Die Tugend der Frauen von Comitán
- 114 Seiten
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Rosario Castellanos war eine der bedeutendsten mexikanischen Literatinnen des letzten Jahrhunderts. Ihr Werk thematisierte mit großer Eloquenz Fragen der kulturellen und geschlechtsspezifischen Unterdrückung und beeinflusste die feministische Theorie sowie die Kulturwissenschaften. Durch ihre Gedichte, Essays und Romane, die oft mit tiefem Verständnis die Notlage indigener Völker darstellten, öffnete sie der mexikanischen Literatur die Türen für Frauen. Ihr literarisches Erbe, bekannt für seine feministische Perspektive und die Auseinandersetzung mit sozialen Ungleichheiten, wirkt bis heute nach.






Im gebirgigen Hochland von Chiapas in Südmexiko scheint seit der Conquista die Zeit stehen geblieben zu sein: Noch immer gehört das Land mit seinen Kaffee- und Zuckerrohrplantagen den weißen Großgrundbesitzern, und noch immer leben die Chamula-Indios, die Nachfahren der Mayas, in Armut und Rechtlosigkeit. Trotzdem versuchen die Indios unter der Führung der Seherin Catalina den Aufstand gegen die reiche Familie Cifuentes – eine Rebellion, die selbst in ihrem Scheitern noch die dunkle Größe der alten, archaischen Kulturhandlungen wiederaufleben läßt. '. ein fesselnder Roman, der in die Welt voller Mythen und Magie führt.' Brigitte
Das Buch beginnt mit einer Analyse der destruktiven Macht des mythischen Denkens. Untersucht werden seine Struktur, seine Beziehung zur Sprache, sein affektiver Charakter und seine soziale Funktion. Im Anschluß beschreibt Cassirer in einem ideengeschichtlichen Aufriß die Hauptlinien der politischen Theorien von Platon bis zum frühen 19. Jahrhundert, um dann im letzten Teil die Wiedergeburt des Mythos im 20. Jahrhundert zu behandeln. Cassirer schließt, daß der politische Mythos nicht endgültig überwunden, sondern nur „gezähmt“ werden kann. Dazu kann die Philosophie beitragen, jedoch nicht, indem sie ihn durch rationale Argumente widerlegt, sondern indem sie ihn verstehen und so bekämpfen hilft. Vom Mythus des Staates belegt, daß die in der Philosophie der symbolischen Formen entwickelte „Kritik der Kultur“ auch den Rahmen für eine Theorie des Politischen absteckt und dazu nötigt, auf anthropologischer Ebene die Einheit von „animal symbolicum“ und „zoon politikon“ zu denken.
Román mexické autorky vypráví o dramatickém osudu prosté indiánky, která obnovila kult dávných bohů a podnítila svůj kmen ke vzpouře proti rančerům. Na tomto dějovém základě odhaluje autorka způsob života i mentalitu původních obyvatel Ameriky, kteří byli v 20. stol. vypuzeni na okraj společnosti a kterým byl přisouzen určitý způsob života, s nímž se však nemohou smířit. Kniha nenásilně ukazuje, jak složité jsou sociálně rasové problémy Latinské Ameriky a jak jejich nedořešenost zůstává v některých zemích (Mexiku) brzdou pokroku a celkové prosperity.
Mit e. Nachw. von Poniatowska, Elena 295 S. fPr