protégés. Bientôt, la Villa se peuplera d'étranges jardiniers et cuisinières. Ce sont des hommes, des femmes, des enfants traqués, en danger de mort. Puis les Allemands vont arriver et violer le sanctuaire. La paix revenue, le père sacrifie repos et confort ; il arrache ses enfants à leur paradis afin de mieux assurer leur avenir. Cette histoire est vue par un enfant. Il traverse des tragédies et rencontre des solitudes, il connaît l'enchantement de la découverte de la vie, la nature. Jamais le petit garçon n'oubliera l'imposante figure de ce père au passé mystérieux ; cette mère qui semble une grande sœur ; Dora la juive allemande qui feint d'être muette ; Sam, le jeune prof aux manières insolites ; et les jambes gainées de soie de la jolie Madame Blèze...

      Le petit garçon
      3,8