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Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972.

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Elias Canetti schafft mit seinen "Notizen" eine einzigartige literarische Form. In dem Buch, das seine Aufzeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1972 enthält, verwandelt der Autor die Auseinandersetzung mit sich selbst in eine ethische Grundsatzfrage. Canettis "Notizen" dokumentieren einen der edelsten Kämpfe des Menschen, der in einer zunehmend blind gewordenen Welt versucht, bewusst zu leben und den Blick nicht zu verlieren. Schließlich hat „derjenige, der den Zustand der Welt, in der er lebt, nicht erkennen kann, nichts zu schreiben über diese Welt…“ Die Schwierigkeit dieser Notizen rührt von ihrer persönlichen Natur her. Der Mensch möchte sich besonders vom Persönlichen distanzieren; als fürchtete er, dass er sich nicht mehr ändern kann, wenn er das Persönliche zu Papier bringt. In Wirklichkeit jedoch, wenn der Mensch einmal geschrieben hat und es ihm erlaubt wird, bleibt alles auf viele Arten im Wandel. Was die Wege der Seele zeigt, ist das Wiederlesen.

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Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972., Elias Canetti

Sprache
Erscheinungsdatum
1988
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(Hardcover)
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Titel
Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942 - 1972.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Elias Canetti
Erscheinungsdatum
1988
Einband
Hardcover
ISBN13
9783446136373
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Elias Canetti schafft mit seinen "Notizen" eine einzigartige literarische Form. In dem Buch, das seine Aufzeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1972 enthält, verwandelt der Autor die Auseinandersetzung mit sich selbst in eine ethische Grundsatzfrage. Canettis "Notizen" dokumentieren einen der edelsten Kämpfe des Menschen, der in einer zunehmend blind gewordenen Welt versucht, bewusst zu leben und den Blick nicht zu verlieren. Schließlich hat „derjenige, der den Zustand der Welt, in der er lebt, nicht erkennen kann, nichts zu schreiben über diese Welt…“ Die Schwierigkeit dieser Notizen rührt von ihrer persönlichen Natur her. Der Mensch möchte sich besonders vom Persönlichen distanzieren; als fürchtete er, dass er sich nicht mehr ändern kann, wenn er das Persönliche zu Papier bringt. In Wirklichkeit jedoch, wenn der Mensch einmal geschrieben hat und es ihm erlaubt wird, bleibt alles auf viele Arten im Wandel. Was die Wege der Seele zeigt, ist das Wiederlesen.