Anfechtung und Gewissheit des Glaubens oder wie die Kirche wieder zu ihrer Sache kommt
- 70 Seiten
- 3 Lesestunden
Eberhard Jüngel war ein deutscher lutherischer Theologe, dessen Werk sich auf systematische Theologie und Religionsphilosophie konzentrierte. Er war emeritierter Professor an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Seine Beiträge liegen in tiefgründigen Auseinandersetzungen mit dem Wesen des Glaubens und des Göttlichen. Seine Schriften werden für ihre intellektuelle Strenge und theologische Tiefe geschätzt.






Ein Gespräch über Denk- und Lebenserfahrungen
Einer der bedeutendsten Theologen der Gegenwart spricht über sein Leben und seine Denkwege: Im Gespräch mit dem italienischen Theologen Fulvio Ferrario gibt Eberhard Jüngel einen Überblick über die Theologie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig eine faszinierende narrative Einführung in sein eigenes Werk.§Von der Entdeckung des Evangeliums und der Kirche als Raum der Freiheit, als einzigem Ort, an dem man im bedrückenden Klima der DDR «ungeniert die Wahrheit sagen konnte», führt der Weg bis zur renommierten Professur für Systematische Theologie in Tübingen. Es ist die Leidenschaft des Glaubens und eine lebhafte intellektuelle Neugier, mit der Eberhard Jüngel den theologischen und politischen Entwicklungen begegnet etwa den Studentenunruhen, der Befreiungstheologie oder der Säkularisierung. Im Gespräch leben die Freundschaften mit Karl Barth und Ernst Fuchs wieder auf, das Verhältnis zu Martin Heidegger und Rudolf Bultmann kommt zur Sprache, wie auch eine kritische Einschätzung seines ehemaligen Tübinger Kollegen Joseph Ratzinger. Eindrucksvoll sind Eberhard Jüngels leidenschaftliches Bekenntnis zur evangelischen Kirche und zugleich seine eindeutige Verpflichtung zur Ökumene.§«Die Quelle der Theologie ist das Licht des Evangeliums. Und die Welt dem Menschen im Lichte dieses Evangeliums aufzuklären, das ist die Denkaufgabe der Theologie.» Eberhard Jüngel
Eine theologische Studie in ökumenischer Absicht
Jungel explores and evaluates the role of justification in Christianity, and emphasizes its centrality to Christian faith. This work covers discussions of sin and grace and considers writings from Plato to Aristotle through to 20th century Catholic and Protestant thinkers.
English summary: This book contains historical, systematic and exegetical studies of the alternatives of Christian theology which range from theism to atheism. In the identity of God and love and in the differentiation between faith and love, the author senses the possibility to withstand atheism and to conceptualize God as the mystery of the world and the humanness of human beings in such a manner that we emphasize the importance of being rather than having. German description: Dieses Buch enthalt historische, systematische und exegetische Untersuchungen zur Moglichkeit christlicher Theologie zwischen Theismus und Atheismus. In der Identitat von Gott und Liebe und in der Unterscheidung von Glaube und Liebe nimmt der Verfasser die dem Atheismus standhaltende Moglichkeit wahr, Gott als Geheimnis der Welt und das Menschsein des Menschen so zu denken, dass wir aus Habenden Seiende werden.Dass das Selbstverstandliche auch verstanden wird, ist alles andere als selbstverstandlich. Theologie ist selbstverstandlich Rede von Gott. Versteht sie auch, wovon sie redet? Die Untersuchungen dieses Bandes wollen auf ihre Weise dazu verhelfen, dass wir sagen konnen, wovon wir eigentlich reden, wenn wir von Gott reden.Eberhard Jungel
Theologische Bemerkungen