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Thomas Stegers

    Lachsfischen im Jemen
    In Edinburgh ist Mord verboten.
    Die verschmähten Schriften des Professor von Igelfeld
    • So skurril wie Monty Python und so deutsch wie Loriot, Professor von Igelfeld, Verfasser des unverkäuflichen Standardwerks 'Portugiesische unregelmäßige Verben', gibt nicht auf. Mit zwei linken Händen und donquichottischem Eifer kämpft er gegen seine Bedeutungslosigkeit, niederträchtige Kollegen und die Tücken des Alltags. In fünfzehn vor Aberwitz sprühenden Episoden entlarvt Bestsellerautor Alexander McCall Smith den albernen Ernst und den hölzernen Hochmut, den wir Deutschen oft mit Tiefsinn verwechseln. Professor Dr. Moritz-Maria von Igelfelds Lebensmotto lautet: „Alles, was ich will, ist Liebe – und ein bisschen Anerkennung von den Portugiesen.“ Als komischer Ritter, beflügelt von Selbstüberschätzung und tragikkomischer Naivität, strauchelt er hoch erhobenen Hauptes ins Verderben. Auf der Hut sein muss er vor den Ränken seiner Regensburger Kollegen, die keine Gelegenheit auslassen, ihn zu diskreditieren. Auf seinen Reisen von Kongress zu Kongress lauert Ungemach, das ehrbaren Akademikern das Leben schwer macht. So wird er in Arkansas fälschlicherweise mit einem Veterinärprofessor verwechselt und muss über den deutschen Dackel referieren. Zudem gerät er in einen Guerillaüberfall in Kolumbien, hat eine unglückliche Liebe zu seiner Zahnärztin und verfasst versehentlich eine Studie über altirische Pornografie. Ein Genuss für Liebhaber britischen Humors à la P. G. Wodehouse.

      Die verschmähten Schriften des Professor von Igelfeld
      3,7
    • Isabels philosophische Betrachtungen ganz alltäglicher Todesfälle Alexander McCall Smith hat seinen Kant gelesen - und dennoch seinen britischen Humor nicht verloren, wie dieser geistreiche und höchst amüsante Roman beweist.

      In Edinburgh ist Mord verboten.
      3,4
    • Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama, ein leidenschaftlicher Fliegenfischer aus dem Jemen, plant die Ansiedlung nordeuropäischer Lachse in den Wadis seines Heimatlandes – koste es, was es wolle. Er beauftragt den britischen Wissenschaftler Dr. Alfred Jones, eine internationale Autorität in der Lachsforschung, mit diesem Projekt. Jones, gerade frisch mit seiner Publikation über die Auswirkungen von erhöhtem Säuregehalt im Wasser auf Köcherfliegenlarven in der renommierten Zeitschrift Trout & Salmon in den Fokus gerückt, hält die Idee zunächst für absurd. Doch als einige Politiker von dem Vorhaben erfahren, sehen sie darin eine Möglichkeit, die Medien von den negativen Nachrichten aus dem Nahen Osten abzulenken. Bald mischt sich Englands Premierminister ein, und Dr. Jones steht vor der Herausforderung, zehntausend schottische Lachse in die Wüste zu fliegen und sie davon zu überzeugen, dass sie dort laichen können. Trotz aller rationalen Einwände gelingt es dem Scheich, Jones zu überzeugen und dessen Frau Mary in Rage zu bringen. Während Jones auch Harriet Chetwode-Talbot, die Immobilienberaterin des Scheichs, trifft, begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise in den Jemen, wo er unerwartet Fähigkeiten zur Liebe und zum Heldentum entdeckt.

      Lachsfischen im Jemen
      3,4