Immer wieder zog es den polnischen Journalisten Ryszard Kapuściński nach Afrika, zu den Schauplätzen von Staatsgründungen, Putschen und Bürgerkriegen. Mehr als 40 Jahre hat er den »Schwarzen Kontinent« bereist, seine Menschen erforscht und in seinen Reportagen beschrieben. Die Summe seiner Neugier, seiner Erfahrungen, seiner Faszination und seines ohnmächtigen Staunens über die gewaltigen Dimensionen Afrikas geben ein hautnahes Bild.
Ryszard Kapuściński Bücher
Ryszard Kapuściński war ein Meister der Worte, bekannt für seine tiefgründigen Berichte aus der Entwicklungswelt. Er erweckte die Realitäten von Kriegen, Putschen und Revolutionen zum Leben und tauchte tief in das Herz globaler Umwälzungen ein. Seine Schreibweise zeichnet sich durch tiefen Humanismus und die Fähigkeit aus, die dramatische Essenz komplexer Ereignisse einzufangen. Kapuścińskis Werk bietet den Lesern eine lebendige, einfühlsame Perspektive auf ferne Länder und die universellen Kämpfe der Menschheit.







Ryszard Kapuściński, der «legendäre Journalist», bietet einen faszinierenden Bericht über Erinnerungen und Erkundungen der Sowjetunion, ein unverzichtbares, vielstimmiges Reportagewerk. Zwischen 1989 und 1991 unternahm Kapuściński eine lange Reise durch die weiten Gebiete der Sowjetunion. In diesen entscheidenden Jahren, als das Imperium bereits Anzeichen des Zusammenbruchs zeigte, besuchte dieser unermüdliche und scharfsinnige Chronist fünfzehn Republiken und sprach mit Hunderten von Bürgern über die außergewöhnlichen Erfahrungen, die sie gemacht hatten, und den Schrecken, aus dem sie herauskamen. Dieses Buch umfasst auch Berichte über Kapuścińskis erste Besuche in der Sowjetunion zwischen 1939 und 1967 und ist das Ergebnis eines Wettlaufs gegen die Zeit, um die Erinnerungen der anonymen Protagonisten der Geschichte festzuhalten, bevor die erschreckenden Ereignisse dieser Jahre für immer in die Vergangenheit eingehen. Getrieben von unstillbarer Neugier und einer Leidenschaft für die Wahrheit, erzählt Kapuściński den Zusammenbruch dieses Imperiums aus der Perspektive eines polnischen Bürgers, dessen eigenes Land eine der peripheren Kolonien dieses Imperiums war.
Der Schah ist aus seinem Land geflohen, die Revolution hat die Macht übernommen. §Als einziger Gast in einem Teheraner Hotel versucht Ryszard Kapuscinski, Bilanz der sich überstürzenden Ereignisse zu ziehen. Was war geschehen, und wie konnte es dazu kommen? Was hatte Chomeini Besseres zu bieten als der Schah, der dem unsagbar armen und zugleich sagenhaft reichen Land "ein zweites Amerika innerhalb einer Generation" versprochen hatte?
Ryszard Kapuscinski ist berühmt für seine großen Reportagen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa. Diese Sammlung erschließt den literarischen Kosmos dieses großen polnischen Reiseschriftstellers in seiner ganzen Dimension. Neben den bekanntesten Reportagen bietet sie eine Reihe brillanter Essays und Interviews. Seine Reiseberichte sind literarische Meisterwerke, die atmosphärisch dicht die besondere Kultur und Lebensweise eines Landes und ihrer Bewohner einzufangen vermögen.
Der Autor war jahrzehntelang in Asien, Afrika und Lateinamerika unterwegs und hat ein Dutzend Aufstände, Bürgerkriege und Revolutionen miterlebt. Aber er ist kein rasender Reporter. Dazu ist er zu bescheiden, zu scharfsinnig, zu subtil. Seine meisterhaften Bücher zeigen, daß er kein bloßer Korrespondent ist, sondern ein Autor vom Schlage Joseph Conrads und Bruce Chatwins. Die Reportage wird in seinem Werk zur Parabel, zur Erzählung, zum Balanceakt zwischen exakter Beobachtung und literarischer Imagination. 'So lassen sich diese Reportagen heute noch wie Abenteuergeschichten lesen, als der Versuch, so zu leben, als wäre jeder Tag der letzte Tag.' Frankfurter Rundschau '. die Berichte des Bandes Der Fußballkrieg, gekonnt von Martin Pollack übersetzt, verdienen die gleiche Anerkennung: Sie sind Zeitdokumente, denen es zusteht, als literarische Werke bezeichnet zu werden.' Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Welt im Notizbuch
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Kaum ein Mensch hat so viel von der Welt gesehen wie Ryszard Kapusciñski, einer der bedeutendsten Journalisten der Gegenwart. In "Die Welt im Notizbuch" beobachtet er globale Entwicklungen wie mikroskopische Details, stellt sie nebeneinander, verbindet oder reflektiert sie, bezieht sie in verblüffender Weise aufeinander. Aus Gedankensplittern, Reportagen, Fragmenten und Essays vieler Jahre formt sich eine Welt, die wir zu kennen meinten, die wir so aber noch nie gesehen haben.
Aus Gesprächen formt der polnische Journalist Ryszard Kapuscinski ein schillerndes Porträt des legendären 'Königs der Könige', Haile Selassie, Negus Negesti von Äthiopien. Nach dessen Sturz 1974 fügt sich aus der Sicht ehemaliger Diener, Hofschranzen, Notabeln und Spitzel ein Bild des absoluten afrikanischen Monarchen. Entstanden ist dabei zugleich eine glänzende, zeitlose Parabel auf totalitäre Systeme und imperiale Machtausübung.
Notizen eines Weltbürgers
- 295 Seiten
- 11 Lesestunden
Diese Blütenlese des großen polnischen Reporters Ryszard Kapuściński besteht aus Beobachtungen, Episoden, Einfällen, Notizen und politischen Voraussagen. Und es geht um die großen Themen, die Kapuściński immer wiederkehrend beschäftigt haben: die Auswirkung der Globalisierung, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die Interpretation historischer Entwicklungen, Afrika, Europa und seine Heimat Polen. Ein Muss für alle Weltenbürger und jene, die es werden wollen!
Ryszard Kapuscinski wird von Herodot, dem ersten Reporter der Menschheitsgeschichte, fasziniert. Während seiner Reisen war Herodot stets präsent, auch wenn es anfangs schwierig war, eine Übersetzung seiner Historien in Polen zu finden. Als die Übersetzung schließlich vorlag, durfte sie nicht veröffentlicht werden, da Stalin im Sterben lag und das Buch sowohl vom Zerfall als auch von der Schaffung großer Reiche erzählt. Erst 1954 entdeckte der junge Kapuscinski das Werk, das ihn erleuchtete. Herodot, getrieben von Neugier und Wissensdurst, erkundete die Welt, um mit eigenen Augen zu sehen und Ohrenzeugenberichte zu sammeln. Er war kein Händler oder Diplomat, sondern ein Reporter, Anthropologe, Ethnograph und Schriftsteller – Eigenschaften, die auch Kapuscinski verkörperte. In seinen Erzählungen beschreibt Kapuscinski seine Reisen mit Herodot nach Afrika, Asien und Europa, die Orte, die der alte Grieche einst besuchte, und die Konflikte, die bis in die Gegenwart reichen. Er beleuchtet die Mechanismen der menschlichen Geschichte und zeigt, wie die Überlieferung funktioniert.
Die Welt des Ryszard Kapuściński
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Schon früh war Ilija Trojanow von Ryszard Kapuściński fasziniert, seine Bücher verschlang er, lange war ihm der große Pole Leitstern und Idol — jetzt, nach dem Tod des großen Autors, zeigt er uns ›seinen‹ Ryszard Kapuściński. Aus dem umfangreichen Gesamtwerk des polnischen Autors, Denkers und »Reporters des Jahrhunderts« hat er seine Lieblingsstücke ausgewählt und stellt sie — begleitet von eigenen Texten über Kapuścińskis Welt — vor. Und da gibt es etwas vorzustellen: denn wer außer Kapu´sci´nski hat die Reden von Nasser und Nkrumah mit eigenen Ohren gehört, Salvador Allende, Idi Amin, Che Guevara und Patrice Lumumba persönlich getroffen? Asien, Afrika und Lateinamerika durchstreift und von innen heraus kennengelernt, den Zerfall des sowjetischen Reichs aus allen Blickwinkeln beobachtet, 30 Staatsstreiche und Revolutionen selbst miterlebt, dem Tod ins Auge geblickt und die Entwicklungen der globalisierten Welt weltweit beobachtet?
Erstmals auf Deutsch: frühe polnische Reportagen von Ryszard KapuscinskiEine Zeitreise in die Jahre vor und nach dem Krieg: Der Meister der literarischen Reportage über sein Heimatland Polen und das schwierige Verhältnis zu seinen Nachbarn. Es ist der 11. September 1961, Montag. Zwei Frauen fliehen aus einem Altersheim in Szczytwo, Mutter und Tochter, Augusta und Margot. Sie kaufen zwei Fahrkarten und fahren mit der Bahn durch die schöne Landschaft der Masuren. Ihr Ziel ist Taubus, besser gesagt, das ehemalige Taubus, das jetzt Olecko heißt. Zwei Frauen, grau, erschöpft, entschlossen. Sie wollen ihr Haus am Ringplatz in Taubus zurück, sagen sie, weil Polen doch jetzt wieder deutsch sei. Die Helden in Kapuscinskis Reportagen, die in Wahrheit immer auch grandiose Erzählungen sind, sind kleine Leute: Umsiedler, die das Schicksal von einem Ende Polens an das andere geworfen hat, Menschen auf der Suche nach Arbeit und besseren Löhnen, deutsche Frauen, die.
Der Andere
- 92 Seiten
- 4 Lesestunden
Als »besten Reporter der Welt« würdigte Spiegel online Ryszard Kapuscinski nach seinem Tod im Januar 2007. Seine Bücher wie König der Könige und Meine Reisen mit Herodot gehören inzwischen zum Kanon der Weltliteratur. Die Vorlesungen, die Kapuscinski im Jahr 2004 am Wiener Institut für die Wissenschaften vom Menschen hielt, waren noch einmal seinem großen Thema gewidmet: der Begegnung mit dem Anderen. Kapuscinski erläutert, welche Bedeutung dieser Begriff Emmanuel Lévinas’ für seine Arbeit hatte und erfüllt die philosophische Kategorie anhand seiner Erfahrungen als Reisender, Journalist und Publizist mit Leben. Das Vermächtnis eines großen kosmopolitischen Intellektuellen.
Reportagen
- 136 Seiten
- 5 Lesestunden
König der Könige
Eine Parabel der Macht
Another Day of Life
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
This is a very personal book, about being alone and lost'. In 1975 Kapuscinski's employers sent him to Angola to cover the civil war that had broken out after independence. For months he watched as Luanda and then the rest of the country collapsed into a civil war that was in the author's words 'sloppy, dogged and cruel'. In his account, Kapuscinski demonstrates an extraordinary capacity to describe and to explain the individual meaning of grand political abstractions.
An advertisement for toothpaste
- 64 Seiten
- 3 Lesestunden
The traveler-reporter finds an even stranger and more exotic society in his own home of post-War Poland than in any of the distant lands he has visited
Reportážní cestopis z Etiopie. Autor podnikl svou cestu zemí v době politické revoluce, kdy etiopský císař Hailé Selasie I. ztratil kontrolu nad svou zemí.
Rowerem i pieszo przez Czarny Ląd
Listy z podróży afrykańskiej z lat 1931 1936 - Wydanie czwarte do plecaka
- 388 Seiten
- 14 Lesestunden
Przejmująca, napisana pięknym, barwnym językiem, prawdziwa opowieść o spełnionych marzeniach polskiego przedwojennego podróżnika, który różnymi środkami transportu - głównie jednak rowerem - dzięki niesamowitej odporności fizycznej i psychicznej dwukrotnie pokonał kontynent afrykański! Wnikliwa analiza socjologiczna, krytyka polityki kolonialnej i spostrzeżenia, które wydają się niezwykle aktualne również w odniesieniu do Afryki współczesnej.
Żal
- 464 Seiten
- 17 Lesestunden
Wybrane utwory z pięciu głośnych książek Hanny Krall pierwszy raz wydane w jednym tomie: "Dowody na istnienie", "Taniec na cudzym weselu", "Tam już nie ma żadnej rzeki", "Hipnoza" i "To ty jestes Daniel". "Praca reporterki nauczyła mnie, że historie logiczne, bez zagadek i luk, w których wszystko jest zrozumiałe, bywają nieprawdziwe. A rzeczy, których nijak nie da się wytłumaczyć, zdarzają się naprawdę" - pisze słynna dziennikarka, opisując niewiarygodne przygody swoich bohaterów.
Cesarz w.2020
- 172 Seiten
- 7 Lesestunden
W 1974 r. wojskowy zamach stanu pozbawił tronu władcę Etiopii, Hajle Sellasje I. Opublikowany cztery lata później "Cesarz" nie jest kronikarskim zapisem tego przewrotu, lecz niezwykle oryginalną opowieścią o funkcjonowaniu dworu cesarskiego i ludziach otaczających monarchę, a także szerzej o... číst celé
Universale Economica: Imperium
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
"Imperium" è la narrazione del viaggio di un "esploratore" molto speciale attraverso terre, realtà, storie per lo più ancora sconosciute. Nel momento in cui il grande impero sovietico si dissolve in mille rivoli e staterelli, la cronaca personale di Kapuscinski scopre e racconta oscure e violente realtà, sommerse in una confusione di lingue e culture che rimandano al mondo dopo il crollo della Torre di Babele. Un viaggio nello spazio e nel tempo, un racconto di ricordi in cui le esperienze passate si intrecciano a quelle presenti nel darci, come dice Salman Rushdie, "una veritiera immagine del mondo".
Lapidarium VI
- 168 Seiten
- 6 Lesestunden
Ostatni tom "Lapidariów" przygotowany jeszcze przez Autora przed Jego przedwczesną śmiercią.
Pocket: Il n'y aura pas de paradis
La guerre du foot et autres guerres et aventures
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
L'auteur, grand reporter, est allé en Afrique, puis en Grèce et en Turquie, et enfin en Amérique latine. C'est là que se déroule, dans les années 70, "La guerre du foot". En 1969, le Honduras et le Salvador jouent deux fois l'un contre l'autre afin de se qualifier pour la Coupe du monde. Très vite le jeu du stade devient une guerre ouverte.
Busz po polsku
Notes
Spacer poranny
- 62 Seiten
- 3 Lesestunden
Los cinicos no sirven para este oficio
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Es un error escribir sobre alguien con quien no se ha compartido al menos un tramo de la vida.» Es uno de los temas centrales de Los cínicos no sirven para este oficio, un libro «conversado» sobre el trabajo del periodista, sobre sus dificultades y sus reglas, sobre la responsabilidad de los intelectuales que, hoy en día, se dedican a la información. ¿Cómo contar la pobreza, el hambre, las guerras? ¿Es imprescindible tener motivaciones éticas para ser un buen periodista? ¿Qué relación existe entre realidad y narración? ¿Cómo moverse entre la investigación de la verdad y los condicionamientos del poder? El libro incluye una entrevista de A. Semplici con el escritor acerca de los acontecimientos que llevaron a la emancipación de África del dominio colonial, y un diálogo con el narrador y crítico de arte John Berger sobre el «ver, entender y explicar
Autoportrait d'un reporter
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Mort en 2007 à près de soixante-quinze ans, Ryszard Kapuscinski appartient à la catégorie des grands reporters, ceux qui. par leur travail, ont acquis la reconnaissance quasi unanime de leurs pairs. Tout au long de sa carrière, il s'est exprimé sur le métier de reporter, son éthique, sa mission, mais aussi sur l'indépendance de la presse, l'objectivité du journaliste, le pouvoir de la télévision, les nouveaux réseaux d'information, les effets pervers de la course à l'information... Autoportrait d'un reporter, dont le présent volume offre de larges extraits, réunit ses interventions. Plus qu'un témoignage, l'oeuvre est une réflexion passionnante sur la pratique du journalisme et le rôle de l'information. Un livre "diablement stimulant" (Pierre Assouline). Un cahier photos en couleurs consacré à la "construction de l'information " prolonge la lecture du texte, ainsi que de nombreux documents réunis dans le dossier de l'édition (interviews de journalistes, charte et déclaration des devoirs et des droits des journalistes français, extraits d'un reportage de Kapuscinski, etc.).
Autor se snaží čtenáři přiblížit iránskou islámskou revoluci, která se dík šíitskému duchovenstvu, představující její vedoucí složku, vyznačuje některými neobvyklými rysy. Nespokojuje se s pouhým popisem průběhu událostí, ale pokouší se ukázat skutečné příčiny, které vedly kpádu jednoho ze zdánlivě nejsilnějších režimů na Blízkém východě.
Album obrazów Stasysa Eidrigevičiusa.
Gdyby Kapuściński debiutował w ostatnich latach i przyniósłby do redakcji swoje piękne, głębokie teksty, zderzyłby się najprawdopodobniej z niezrozumieniem, a nawet niechęcią redaktorów. Po pierwsze, drażniłoby ich tempo narracji Kapuścińskiego, które bywa literacko niespieszne. Po drugie, niechęć autora do epatowania tragedią, która wedle dzisiejszych standardów powinna znaleźć się już w leadzie tekstu, żeby przyciągnąć zainteresowanie czytelnika. Wreszcie, słynna pokora Kapuścińskiego, niechęć do oceniania, co dobre, co złe, prawdopodobnie szybko obróciłaby się przeciwko niemu. „Nie ogarniam świata” – sam powiedział o sobie. „Nie ma nic do powiedzenia, nie ma własnego zdania” – taka byłaby konkluzja redaktora – mówił Mariusz Szczygieł z „Gazety Wyborczej”.























