Im Band 4 der Gesammelten Werke sind nun zum ersten Mal alle vom Autor nach Jahren geordneten Aufzeichnungen versammelt, die in folgenden Ausgaben erschienen waren: Aufzeichnungen 1942-1948 (1965); Alle vergeudete Verehrung (1970); Die Provinz des Menschen (1973) und Das Geheimherz der Uhr (1987).
Elias Canetti Bücher
Dieser Literaturnobelpreisträger wird für Schriften gefeiert, die sich durch eine breite Perspektive, Ideenreichtum und künstlerische Kraft auszeichnen. Seine Werke tauchen tief in die komplexen Aspekte der menschlichen Existenz und Gesellschaft ein. Durch einen eindringlichen Stil und tiefgründige Einblicke bietet er den Lesern ein einzigartiges literarisches Erlebnis. Sein Schreiben hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt zum Nachdenken an.







Das Geheimherz der Uhr
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
Dieser Band mit Canettis Aufzeichnungen aus den Jahren 1973 bis 1985 enthält Überlegungen zur Zeit, zur Vergänglichkeit und Vergeblichkeit, zum Tod. Es sind die Jahre, in denen Canetti an seiner dreibändigen Autobiographie schrieb. »Das Geheimherz der Uhr ist ein nicht auszuschöpfendes Buch, das die Qualität, die Leichtigkeit und die Tiefe von alten Weisheitslehren hat, ohne deren billige Tröstungen. Canettis Sätze sind wie Enterhaken, die nach den Schiffen des Denkens ausgreifen.« Literatur aktuell
Prozesse
- 380 Seiten
- 14 Lesestunden
„Jede Zeile von Kafka ist mir lieber als mein ganzes Werk.“ - Elias Canettis Schriften über Franz Kafka „Er ist“, notiert Elias Canetti 1947, „der Einzige, der mir wirklich nahe geht“. Und schreibt später, nur kurz vor seinem Tod: „Ich habe ihn geliebt“. Die Rede ist von Franz Kafka. Die hier zusammengeführten Schriften – bereits publizierte sowie erstmals zugänglich gemachte Materialien aus dem Nachlass – erlauben es, Canettis Äußerungen zu Kafka in den Prozess seiner Selbstvergewisserung als Schriftsteller einzuordnen. Die an Kafka verhandelten Kernthemen erweisen sich immer wieder als seine ureigensten. Erstmals zeigt und deutet dieses Buch die Bindung Canettis an diese Zentralgestalt der Moderne.
Zwei große Künstler begegnen sich im Exil: Die Malerin Marie-Louise von Motesiczky und der Schriftsteller Elias Canetti, die beide aus Nazideutschland nach London geflüchtet waren, lernen sich in Amersham kennen. Die Künstlerin aus reichem Hause unterstützt den bettelarmen Dichter, die beiden machen sich Mut in ihrem Schaffen - und verlieben sich. Über fünfzig Jahre erstreckt sich die spannungsreiche Geschichte, lebhaft schildern die Briefe, wie die Geflüchteten in der Nachkriegszeit in ihrem Gastland heimisch werden. Der Briefwechsel aus fünf Jahrzehnten ist das Zeugnis einer großen Liebe.
Die Fliegenpein
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
In diesem Band mit Aufzeichnungen Canettis geht es immer wieder um Themen wie Zeit, Vergänglichkeit, Tod und Vergeblichkeit. Canettis scharfe und überraschende Formulierungen treffen manchmal wie Blitze, die schon vergessene Gedanken oder schlummernde Zusammenhänge erkennen lassen. Zwischen Gedanken und Aphorismen stehen knappe Porträts von Menschen, denen Canetti begegnet ist, und konzentrierte Essays zu verschiedenen Themen. Man kann dieses Buch als Summe des lebenslangen Denkprozesses von Elias Canetti lesen – und immer wieder lesen.
Diese Ausgabe versammelt das Werk des Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti in dreizehn Taschenbuch-Bänden inklusive eines Begleitbandes mit Materialien. Das Augenspiel Die Blendung Dramen Die Fackel im Ohr Die Fliegenpein Das Geheimherz der Uhr Die gerettete Zunge Das Gewissen der Worte Masse und Macht Nachträge aus Hampstead Der Ohrenzeuge Die Provinz des Menschen Die Stimmen von Marrakesch Begleitband ›Wortmasken‹



