Alltäglich begegnen uns Wappen auf Spaziergängen, in Mantel- und Degenfilmen, auf manchem Briefbogen oder in historischen Museen, um nur einige Beispiele zu nennen. Wieder entfacht ist der Trend zur Gestaltung eines Familienwappens. Für alle, die nach ihrem Familienwappen suchen oder gar selbst eins gestalten möchten, ist dieses Buch eine wahre Fundgrube. Abgebildet sind über 21.000 Wappenabbildungen in präziser Zeichnung nach heraldischen Figuren geordnet, wie geometrische Zeichen, Symbole, Lebewesen, Pflanzen oder leblose Gegenstände. Umfangreiche Register, ein Namensregister sowie ein Figuren- und Symbolregister, erleichtern dem Suchenden die Benutzung des Lexikons. Das Standardwerk der Wappenkunde ist unentbehrlich für jeden Kunsthistoriker, Bibliothekar, Genealogen, Familien- und Heimatforscher, Denkmalpfleger, Antiquitätenhändler und Kunstliebhaber zur Bestimmung von heraldischen Elementen auf alten Bildern, Siegelringen, Schmuckstücken, Büchern und Briefschaften usw.
Ottfried Neubecker Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Deutsch und Französisch für Heraldiker
- 108 Seiten
- 4 Lesestunden
Die Orden Hermann Görings
- 57 Seiten
- 2 Lesestunden
Wappenkunde
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
In diesem reich illustrierten Buch wird die Kunst und Wissenschaft der Wappen in ihrer Entwicklung von den ersten Schilden, Helmen und Kronen bis zu den heutigen Staats- und Städtewappen nachvollzogen. Über fünfhundert hervorragende, farbig wiedergegebene heraldische Spitzenstücke vermitteln die starke Anziehungskraft dieser faszinierenden Kunst und machen dieses Buch zu einem umfassenden Kompendium der Heraldik
Heraldik
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Heraldik befasst sich mit Wappen und entstand ursprünglich aus der Notwendigkeit, sich im Kampf zu schützen. Helme, die das Gesicht unkenntlich machten, führten zu einem Bedarf an Erkennungszeichen. Im frühen Mittelalter identifizierten Herolde, nach denen die Heraldik benannt ist, im Gefecht Freund und Feind anhand von Zeichen und Farben auf Schilden. Die Entwicklung des Waffenschildes zum Wappenschild erreichte ihren Höhepunkt in den Ritterturnieren des Hochmittelalters. Mit dem Aufkommen von Feuerwaffen verlor die heraldische Tradition im Krieg an Bedeutung, blühte jedoch in der Zeit der großen Monarchien auf, die prächtige Prunkstücke wie Helme, Kronen und Wappenschild haltende Tiere hervorbrachten. Fürstentümer und Stadtstaaten legitimierten ihre Identität durch eigene Wappen, viele davon sind bis heute in Gebrauch. Die Wahl eines Wappens ist oft einer der ersten Schritte bei Staatsgründungen und findet sich auf Briefmarken, Münzen und Dokumenten. Persönliche Wappen, die die Geschichte ganzer Familien dokumentieren, sind weniger bekannt, aber reich an Formen und Zeichen. Strenge, von Herolden überlieferte Regeln leiten die Gestaltung von Wappen, die auch in Architektur, Kunsthandwerk und Grafik Anwendung finden. Diese Beispiele verdeutlichen die Entwicklung von einer Schutzwaffe zu einem Symbol und künstlerischen Ornament.
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