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Terézia Mora

    5. Februar 1971
    Terézia Mora
    Muna oder Die Hälfte des Lebens
    Alle Tage
    Auf dem Seil
    Muna oder Die Hälfte des Lebens
    Fleckenverlauf
    Nicht sterben
    • Nicht sterben

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Terézia Moras Frankfurter Poetik-Vorlesungen beginnen mit einem starken Bild. Sie erzählt, wie sie unlängst mit ihrer kleinen Tochter im Kino war, um sich einen Zeichentrickfilm anzusehen. Darin musste eine Familie von Steinzeitmenschen ihre Höhle verlassen und sah sich mit einem Mal einer fremden und bedrohlichen Welt gegenüber. Ähnlich fühlt Terézia Mora sich als Autorin von jeher in eine Welt von Störungen und Irritationen ausgesetzt, der sie sich erwehren muss, die aber auch zu Antriebskräften ihres Schreibens werden. Wie sich dies gestaltet, darüber spricht sie in ihren Vorlesungen. Detailliert erzählt sie von ihren Romanfiguren, wann sie ihnen begegnet ist und welchen intimen Umgang sie mit ihnen, fiktiven Freunden teilweise schon seit Kindertagen, pflegt. Und sie kommt auch auf einen wesentlichen Aspekt ihres Schreibens zu sprechen: das Drastische, und weswegen ihre Geschichten immer radikale Wendungen nehmen. Indem Terézia Mora so dem existentiellen Ursprung sowie den Bedingungen und Grundlagen ihres Schreibens nachgeht, ist ihr neues Buch auch ein Nachdenken über die autobiographischen Hintergründe ihrer Entwicklung als Autorin. Dies macht »Nicht sterben« zu einer ebenso erhellenden wie faszinierenden Hinführung zu ihrem Werk und zur Literatur im Allgemeinen.

      Nicht sterben
      4,5
    • Fleckenverlauf

      Ein Tage- und Arbeitsbuch

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Sieben Jahre hat Terézia Mora regelmäßig ihre Gedanken und Beobachtungen in einem Blog festgehalten - von ihrem 43. bis zum 50. Geburtstag. Kurze Texte, in denen die vielfach preisgekrönte Autorin (Deutscher Buchpreis, Georg-Büchner-Preis) spontane Eindrücke festhält und »Glücksmomente« im Alltag sucht. Einträge, in denen sie ebenso klug wie kurzweilig über unsere Zeit reflektiert. »Fleckenverlauf« enthält Momentaufnahmen, die weit über eine Ideensammlung für spätere Werke hinausgehen. Ein Tage- und Arbeitsbuch, das Terézia Moras literarisches Schaffen kunstvoll ergänzt.

      Fleckenverlauf
      4,2
    • Muna oder Die Hälfte des Lebens

      Roman

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Muna verliebt sich in Magnus, einen Französischlehrer, und erlebt mit ihm eine intensive, aber problematische Beziehung. Nach Jahren der Trennung treffen sie sich wieder, doch ihre Liebe wird von Kälte und Gewalt überschattet. Muna kämpft darum, trotz der Schwierigkeiten an der Beziehung festzuhalten.

      Muna oder Die Hälfte des Lebens
      4,0
    • Auf dem Seil

      Roman

      • 359 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ist das Leben ein ewiger Balanceakt? Darius Kopp drohte an seinem Unglück zu zerbrechen. Drei Jahre sind vergangen, seit seine Frau Flora, seine große Liebe, gestorben ist. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages unverhofft seine 17-jährige Nichte auf. Das Mädchen ist allein unterwegs und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Lorelei braucht Darius‘ Hilfe – und er die ihre. Mit ihr geht er zurück nach Berlin. Und lernt, sein Glück daran zu messen, was man durch eigenen Willen verändern kann - und was nicht.

      Auf dem Seil
      3,9
    • Alle Tage

      Roman

      • 436 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018. Ein junger Mann kann nicht mehr in seine osteuropäische Heimat zurückkehren – dort wird Krieg geführt. Er lebt am gesellschaftlichen Rand einer großen deutschen Stadt und ist ein Genie im Erlernen von Sprachen, obwohl er ein nur geringes Interesse daran hat, überhaupt zu sprechen. Höllenfahrt und Passionsgeschichte: Terézia Mora hat einen großen Roman (einen Großstadtroman) geschrieben, der seine Helden in tiefe Abgründe stößt und dennoch nicht böse endet … Ausgezeichnet mit dem „Preis der Leipziger Buchmesse“, sensationeller Erfolg bei Literaturkritik und Lesern.

      Alle Tage
      3,9
    • Muna oder Die Hälfte des Lebens

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023»Ich weiß, was du willst«, sagte er. »Du bekommst es nicht.« - Der neue große Roman der Georg-Büchner-Preisträgerin und Gewinnerin des Deutschen Buchpreises. Muna liebt Magnus. Ob und wen Magnus liebt, ist schwer zu sagen. Was geschieht mit einem Leben, das man in Abhängigkeit von einem anderen führt? Muna steht vor dem Abitur, als sie Magnus kennenlernt, Französischlehrer und Fotograf. Mit ihm verbringt sie eine Nacht. Mit dem Mauerfall verschwindet er. Erst sieben Jahre später begegnen sich die beiden wieder und werden ein Paar. Muna glaubt, in der Beziehung zu Magnus ihr Zuhause gefunden zu haben. Doch schon auf der ersten gemeinsamen Reise treten Risse in der Beziehung auf. Im Laufe der Jahre nehmen Kälte, Unberechenbarkeit und Gewalt immer nur zu. Doch Muna ist nicht gewillt aufzugeben.

      Muna oder Die Hälfte des Lebens
      3,8
    • Die Liebe unter Aliens

      Erzählungen

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018. Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin.Kunstvoll erzählt Terézia Mora in »Die Liebe unter Aliens« von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Wir begegnen Frauen und Männern, die sich merkwürdig fremd sind und zueinander finden wollen. Einzelgängern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen. Träumern, die sich ihren Idealismus auf eigensinnige Weise bewahren. Mit präziser Nüchternheit spürt Mora in diesen zehn Erzählungen Empfindungen nach, für die es keinen Auslass zu geben scheint, und erforscht die bisweilen tragikomische Sehnsucht nach Freundschaft, Liebe und Glück.

      Die Liebe unter Aliens
      3,7
    • Seltsame Materie

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Kühl, eindringlich, bewegend: die Erzählungen der Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 1999. Schauplatz sind die kleinen Dörfer unweit der Grenze zwischen Ungarn und Österreich mit ihren skurrilen, manchmal brutalen und gerne besoffenen Einwohnern.

      Seltsame Materie
      3,6
    • Harmonia Caelestis

      • 77 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Eine idyllische Familiensaga sollte man nicht erwarten, wenn Péter Esterházy die Erbschaft seines klingenden Namens antritt. Der Titel "Harmonia Caelestis" verweist auf eine Sammlung sakraler Gesänge, erhält jedoch in Esterházys literarischer Chronik seiner aristokratischen Familie, die im kommunistischen Ungarn ihren Niedergang erlebte, eine ironische Dimension. Das Werk besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil, "Numerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy", umfasst 371 Textabschnitte, die ohne Chronologie durch die Jahrhunderte springen. Hier wird eine Mischung aus historischen Episoden, Anekdoten und Erinnerungen präsentiert, in denen der Vater als allgegenwärtige Chiffre fungiert. Der zweite Teil, "Bekenntnisse einer Familie Esterházy", erzählt von Enteignung und Unterdrückung im 20. Jahrhundert, sowie den Versuchen, sich in der Diktatur zu behaupten. Der dramatische Kontrast zwischen Glanz und Niedergang wird meisterhaft in Sprache gesetzt, wobei humoristische Elemente unerwartet auftauchen. Esterházy bewahrt sich auch in tragischen Episoden vor Pathos und zeigt einen scharfen Blick für das Menschliche. Nach fast zehn Jahren Arbeit ist das Ergebnis ein literarisches Denkmal und ein fesselndes Protokoll, gesättigt mit ungarischer und europäischer Geschichte, das die menschliche Natur zwischen Herkunft und Zukunft erforscht.

      Harmonia Caelestis
      3,7
    • Das Ungeheuer

      Roman

      • 688 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018. »Solche Geschichten gibt‘s, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Ein ganz alltägliches Schicksal vielleicht, doch wen es trifft, der kann daran zerbrechen. So geht es Darius Kopp, dem IT-Experten, der erst seine Stelle verliert, dann die große Liebe seines Lebens. Denn Flora, seine Frau, hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem geheimen Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte.

      Das Ungeheuer
      3,6