Der Beduinenjüngling Qeis entbrennt in rasender Liebe zu Leila, die diese Liebe erwidert. Leilas Vater jedoch lehnt eine Heirat ab und gibt seine Tochter einem anderen Mann zur Frau. Darüber wird Qeis zum Madschnun, zum Wahnsinnigen, der, in der Wüste umherirrend, seinen Schmerz in ergreifende Verse faßt. Die Fabel dieser grenzenlosen und absoluten Liebe war bereits fünfhundert Jahre bekannt, als sich der persische Dichter Nizami 1188 ihrer annahm. Nizami verwob die verstreuten und uneinheitlichen arabischen Überlieferungen zu einer bedeutenden, in sich geschlossenen Dichtung. Erst durch ihn erfuhr die Geschichte jene mystische Verinnerlichung und zugleich Ausweitung ins allgemein Menschliche, die sie aus der Enge einer romantischen Beduinenliebe in die Sphäre großer und überzeitlich gültiger Dichtung hob. Den vorliegenden Band schmücken zwölf bezaubernde Farbminiaturen aus persischen Originalhandschriften.
Niẓāmī Ganjavī Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Leila und Madschnun
- 32 Seiten
- 2 Lesestunden
Leila und Madschnun ist eine alte mystische Liebesgeschichte, aufgeschrieben vom persischen Dichter Nizami im 12. Jahrhundert. Diese orientalische Geschichte spielt in der Welt der Beduinen und handelt von einer hohen Form der Liebe. Ein junger Mann weiht sich der Liebe zu einem jungen Mädchen, doch deren Familie lässt sie nicht zueinander kommen. „Die Sprache des Märchens ist orientalisch, sehr geschmückt und bunt, farbenreich. Diese Erzählweise ist mir einerseits sehr fremd, andererseits aber auch sehr nah. Und dann ist es auch der schöne, brennende Inhalt der Geschichte, eine fast noch schönere Liebesgeschichte als die von Tristan und Isolde.“ (Anne Bennent) „Wir verwenden ein klassisch orientalisches Instrumentarium: Darabukka, Oud, und dann ein Holzbläser ist auch dabei, der verschiedene Flöten und Bassklarinette spielt, Perkussionisten, ein marokkanischer Sänger. Es ist überhaupt eine lustige Mischung von Maghrebinern, einem Palästinenser, drei Österreichern. So klingt das orientalische Wien.“ (Otto Lechner) „Wir sind zu acht. Gott sei Dank, nicht nur das Akkordeon.“ (Anne Bennent)
The romance of the Haft Paykar ("Seven Beauties") is one of the great works of Persian literature. Completed in 1197 by the poet Nizami of Ganja, it is an allegorical romance of great beauty and depth, and its central theme of self-knowledge as the path to human perfection is conveyed in rich and vivid imagery and complex symbolism. The Haft Paykar tells the story of the Sassanian ruler Prince Bahram V Gur and his progress towards wisdom, and is enlivened by many adventures and by the seven tales--love stories--told to the prince by his brides. This new English verse translation captures the beauty and sophistication of the original, and makes this masterpiece of twelfth-century Persia accessible to a wide audience.
Das Alexanderbuch
- 678 Seiten
- 24 Lesestunden
Eine Prosaübersetzung des Werkes 'Das Alexanderbuch', das die Abenteuer Alexanders des Großen als Eroberer zu Lande beschreibt, verfasst von Shaikh Niẓāmī von Ganja in persischen Versen.