Reproduktion des Originals. Der Verlag Megali spezialisiert sich auf die Reproduktion historischer Werke in Großdruck, um Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit das Lesen zu erleichtern.
Conrad Ferdinand Meyer Bücher
Conrad Ferdinand Meyer war ein Schweizer Dichter und historischer Romanautor, ein Meister des Realismus. Er ist vor allem für seine ergreifenden erzählenden Balladen bekannt. Sein Werk zeichnet sich durch einen starken erzählerischen Stil und historische Schauplätze aus, die den Leser in die Vergangenheit entführen. Meyer beherrschte es meisterhaft, die Atmosphäre und Psychologie seiner Charaktere einzufangen.







C. F. Meyer ist neben Gotthelf und Keller der dritte Große der Schweizer Literatur im 19. Jahrhundert. Tragisches, Ergreifendes, Groteskes wirkt in seinen bekannten Erzählungen wie 'Die Hochzeit des Mönchs', 'Gustav Adolfs Page' oder 'Der Schuß von der Kanzel'.
Conrad Ferdinand Meyer: Das Leiden eines Knaben Julian, ein schoner Knabe ohne Geist, wird nach dem Tod seiner Mutter von seinem Vater in eine Jesuitenschule geschickt, wo er den Demutigungen des Pater Le Tellier hilflos ausgeliefert ist und schliesslich an den Folgen unmassiger Korperstrafen zugrunde geht. Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2015, 4. Auflage Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck in Schorers Familienblatt: Eine illustrierte Zeitschrift, Berlin: 1883. Erstdruck als Buchausgabe: Leipzig (Haessel) 1883. Textgrundlage ist die Ausgabe: Conrad Ferdinand Meyer: Samtliche Werke in zwei Banden. Vollstandiger Text nach den Ausgaben letzter Hand. Mit einem Nachwort von Erwin Laaths, Munchen: Winkler, 1968. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Conrad Ferdinand Meyer (Fotografie von C. Ruf in Zurich, nicht datiert) Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt. "
Meisternovellen
- 506 Seiten
- 18 Lesestunden
Auch wenn Conrad Ferdinand Meyer heute nicht mehr zu den meistgelesenen gehört - es gibt nichts Packenderes und Besseres in deutscher Sprache. Eine Quelle immer neuer Anregungen. C.F. Meyer hat so lange an seinen Gedichten gearbeitet, dass kein überflüssiger Buchstabe "hängen"-blieb und keine Chance zu interessanten, oft erst nach dem zehnten Lesen klarwerdenden Querverbindungen verschenkt worden wäre.
Der Heilige
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden
Conrad Ferdinand Meyer: Der Heilige Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2014, 3. Auflage Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck in: Deutsche Rundschau (Berlin), 1879. Textgrundlage ist die Ausgabe: Conrad Ferdinand Meyer: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Vollständiger Text nach den Ausgaben letzter Hand. Mit einem Nachwort von Erwin Laaths, München: Winkler, 1968. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Conrad Ferdinand Meyer (Fotografie von C. Ruf in Zürich, nicht datiert) Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
Die Hochzeit des Mönchs. Plautus im Nonnenkloster
- 157 Seiten
- 6 Lesestunden
Einen Ehekonflikt und klösterliches Ambiente haben die beiden Novellen gemeinsam. »Wer gestoßen wird, springt schlecht« ist die Devise über dem tragischen Schicksal des Mönchs, der nach fünfzehn beschaulichen Klosterjahren in die Welt zurückkehrt und heiraten soll, sich aber in eine andere als die für ihn bestimmte Frau verliebt. Umgekehrt: die Entlarvung eines betrügerischen Umgangs der Kleriker mit dem Glauben rettet eine naive, ernstgläubige Bäuerin vor ihr ungemäßem Nonnentum und für die Ehe mit einem Mann, der um sie geworben hat.
Jürg Jenatsch
- 354 Seiten
- 13 Lesestunden
Graubünden zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Das Land wird zum Spielball der europäischen Großmächte. Spanien und Österreich ebenso wie Frankreich und Venezien wollen die Bündner Alpenpässe erobern, die Landschaft Veltlin wird von den Spaniern besetzt. Volksheld Jürg Jenatsch, den Conrad Ferdinand Meyer zum Titelhelden seines Romans macht, versucht seiner vom Religionskrieg zerrissenen Heimat wieder zur Freiheit zu verhelfen – mit allen Mitteln. Meyer beschreibt den Lebensweg des Schweizers, der vom protestantischen Pfarrer zum Söldner und Freiheitskämpfer für Bünden wird. Dabei macht der Autor mit der Faszination dieser urwüchsigen Gestalt auch ihr Dilemma sichtbar: Jenatsch, der sich nach Frieden und Freiheit sehnt, kann seine politischen Ziele nur durchsetzen, indem er über Leichen geht. Am Ende verrät er sogar seine protestantischen Landsleute, indem er katholisch wird und sich mit den verhassten Spaniern verbündet. Die Geschichte um Jürg Jenatsch gehört zu den Gründungsmythen des Schweizer Kantons Graubünden. Conrad Ferdinand Meyer hat sie 1876 in diesem spannenden historischen Roman literarisch verewigt.
Die Richterin
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
In seiner 1885 erschienenen Novelle »Die Richterin« gestaltet Conrad Ferdinand Meyer am Stoff einer in karolingischer Zeit angesiedelten, analytischen Kriminalerzählung das Problem von Schuld und Sühne.



