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Einar Már Guðmundsson

    18. September 1954

    Einar Már Guðmundsson ist ein gefeierter isländischer Autor, dessen Werk sich mit den Komplexitäten menschlicher Erfahrungen befasst. Er ist dafür bekannt, tiefgründige Themen und die komplizierten Abläufe der menschlichen Psyche durch sein Schreiben zu erforschen. Guðmundssons unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch seine poetische Qualität aus, reich an Metaphern und Bildern, die den Leser in seine Erzählungen hineinziehen. Seine literarischen Beiträge haben ihn als bedeutende Stimme in der zeitgenössischen skandinavischen Literatur etabliert.

    Einar Már Guðmundsson
    Isländische Könige
    Hundstagekönig
    Die Ritter der runden Treppe
    Vorübergehend nicht erreichbar
    Fußspuren am Himmel
    Engel des Universums
    • Engel des Universums

      • 195 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Gudmundsson beschreibt die Geschichte seines Bruders Páll, den die unglückliche Liebe zu einem Mädchen um den Verstand bringt. Weil er meint, er sei Gauguin oder van Gogh oder beide zugleich, landet Páll in Kleppur, der Irrenanstalt. Dort trifft er auf Ole Beatle, der glaubt, er hätte alle Beatle-Songs geschrieben, und auf Viktor, der sich für Hitler hält. Eine Geschichte aus Island, geschrieben in einer eigenen, packenden und zugleich poetischen Sprache. Der Roman wird zur Zeit unter der Regie von Fridrik Thor Fridriksson verfilmt. »Ein irrwitzig heiteres Buch … ein rarer Glücksfall.« Willi Winkler, DER SPIEGEL

      Engel des Universums
      4,3
    • Ólafur und Gudný hausen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem Kellerloch in Reykjavik. Sie haben zehn Kinder und kommen nur knapp über die Runden. Ólafur ist Seemann, dem Alkohol nicht abgeneigt, Gudný verdient in der Fischfabrik etwas dazu. Aber sie kann nicht verhindern, dass ihre Kinder in Pflegefamilien übers ganze Land verteilt werden. Doch Gudný bewahrt sich ihren Stolz, trägt die Nationaltracht und zupft sich die Augenbrauen. Getreu ihrem Wahlspruch „Man braucht immer weniger, als einem fehlt“ und mit Hilfe unzähliger Tassen Kaffee, den sie Lebensgras nennt, meistert sie das meist harte Leben. Der renommierte isländische Schriftsteller Gudmundsson hat eine zärtliche Hommage an seine Großeltern geschrieben - voller Witz, Melancholie und Lebensweisheit

      Fußspuren am Himmel
      4,0
    • Eine Geschichte über menschliche Grenzsituationen: Einar Thor und seine Geliebte Eva sind schwer alkohol- und drogenabhängig. Während Einar in den Niederlanden in Untersuchungshaft sitzt, schreiben die beiden sich fast täglich, und weil sie sich noch nicht lange kennen, erzählen sie einander ihre Lebensgeschichte. Dank ihrer innigen Verbindung gelingt es ihnen schließlich, die Sucht zu überwinden. Nach seiner Entlassung vertraut Einar dem Schriftsteller Einar Már Gudmundsson ihren Briefwechsel an. Gudmundsson, der darin sein eigenes Alkoholproblem gespiegelt sieht, schreibt daraufhin eine Liebesgeschichte über die beiden und schreibt sich selbst mit hinein - ein einzigartiges Buch zwischen Realität und Fiktion.

      Vorübergehend nicht erreichbar
      3,0
    • Die Ritter der runden Treppe

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In seinem vielumjubelten Debütroman „Die Ritter der runden Treppe“ erzählt Einar Már Gudmundsson von einer Kindheit in Island, die so wunderlich sein kann und doch so exemplarisch. Jóhann Pétursson kann sich besseres vorstellen, als erwachsen zu werden. Aber man läßt ihm ja keine Wahl. Ein Buch vom Staunen über die Welt - und über die schmerzliche Erkenntnis, daß auch kleine Jungs nicht unsterblich sind.

      Die Ritter der runden Treppe
      3,6
    • Ausgezeichnet mit dem Isländischen Literaturpreis. Vielleicht braucht die Vergangenheit die Gegenwart dringender, als wir vermuten? Dies ist die vergessene Geschichte eines jungen Mannes aus Kopenhagen, der die Weltmeere durchstreifte und plötzlich König von Island wurde. Auf den Spuren von Jörgen Jörgensen nimmt Einar Már Gudmundsson den Leser mit in eine auffällig lustige Geschichte über Scheinheiligkeit, Ärger, Mängel und Schwächen. Über Menschen, die in den Umlaufbahnen um den Globus segeln. Menschen, die Gegenstand von Legenden wurden und die noch am Leben sind.

      Hundstagekönig
      2,4
    • Isländische Könige

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Ein Knudsen fällt immer auf die Füße … In seinem neuen Roman greift Einar Már Gudmundsson geradezu genießerisch in die Vollen und formt aus zahllosen kuriosen Episoden rund um die schillernden Mitglieder der Knudsen-Dynastie, die seit zwei Jahrhunderten quer durch alle Berufe und Gesellschaftsschichten dem Fischerdorf Tangavík ihren Stempel aufdrückt, eine erfrischend humoristische Abrechnung mit der Vetternwirtschaft in der isländischen Gesellschaft: Ein Knudsen fällt immer auf die Füße. Alle sind sie Könige, alle sind sie in »der Partei«, und außer dem Parteibuch braucht ein Knudsen bei entsprechenden Fähigkeiten auch nicht unbedingt Zertifikate, um im Leben weiterzukommen. Tangavík steht dabei exemplarisch erst für die verruchten Hafenorte des 19. Jahrhunderts, die die unschuldige Bauernjugend mit Alkohol und Frauen ins Verderben stürzten, dann für die blühenden Fischereistandorte des 20. Jahrhunderts, und schließlich für die von smarten Bürgermeistern in die Pleite spekulierten Gemeinden des 21. Jahrhunderts.

      Isländische Könige
      2,8
    • Iceland is a land of stories; from the epic sagas of its mythic past, to its claim today of being home to more writers than anywhere in the world. Reykjavik, a fishing-village-turned-metropolis, has been both revered and reviled by Icelanders, with tension rising between the city and the surrounding countryside, its rural past and urban present.

      The Book of Reykjavik
      3,8
    • Świerzb

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Zbiór czternastu tętniących życiem i skrajnymi emocjami opowiadań, z których każde ukazuje skomplikowane relacje bohaterów pochodzących z kompletnie różnych światów i generacji. Młoda, ale już nagradzana islandzka autorka kreśli swoje postaci z ich niepokojami, aspiracjami, dążeniami, dając obraz zabieganego, znerwicowanego, pogrążonego w świerzbiącym rozdygotaniu społeczeństwa. Nie boi się rysować mocną, odważną kreską, co sprawia, że w każdym z bohaterów możemy dostrzec znajome z naszego otoczenia rysy charakteru, może nawet własne. Widać tu uwrażliwienie na szczegół, niemałe poczucie humoru i wyjątkową umiejętność opowiadania historii.

      Świerzb
      3,3