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Terézia Mora

    5. Februar 1971
    Terézia Mora
    Alle Tage
    Auf dem Seil
    Muna oder Die Hälfte des Lebens
    Fleckenverlauf
    Nicht sterben
    Zwei Produktionsromane: Ein Produktionsroman
    • Muna oder Die Hälfte des Lebens

      Roman

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Muna verliebt sich in Magnus, einen Französischlehrer, und erlebt mit ihm eine intensive, aber problematische Beziehung. Nach Jahren der Trennung treffen sie sich wieder, doch ihre Liebe wird von Kälte und Gewalt überschattet. Muna kämpft darum, trotz der Schwierigkeiten an der Beziehung festzuhalten.

      Muna oder Die Hälfte des Lebens2024
      4,0
    • Darius Kopp sa oženil krátko potom, čo prekročil štyridsiatku. Pracoval ako jediný zástupca americkej firmy pre bezdrôtové technológie pre krajiny strednej a východnej Európy a región Nemecko-Rakúsko-Švajčiarsko. V čase globálnych hospodárskych katastrof sa Kopp snažil obhajovať svoj životný štýl. Firma, pre ktorú pracoval, sa síce zmenila na fantóm (jeho šéfovia aj tak sedia v Londýne a v Kalifornii) a aj manželstvo s jeho veľkou láskou stálo pred rozpadom, no i tak chcel dlho veriť v to, že všetko pôjde dobre a že žije v najlepšom z možných svetov. Predovšetkým však, že sa mu podarilo odkrojiť si pre seba veľký kus z dobrého života.

      Jediný muž na kontinente2024
    • Muna oder Die Hälfte des Lebens

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023»Ich weiß, was du willst«, sagte er. »Du bekommst es nicht.« - Der neue große Roman der Georg-Büchner-Preisträgerin und Gewinnerin des Deutschen Buchpreises. Muna liebt Magnus. Ob und wen Magnus liebt, ist schwer zu sagen. Was geschieht mit einem Leben, das man in Abhängigkeit von einem anderen führt? Muna steht vor dem Abitur, als sie Magnus kennenlernt, Französischlehrer und Fotograf. Mit ihm verbringt sie eine Nacht. Mit dem Mauerfall verschwindet er. Erst sieben Jahre später begegnen sich die beiden wieder und werden ein Paar. Muna glaubt, in der Beziehung zu Magnus ihr Zuhause gefunden zu haben. Doch schon auf der ersten gemeinsamen Reise treten Risse in der Beziehung auf. Im Laufe der Jahre nehmen Kälte, Unberechenbarkeit und Gewalt immer nur zu. Doch Muna ist nicht gewillt aufzugeben.

      Muna oder Die Hälfte des Lebens2023
      3,8
    • Fleckenverlauf

      Ein Tage- und Arbeitsbuch

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Sieben Jahre hat Terézia Mora regelmäßig ihre Gedanken und Beobachtungen in einem Blog festgehalten - von ihrem 43. bis zum 50. Geburtstag. Kurze Texte, in denen die vielfach preisgekrönte Autorin (Deutscher Buchpreis, Georg-Büchner-Preis) spontane Eindrücke festhält und »Glücksmomente« im Alltag sucht. Einträge, in denen sie ebenso klug wie kurzweilig über unsere Zeit reflektiert. »Fleckenverlauf« enthält Momentaufnahmen, die weit über eine Ideensammlung für spätere Werke hinausgehen. Ein Tage- und Arbeitsbuch, das Terézia Moras literarisches Schaffen kunstvoll ergänzt.

      Fleckenverlauf2021
      4,2
    • Der Sommer unsres Missvergnügens

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »Vielleicht ist es ja doch nicht ganz so sicher, dass man über das, worüber man nicht reden kann, schweigen sollte.« Zsófia Bán, die sich als Autorin subtiler, von Empathie und Formwillen durchdrungener Prosa einen Namen gemacht hat, beschreitet in ihren Essays viele Wege, um sich eine einzige Frage zu beantworten: Wie umgehen mit Verlusten, die nicht aufzuarbeiten sind? Mit dem Mangel an Wissen, mit dem Verleugneten und Verschwiegenen? Eine Reise führt sie nach Terezín, die Kleinstadt in Tschechien, von Menschen bewohnt und dennoch mit »greifbarer, tastbarer, gespenstischer Leere gefüllt«. Sie weiß, dass ihre Mutter dort war und das KZ überlebt hat. Warum überfällt sie im Museum dennoch die Angst, ihr auf einem Bild zu begegnen? Weil Fotos etwas zeigen, was wir nicht wissen, nur erahnen können? Es ist dieses Verhältnis von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, es sind die Leerstellen, die »Orte des Mangels«, die unüberschaubaren Wissenslücken und die von ihnen verursachte Melancholie, denen Zsófia Bán in ihren Lektüren von Sebald, Nádas und Kertész, in Auseinandersetzung mit Filmen und theoretischen Entwürfen auf die Spur kommen will. Inspirierte Leserin und unerbittliche Kritikerin der ungarischen Verhältnisse, findet sie einen Ausweg in der »negativen Befähigung«: einer Haltung, die es erlaubt, im Zustand der Unsicherheiten und Zweifel die Vitalität des Widerstands und des self empowerment zu finden.

      Der Sommer unsres Missvergnügens2019
    • Auf dem Seil

      Roman

      • 359 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ist das Leben ein ewiger Balanceakt? Darius Kopp drohte an seinem Unglück zu zerbrechen. Drei Jahre sind vergangen, seit seine Frau Flora, seine große Liebe, gestorben ist. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages unverhofft seine 17-jährige Nichte auf. Das Mädchen ist allein unterwegs und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Lorelei braucht Darius‘ Hilfe – und er die ihre. Mit ihr geht er zurück nach Berlin. Und lernt, sein Glück daran zu messen, was man durch eigenen Willen verändern kann - und was nicht.

      Auf dem Seil2019
      3,9
    • Menschen und Masken

      Literarische Begegnungen mit dem Maler Felix Nussbaum

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      »Lesenswerte Anthologie. (...) Ein schön gestalteter und vielstimmiger Band.« Elke Schröder in: Neue Osnabrücker Zeitung, 12. März 2016

      Menschen und Masken2016
    • Die Liebe unter Aliens

      Erzählungen

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018. Ein Ausflug ans Meer soll ein junges Paar zusammenführen. Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Ein japanischer Professor verliebt sich in eine Göttin. In »Die Liebe unter Aliens« erzählt Terézia Mora von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben, die verloren sind, aber weiter hoffen. Von Frauen und Männern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen können. Mit präziser Nüchternheit spürt Terézia Mora in jeder der zehn Geschichten Empfindungen nach, für die es keinen Auslass zu geben scheint, und erforscht die bisweilen tragikomische Sehnsucht nach Freundschaft, Liebe und Glück.

      Die Liebe unter Aliens2016
      3,7
    • Nicht sterben

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Terézia Moras Frankfurter Poetik-Vorlesungen beginnen mit einem starken Bild. Sie erzählt, wie sie unlängst mit ihrer kleinen Tochter im Kino war, um sich einen Zeichentrickfilm anzusehen. Darin musste eine Familie von Steinzeitmenschen ihre Höhle verlassen und sah sich mit einem Mal einer fremden und bedrohlichen Welt gegenüber. Ähnlich fühlt Terézia Mora sich als Autorin von jeher in eine Welt von Störungen und Irritationen ausgesetzt, der sie sich erwehren muss, die aber auch zu Antriebskräften ihres Schreibens werden. Wie sich dies gestaltet, darüber spricht sie in ihren Vorlesungen. Detailliert erzählt sie von ihren Romanfiguren, wann sie ihnen begegnet ist und welchen intimen Umgang sie mit ihnen, fiktiven Freunden teilweise schon seit Kindertagen, pflegt. Und sie kommt auch auf einen wesentlichen Aspekt ihres Schreibens zu sprechen: das Drastische, und weswegen ihre Geschichten immer radikale Wendungen nehmen. Indem Terézia Mora so dem existentiellen Ursprung sowie den Bedingungen und Grundlagen ihres Schreibens nachgeht, ist ihr neues Buch auch ein Nachdenken über die autobiographischen Hintergründe ihrer Entwicklung als Autorin. Dies macht »Nicht sterben« zu einer ebenso erhellenden wie faszinierenden Hinführung zu ihrem Werk und zur Literatur im Allgemeinen.

      Nicht sterben2014
      4,5
    • Das Buch enthält zwanzig unveröffentlichte Texte von Preisträgern der LiteraTour Nord (1993-2012), darunter Erzählungen, Feuilletons und Gedichte. Die Autoren, wie W. G. Sebald und Robert Gernhardt, reflektieren ernsthaft und verspielt über das Leben und die Herausforderungen der Welt.

      Wie etwas in die Welt tritt. Die Anthologie der LiteraTour Nord2013
    • Das Ungeheuer

      Roman

      • 688 Seiten
      • 25 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018. »Solche Geschichten gibt‘s, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Ein ganz alltägliches Schicksal vielleicht, doch wen es trifft, der kann daran zerbrechen. So geht es Darius Kopp, dem IT-Experten, der erst seine Stelle verliert, dann die große Liebe seines Lebens. Denn Flora, seine Frau, hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem geheimen Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte.

      Das Ungeheuer2013
      3,6
    • Der erste Roman Péter Esterházys, neben Harmonia Cælestis und Einführung in die schöne Literatur einer der drei Grundpfeiler seines Werks. Als er 1979 in Ungarn erschien, schlug er wie eine Bombe ein und erlangte Kultstatus.

      Zwei Produktionsromane: Ein Produktionsroman2010
      5,0
    • Der einzige Mann auf dem Kontinent

      • 379 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Umgeben von globalen Wirtschaftskatastrophen kämpft ein Mann darum, sein Lebensidyll zu verteidigen, obwohl er die Realität nicht länger ignorieren kann: Die Firma, für die er arbeitet, ist zusammengebrochen, und seine Ehe steht auf der Kippe. Die Geschichte folgt Darius Kopp, einem Anfang vierzigjährigen, verheirateten Vertreter einer US-amerikanischen Firma für drahtlose Netzwerke. Ursprünglich ein gefragter Informatiker aus der DDR, sieht sich Darius als Gewinner der neuen Zeit. Doch die Geschäfte laufen schlecht, und als ein säumiger Kunde eine Kiste mit Geld in seinem Büro hinterlässt, versucht er vergeblich, seine Chefs in London oder Los Angeles zu erreichen, um Rat zu holen. Es scheint, als existiere die Firma nicht mehr. Darius leidet unter dem Verlust seiner Sicherheiten, kann sich jedoch nicht eingestehen, dass auch seine Ehe mit der hypersensiblen Flora in Gefahr ist. Während er um das nackte Überleben kämpft, wird ihm klar, dass er nicht nur beruflich, sondern auch privat vor dem Aus steht. Die Autorin thematisiert in diesem hochaktuellen Roman die Zerbrechlichkeit von Lebensentwürfen in einer vernetzten Welt, in der Krisen sowohl global als auch intim sind.

      Der einzige Mann auf dem Kontinent2009
      3,4
    • Alle Tage

      Roman

      • 436 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis 2018. Ein junger Mann kann nicht mehr in seine osteuropäische Heimat zurückkehren – dort wird Krieg geführt. Er lebt am gesellschaftlichen Rand einer großen deutschen Stadt und ist ein Genie im Erlernen von Sprachen, obwohl er ein nur geringes Interesse daran hat, überhaupt zu sprechen. Höllenfahrt und Passionsgeschichte: Terézia Mora hat einen großen Roman (einen Großstadtroman) geschrieben, der seine Helden in tiefe Abgründe stößt und dennoch nicht böse endet … Ausgezeichnet mit dem „Preis der Leipziger Buchmesse“, sensationeller Erfolg bei Literaturkritik und Lesern.

      Alle Tage2004
      3,9
    • Drei

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Drei2003
    • Harmonia caelestis

      • 800 Seiten
      • 28 Lesestunden

      Eine idyllische Familiensaga sollte man nicht erwarten, wenn Péter Esterházy die Erbschaft seines klingenden Namens antritt. Der Titel Harmonia Caelestis, benannt nach einer Sammlung sakraler Gesänge, erhält in Esterházys literarischer Chronik seiner aristokratischen Familie, die im kommunistischen Ungarn ihren Niedergang erlebte, eine vielschichtige ironische Dimension. Das Werk besteht aus zwei Teilen: Im ersten Buch, „Numerierte Sätze aus dem Leben der Familie Esterházy“, werden 371 Textabschnitte ohne Chronologie präsentiert, die durch historische Episoden und Anekdoten springen. Der Vater fungiert hier als allgegenwärtige Chiffre. Das zweite Buch, „Bekenntnisse einer Familie Esterházy“, erzählt vom Schicksal der Familie im 20. Jahrhundert, geprägt von Enteignung und Unterdrückung. Der dramatische Kontrast zwischen Glanz und Niedergang wird durch Esterházys meisterhaften Stil und humorvolle Einlagen, wie das plötzliche Auftauchen banaler Alltagsgegenstände in einem alten Register, verstärkt. Esterházy bewahrt sich in tragischen Episoden vor Pathos und zeigt einen scharfen Blick für die menschliche Natur. Nach fast zehn Jahren Arbeit ist das über 900 Seiten starke Werk ein literarisches Denkmal und fesselnde Studie über die Grenzen zwischen Herkunft und Zukunft. Es sollte gelesen werden wie ein Roman, mit all seinen Möglichkeiten.

      Harmonia caelestis2003
      3,7
    • Seltsame Materie

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Kühl, eindringlich, bewegend: die Erzählungen der Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 1999. Schauplatz sind die kleinen Dörfer unweit der Grenze zwischen Ungarn und Österreich mit ihren skurrilen, manchmal brutalen und gerne besoffenen Einwohnern.

      Seltsame Materie1999
      3,6