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Bookbot

Daniela Hermes-Keil

    Örtlich betäubt
    Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus
    Die Rättin
    Der Butt
    Hundejahre
    Gedichte und Kurzprosa
    • Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte dann Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin. 1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman "Die Blechtrommel". 1999 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Grass lebt in der Nähe von Lübeck.

      Gedichte und Kurzprosa
    • Drei Erzähler schreiben zur Jahreswende 1960/61 gleichzeitig drei Bücher und werden so in Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit Chronisten der »Hundejahre« unseres Jahrhunderts: Eddi Amsel, das Opfer, Harry Liebenau, der Zeuge, und Walter Matern, der Täter. Mit Hundejahre manifestierte Günter Grass 1963 eindrucksvoll seinen Weltruhm. Selbst fünfzig Jahre nach ihrem Erscheinen hat diese »dunkle verzweigte Geschichte« nichts von ihrer betörenden Sprachkraft verloren. Mehr noch, die Fabulierlust des Autors wird durch die faszinierenden Radierungen des Künstlers Günter Grass, der diesen komplexen Weltentwurf bis heute für eines seiner reizvollsten Werke hält, nachhaltig unterstrichen.

      Hundejahre
    • Der Butt

      • 635 Seiten
      • 23 Lesestunden
      3,6(130)Abgeben

      Weitausholender, die Wechselläufe europäischer Geschichte einbeziehender Roman u.a. um die Bedeutung der Frau in der Geschichte der Ernährung und um das Verhältnis der Geschlechter zueinander.

      Der Butt
    • ”Auf Weihnachten wünschte ich eine Ratte mir.“ In den Träumen des Erzählers kann das Tier sprechen und zwingt ihm die Vision vom Untergang der Menschheit und der Übernahme der Herrschaft auf Erden durch Ratten auf. Sie allein haben in der von Neutronenbomben getroffenen Stadt Gdansk-Danzig überlebt und bauen dort auf eine Solidarität gegründete neue Zivilisation auf. Gegen diese apokalyptischen Visionen entwickelt der Erzähler seine eigenen Geschichten, teils als Filmskripte für den zum Medienzar avancierten Oskar Matzerath: vom Maler Malskat und der falschen Restauration der 50er Jahre, von den toten Wäldern und der sterbenden Kraft der Märchen und von fünf geliebten Frauen, die sich in der quallenverseuchten Ostsee auf die vergebliche Suche nach Vineta als Ort weiblicher Utopie machen.

      Die Rättin
    • Ein Buch voller Luft- und Gedankensprünge, voller Ironie und Witz. Sommer 1980: Ein Lehrerehepaar aus Itzehoe macht eine Ferienreise in den Fernen Osten. Ob in Bangkok, in Bombay oder auf Bali: die deutschen Fragen werden sie trotz der andrängenden Bilder der Dritten Welt nicht los. Dafür sorgt schon der sich immer wieder einmischende Erzähler, dem mitten in Shanghai die Idee kommt, wie es wohl wäre, wenn nicht die Chinesen, sondern die Deutschen ein Volk von neunhundertfünfzig Millionen Menschen wären. Oder wenn, wie manche Politiker befürchten, die Deutschen ausstürben.

      Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus
    • Eberhard Starusch, Studienrat in mittlerem Alter, gerät durch einen protestierenden Schüler in einen Konflikt zwischen seiner Sympathie für den Revolutionär und die Vernunft des Vierzigjährigen

      Örtlich betäubt
    • Enthält u.a. "Literatur und Politik", "Was Erfurt außerdem bedeutet", "Jungbürgerrede: Über Erwachsene und Verwachsene".

      Essays und Reden II. 1970-1979