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Alain de Benoist

    11. Dezember 1943

    Alain de Benoist widmet sich seit über drei Jahrzehnten akribisch der Analyse und Reflexion von Ideen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf politischer Philosophie und Ideengeschichte. Seine Arbeit zeichnet sich durch Desinteresse an ideologischen Strömungen und die Ablehnung von Extremismus aus, wobei er die Moderne nicht auf der Grundlage einer idealisierten Vergangenheit kritisiert. Stattdessen befasst er sich mit postmodernen Fragestellungen und untersucht die gemeinsame Kritik am Individualismus und Nationalismus. Sein intellektuelles Gerüst umfasst auch die Dekonstruktion der Marktlogik und die Befürwortung lokaler Autonomien sowie eines integralen Föderalismus, der auf Subsidiarität und partizipativer Demokratie beruht.

    Alain de Benoist
    Aufstand der Kulturen
    Carl Schmitt und der Krieg
    Abschied vom Wachstum
    Den Westen brechen
    Heide sein zu einem neuen Anfang
    Totalitarismus
    • „Der Vergleich des Kommunismus mit dem Nationalsozialismus ist nicht bloß zulässig, sondern geradezu geboten, und der beste übergeordnete Begriff ist derjenige des , Totalitarismus'.“ Alain de Benoist skizziert aber auch die Gefahr eines „weichen Totalitarismus“ im Liberalismus.

      Totalitarismus
      4,7
    • Den Westen brechen

      Notizen zur Epoche des Globalismus

      • 504 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Der Russland-Ukraine-Konflikt verdeutlicht, dass Europa ein fremdbestimmtes Anhängsel der USA ist, unfähig zu einer eigenständigen Positionierung innerhalb der „westlichen Wertegemeinschaft“. Als Vasall Washingtons ist Europa fest in US-dominierte Bündnissysteme integriert. Seit 1945 hat sich der Alltagsverstand der Menschen in Ländern wie Frankreich und Deutschland zunehmend amerikanisiert. Alain de Benoist schlägt vor, den Westen zu brechen und thematisiert in seinen Notizen zur Epoche des Globalismus die Befreiung der europäischen Völker vom US-amerikanischen Denken. Der vorliegende Band versammelt erstmals über 70 ausgewählte Editorials von de Benoist aus der Prestigezeitschrift „éléments“ seit den 1980er Jahren. Diese prägnanten Texte wecken den Widerstandsgeist und vermitteln Wissen. Die Themen sind vielfältig und spiegeln Benoists Denken wider: vom Verfall und der möglichen Wiederbelebung der Demokratie über die ökologische Katastrophe bis hin zu Kapitalismus und Liberalismus als „siamesische Zwillinge“. Auch Feminismus, echte Weiblichkeit, Freiheit, Diktatur und die „Pandemie der Angst“ werden behandelt. „Den Westen brechen“ setzt dort an, wo „Gegen den Liberalismus“ endet!

      Den Westen brechen
      5,0
    • Abschied vom Wachstum

      • 197 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Derzeit reden alle vom Wirtschaftswachstum: Wie läßt es sich ankurbeln, wie inmitten der Krise im Schwung halten? Welche sozio-politischen Horrorszenarien kommen andernfalls auf uns zu? Alain de Benoist dagegen fordert eine gezielte Wachstumsrücknahme. Zweitausend Jahre 'Entgötterung' und Inbesitznahme durch den Menschen, zweihundert Jahre Industrialisierung und Raubwirtschaft haben die Erde geplündert, ausgezehrt, verschandelt. Wie lange noch, bis sie gänzlich unbewohnbar wird? Auf einem endlichen Planeten ist kein Platz für das unendliche Machtstreben des Menschen, das lehren die elementaren Gesetze der Physik. So wird die Ökologie zur Schicksalsfrage unserer Zeit. Sie markiert das Ende der Fortschrittsideologie. Eine Streitschrift gegen den Selbstmord des Planeten: Es ist höchste Zeit für eine Abkehr vom blinden Technikglauben und vom Konsumfetisch, höchste Zeit für eine 'Entkolonisierung des Vorstellungsvermögens', eine Rückbesinnung auf Werte, die nicht der Markt bestimmt.

      Abschied vom Wachstum
      5,0
    • Carl Schmitt und der Krieg

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Carl Schmitt (1888 - 1985) war keineswegs der Theoretiker des „Krieges gegen den Terrorismus“ und Vordenker der US-Neokonservativen, als der er seit dem 11. September 2001 vielfach mißverstanden wird. Im Gegenteil nahm sein Werk eine fundierte Kritik am amerikanischen Weltmachtstreben um Jahrzehnte vorweg, wie Alain de Benoist in seinem Essay darlegt. Schmitts Lehre zeigt, so der französische Philosoph, daß auch Europa nicht länger in der alten Ordnung der Moderne verharren kann. Vielmehr erfordert das 21. Jahrhundert eine allgemeine Neuordnung der internationalen Beziehungen im Rahmen einer simplen Alternative: Unipolarität oder Multipolarität. Im Zeitalter asymetrischer Kriege ist der große Staatsrechtler Carl Schmitt mit seiner präzisen Unterscheidung zwischen politischem Feind und Freund aktueller denn je.

      Carl Schmitt und der Krieg
      4,5
    • Aufstand der Kulturen

      Europäisches Manifest für das 21. Jahrhundert

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Neben dem aktuellen Manifest der "Nouvelle Droite" enthält dieses Buch Benoists programmatische politische Ideen. Statt der "Einen Welt" unter westlich-amerikanischer Vormacht plädiert Benoist für eine multipolare Welt mit starken nationalen und kulturellen Identitäten

      Aufstand der Kulturen
      5,0
    • Demokratie

      das Problem

      • 131 Seiten
      • 5 Lesestunden

      The Problem of Democracy is the first of Alain de Benoist's book-length political works to appear in English. It presents the complexity and depth which underlies all of de Benoist's work and which is often neglected by those who seek to dismiss him by oversimplifying or distorting his arguments. De Benoist shows how democracy is, contrary to what some critics have claimed, something which has been a part of our civilisation from the beginning. The problem, he says, is not the notion of democracy in itself, but rather the current understanding of the term which, instead of empowering the individual, reduces him to little more than a cog in a machine over which he has no control, and in which the direction is set by politicians with little genuine accountability. De Benoist proposes that effective democracy would mean a return to an understanding of citizenship as being tied to one's belonging to a specific political community based on shared values and common historical ties, while doing away with the liberal notion of the delegation of sovereignty to elected representatives. The type of government which is called for is thus a return to the form of government widely understood in Antiquity, but which now seems to us to be a revolutionary notion. This is the first in a series of volumes by Alain de Benoist which will be translated and published by Arktos.

      Demokratie
      4,0
    • Aus rechter Sicht 1

      Eine kritische Anthologie zeitgenössischer Ideen

      • 484 Seiten
      • 17 Lesestunden
      Aus rechter Sicht 1
      4,0