In Geschichten aus Kenia und ihrer früheren Heimat Italien erzählt die italienische Autorin von packenden, anrührenden und auch traurigen Begebenheiten aus ihrem Leben
Jan Fastenau Bücher






Sherman McCoy, erfolgreicher Wall-Street-Broker mit Wohnsitz in der Park Avenue, findet sich plötzlich vor Gericht wieder: Unfallflucht. eigentlich eine Bagatelle, doch Staatsanwälte, Priester und Boulevardblätter verschwören sich gegen ihn. Schließlich grassieren über ihn so viele spannende Gerüchte, dass die Wahrheit niemanden mehr interessiert.
Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein unbekannter Soldat übergibt einer jungen Frau ein Neugeborenes ohne Namen und verschwindet. Mit sieben Jahren erfährt Martin von seinen Zieheltern, dass er ihnen in den Unruhen des Krieges von einem Fremden anvertraut wurde. Von nun an lässt ihn die Frage nach seiner Herkunft nicht mehr los. Er braucht Jahre, um sein Schicksal zu begreifen – und er braucht sein ganzes Leben, um dem Mann zu begegnen, der ihn einst gerettet hat. In einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt Simon Van Booy davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.
Lord Arthur Savile plant einen Mord. Hat ihm doch ein Chiromant jüngst auf einem Empfang bei Lady Windermere prophezeit, dieses schreckliche Verbrechen zu begehen. Nun empfindet er diese Weissagung als Schicksal und auch als Verpflichtung, der er sich noch vor seiner Hochzeit mit einer jungen Dame der Gesellschaft rasch und sauber entledigen will.
The ruthlessly engrossing and beautifully rendered story of the Brodskys, a family of artists who realize, too late, one elemental truth: Creation’s necessary consequence is destruction. Each member of the mercurial clan in Adam Mansbach’s bold new novel faces the impossible choice between the people they love and the art that sustains them. Tristan Brodsky, sprung from the asphalt of the depression-era Bronx, goes on to become one of the swaggering Jewish geniuses who remakes American culture while slowly suffocating his poet wife, who harbors secrets of her own. Nina Hricek, a driven young Czech photographer escapes from behind the Iron Curtain with a group of black musicians only to find herself trapped yet again, this time in a doomed love affair. And finally, Tris Freedman, grandson of Tristan and lover of Nina, a graffiti artist and unanchored revolutionary, cannibalizes his family history to feed his muse. In the end, their stories converge and the survival of each requires the sacrifice of another. The End of the Jews offers all the rewards of the traditional family epic, but Mansbach’s irreverent wit and rich, kinetic prose shed new light on the genre. It runs on its own chronometer, somersaulting gracefully through time and space, interweaving the tales of these three protagonists who, separated by generation and geography, are leading parallel lives.
Friedensgespräche
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Edvard Behrends ist ein erfahrener Diplomat, hoch geschätzt für sein Geschick, Friedensabkommen zu vermitteln, egal, wie verhärtet die Positionen sind. Nun soll er Frieden stiften zwischen zwei Bürgerkriegsparteien aus dem Nahen Osten, mit denen er in einem abgelegenen Berghotel in den Tiroler Alpen festsitzt. Doch die frische Bergluft zeigt keine heilende Wirkung, die Verhandlungen gehen nur schleppend voran, und die verfeindeten Fraktionen drohen immer wieder mit ihrem Abbruch. Echter Fortschritt ist eine Hoffnung, aber noch nicht in Sicht. Zuflucht sucht Edvard in der Musik, der Natur, der Literatur – und bei Anna, die für ihn alles bedeutet, mit der er sich verbunden fühlt wie mit niemandem, die omnipräsent ist und so quälend abwesend zugleich. «Tim Finch hat einen wundervollen Roman geschrieben, so knapp wie gewaltig, so humorvoll wie traurig. Auf eindringliche Weise verzeichnet er, was es bedeutet, Frieden zu schließen, mit anderen ebenso wie mit sich selbst.» Colum McCann
Generation X
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Bibel der Heutezeit. Willst du ein Haus oder ein Leben? Andy, Dag und Claire teilen die Sehnsüchte ihrer Eltern, der Babyboomer, nicht. Sicherheit ist ihnen egal. Denn das heraufdämmernde neue Jahrtausend verspricht nichts als Katastrophen. Überschuldung, Überbevölkerung, Klimaerwärmung, Komsumterror - vor diesem Hintergrund zählt nur noch eins: Frei zu sein und zu genießen. Die drei beschließen sich loszusagen, auf Karriere und Kaufkraft zu verzichten, um sich ins Rentneridyll Palm Springs zurückzuziehen, Gin Tonic zu trinken, Geschichten zu erzählen und auf den Sonnenaufgang zu warten. Als „Generation X“ 1991 in den Vereinigten Staaten erschien, waren Leute wie Andy, Dag und Claire ihre Haltung, die lässige Unverbindlichkeit, Patchworkkleidung, ihre Trink- und Schlafgewohnheiten noch Fiktion. Inzwischen gehören ihre Wiedergänger zum täglichen Straßenbild der Städte weltweit. Millennials und Xennials, Emos, Hipster, die Generation Y und Z. Ihr Denken und Fühlen zu verstehen, wäre ohne „Generation X“ nicht möglich.
Shahid, Sohn pakistanischer Immigranten, zieht zum Literaturstudium aus der Provinz nach London. Durch seine Dozentin Deedee Osgood, mit der er eine leidenschaftliche Affäre beginnt, lernt er die angesagten Clubs von London kennen, in denen jedoch stets alle außer ihm Weiße sind. Gleichzeitig schließt er Bekanntschaft mit Riaz, seinem charismatischen Nachbarn im Studentenheim, einem streng gläubigen Moslem, durch den er in den Bann einer Gruppe junger Fundamentalisten gezogen wird. Shahid gerät in den Konflikt zwischen zwei Welten und muss eine Entscheidung fällen.

