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Mirjam Pressler

    18. Juni 1940 – 16. Januar 2019

    Mirjam Pressler war eine deutsche Autorin, deren Romane sich oft mit den Erfahrungen junger jüdischer Protagonisten befassten, die mit historischen Schwierigkeiten konfrontiert waren. Ihre Werke erforschten die komplexen Motivationen ihrer Charaktere und erweckten sowohl die Holocaust-Ära als auch historische Schauplätze zum Leben. Über ihre eigene Fiktion hinaus erlangte Pressler erhebliche Anerkennung für ihre maßgeblichen Überarbeitungen und Übersetzungen der Tagebücher von Anne Frank und etablierte sich als führende Expertin für Franks Leben und Schriften.

    Anne Frank und der Baum
    In einer Klasse mit Anne Frank
    Ich heisse Kaspar
    Jessi, drei Dackel bringen Glück
    Grüße und Küsse an alle. Die Geschichte der Familie von Anne Frank
    Ein Buch für Hanna
    • Ein Buch für Hanna

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Hanna ist erst 14, als sie Nazi-Deutschland verlassen muss, was den Beginn einer Odyssee markiert, die sie nach Dänemark führt. Dort wird sie zusammen mit einer Gruppe dänischer Juden ins KZ Theresienstadt deportiert. Hanna überlebt, und Mirjam Pressler erzählt diese auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte ergreifend und poetisch. Hanna Salomon, die den Spitznamen „Püppchen“ verabscheut, fühlt sich oft klein und unbedeutend. Im Sommer 1939 verlässt sie Deutschland mit anderen Mädchen, die als „die Glücklichen, die Auserwählten“ gelten, auf dem Weg nach Palästina, mit einem Zwischenstopp in Dänemark. Dort, bei der alten Bente, ist man zwar vor den Nazis sicher, doch dieser Glaube erweist sich als trügerisch. Zusammen mit Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert, wo sie eine Notgemeinschaft bilden. Mira ermutigt sie: „Aufgeben gilt nicht, das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Neun Jahre später, 1948, gelingt ihr die Auswanderung nach Palästina, wo sie endlich ein Zuhause findet. Pressler stellt die Frage, wie ein Mädchen, das nur Verluste erleidet, zu einer kraftvollen, warmherzigen und glücklichen Frau werden kann, und bietet dem Leser Hinweise, um diesem Geheimnis nachzuspüren.

      Ein Buch für Hanna
      4,7
    • ***Die ganze Geschichte von Aufstieg und Schicksal der Familie Anne Franks über drei Jahrhunderte, erzählt auf der Grundlage tausender unbekannter Briefe und Dokumente*** Sommerfrische hoch über dem Silser See in den Schweizer Bergen: Alljährlich traf sich hier die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war. Noch Anne Franks Ururgroßvater hatte als kleiner Junge in der engen Frankfurter Judengasse leben müssen, doch schon eine Generation später wurde ein Vorfahr Anne Franks zum ersten jüdischen Professor in Deutschland berufen. Ihre Großmutter Alice führte als Bankiersgattin ein weltoffenes Haus in Frankfurt, bis die Familie nach London, Basel und Amsterdam übersiedelte, das dann zum Schicksalsort der Familie werden sollte. Der letzte lebende Verwandte Anne Franks, der sie persönlich kannte, ihr Cousin Buddy Elias, wurde schließlich berühmt als Eiskunstläufer und Schauspieler. Wie durch ein Wunder haben zahllose Briefe, Dokumente und Fotos der Familie Frank auf dem Dachboden des Hauses in der Baseler Herbstgasse überlebt und wurden dort vor einiger Zeit entdeckt – ein Sensationsfund. Die wunderbare Erzählerin Mirjam Pressler hat daraus die so einzigartige wie exemplarische Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Frank zusammengefügt, die sich liest wie ein großer schicksalhafter Familienroman.

      Grüße und Küsse an alle. Die Geschichte der Familie von Anne Frank
      4,7
    • Wer drei Dackeln hintereinander begegnet, hat einen Glückstag und drei Wünsche frei. Eines Morgens ist es soweit, aber Jessis Glückstag entwickelt sich anders als erwartet.

      Jessi, drei Dackel bringen Glück
      5,0
    • Für seine 11 Jahre hat Kaspar reichlich viel um die Ohren: eine Mutter, die zu übertriebener Fürsorge neigt, einen Vater, der seine Arbeit nicht mehr mag, aber nicht den Mumm hat, sie hinzuschmeißen, und eine Freundin, die auf die merkwürdigsten Ideen kommt. Aber Kaspar hat auch ein (fast) unerschütterliches Selbstbewusstsein und eine (fast) unfehlbare Methode, Menschen in Schwierigkeiten auf die Sprünge zu helfen. Ich heiße Kaspar wurde in der Sparte Kinderbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1996 nominiert.

      Ich heisse Kaspar
      4,5
    • In einer Klasse mit Anne Frank

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Anne Franks tragische Lebensgeschichte ist der Welt bekannt. Aber was wurde aus den Kindern, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit ihr das Jüdische Gymnasium in Amsterdam besuchten? Theo Coster, ein ehemaliger Schulfreund und Überlebender des Holocaust, begibt sich auf die Suche nach seinen Mitschülern. Wer von ihnen hat den Krieg überlebt, wie sind sie der erbarmungslosen Judenverfolgung durch die Nazis entkommen und was können sie von Anne Frank erzählen? Aus allen Teilen der Welt kommen sechs Schulkameraden zu einem späten Klassentreffen in Amsterdam zusammen und lassen die Erinnerung an eine dramatisch-grausame Zeit lebendig werden.

      In einer Klasse mit Anne Frank
      4,5
    • Anne Frank und der Baum

      Der Blick durch Annes Fenster

      • 40 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Die Geschichte von Annes Baum aus einer bisher nicht erzählten Perspektive ist ein Teil der Geschichte von Anne Frank. Eine große Kastanie im Hinterhof sieht einem Mädchen zu. Wie es spielt, wie es lacht und wie es in sein Tagebuch schreibt. Das Mädchen heißt Anne Frank. Der Kastanienbaum kann sehen, wie das Mädchen hinter den Vorhängen am Fenster vorsichtig hinausschaut. Der Baum erlebt, wie der Krieg beginnt, die Soldaten kommen. Er muss mit ansehen, wie Anne Frank und ihre Familie von den Nazis abgeholt werden und er erlebt, wie Annes Vater nach dem Krieg zurückkehrt - allein. Eine ergreifende Bilderbuchgeschichte mit beeindruckenden Illustrationen aus der Sicht des Baumes, der viele Jahre im Hof des Hinterhauses stand, in dem Anne Frank und ihre Familie versteckt waren. Der Baum starb in dem Jahr, in dem Anne Frank 81 Jahre alt geworden wäre. Aber viele seiner Setzlinge leben auf der ganzen Welt weiter und erinnern an das Schicksal von Anne Frank.

      Anne Frank und der Baum
      4,5
    • Detektiv Eugen Eule und sein Hund Fjodor suchen den verschwundenen Meisterfloh aus dem Flohzirkus. Eugen hat eine geniale Idee und nutzt den Floh in Fjodors Fell als Lockvogel. Eine witzige Detektivgeschichte mit frechen Bildern.

      Eugen Eule und der Fall des verschwundenen Flohs
      5,0
    • Der Seelenvogel

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      „In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein. Der Seelenvogel. Und er fühlt alles, was wir fühlen.“ In einer glanzvollen Übersetzung aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler gibt der Seelenvogel Ratschläge, denen seit der Ersterscheinung bereits eine halbe Million Leser gefolgt sind.

      Der Seelenvogel
      4,3
    • Bär und Biene

      Kleine Vorlesegeschichten einer dicken Freundschaft

      Am liebsten sitzt Bär auf seinem Nachdenkplatz auf dem Hügel und unterhält sich mit Biene. Über den Mond und den Regen, übers Geborenwerden und Sterben, übers Denken und Vergessen. Natürlich erleben sie auch viel zusammen, gehen schwimmen, lernen seiltanzen und erfinden Gedichte. Und wenn Bär in seinem Garten arbeiten muss, leistet Biene ihm Gesellschaft.

      Bär und Biene
      4,2
    • Auf das Leben!

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit Charisma, Charme und Chuzpe: Rabbi Rothschilds Blick auf das Leben Das Leben hat viele Facetten und tausend Gesichter. Die meisten davon hat der Rabbiner Walter Rothschild gesehen- lachende und weinende, freudige und verzweifelte, hoffnungsfrohe und enttäuschte Gesichter. Und er hat aus der Weisheit, aber auch aus den Fehlern der Menschen gelernt. Sie waren ihm Inspiration für seine eigenen Geschichten, die sich so, oder ein klein wenig anders, tatsächlich zugetragen haben. In Walter Rothschilds wunderbarem Buch versammeln sich warmherzig erzählte Lebens- und Liebesgeschichten, und er erzählt von der Kunst, auch die schwierigsten Situationen mit einem Augenzwinkern, jüdischem Humor und mit viel Menschlichkeit zu meistern.-Deutsch von Mirjam Pressler

      Auf das Leben!
      4,0