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David Graeber

    12. Februar 1961 – 2. September 2020

    David Graeber war ein amerikanischer Anthropologe und Anarchist, dessen Werk Themen wie Schulden, Arbeit und Anarchie erforschte. Sein Ansatz war tief in der Sozialanthropologie verwurzelt, überschritt jedoch durch sein starkes Engagement im politischen Aktivismus die akademischen Kreise. Graebers Schreibstil war bekannt für seine Eindringlichkeit und seine Fähigkeit, theoretische Konzepte mit den alltäglichen Realitäten und Herausforderungen gesellschaftlicher Strukturen zu verbinden. Seine Analysen beleuchteten oft die unsichtbaren Formen von Macht und Kontrolle in der modernen Gesellschaft.

    David Graeber
    Anfänge
    Bullshit jobs
    Direkte Aktion
    Bürokratie
    Schulden, Die ersten 5000 Jahre
    Die falsche Münze unserer Träume
    • 2024

      Cities Made Differently

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Exploring the diverse experiences of urban life across cultures and history, this book delves into the unique characteristics of cities, both real and imagined. It investigates the existential questions surrounding humanity, examining how these concepts shift from childhood to adulthood. Through a wide array of examples, the work highlights the varied ways people have lived, dreamed, and feared urban environments, offering insights into the universal aspects of human existence.

      Cities Made Differently
    • 2024

      Featuring a collection of influential essays and interviews spanning over twenty years, this compilation showcases David Graeber's groundbreaking insights. Renowned for his thought-provoking perspectives, Graeber tackles themes such as economics, society, and politics, making complex ideas accessible and engaging. This anthology serves as a testament to his legacy, offering readers a deep dive into his critical analysis and unique viewpoints that challenge conventional wisdom.

      The Ultimate Hidden Truth of the World
    • 2024

      Anfänge

      Eine neue Geschichte der Menschheit | Der Nr.1 SPIEGEL-Bestseller

      Anfänge
    • 2023

      The Enlightenment did not begin in Europe. Its true origins lie thousands of miles away on the island of Madagascar, in the late seventeenth century, when it was home to several thousand pirates. This was the Golden Age of Piracy - but it was also, argues anthropologist David Graeber, a brief window of radical democracy, as the pirate settlers attempted to apply the egalitarian principles of their ships to a new society on land. In this jewel of a book, Graeber offers a way to 'decolonize the Enlightenment', demonstrating how this mixed community experimented with an alternative vision of human freedom, far from that being formulated in the salons and coffee houses of Europe. Its actors were Malagasy women, philosopher kings and escaped slaves, exploring ideas that were ultimately to be put into practice by Western revolutionary regimes a century later. Pirate Enlightenment playfully dismantles the central myths of the Enlightenment. In their place comes a story about the magic, sea battles, purloined princesses, manhunts, make-believe kingdoms, fraudulent ambassadors, spies, jewel thieves, poisoners and devil worship that lie at the origins of modern freedom.

      Pirate Enlightenment, or the Real Libertalia
    • 2023

      Piraten

      Auf der Suche nach der wahren Freiheit

      3,0(15)Abgeben

      Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – Was wir alle von den Piraten lernen können. Im 18. Jahrhundert erregte das Schauspiel sagenumwobener Piraten, ihrer Königreiche und anarchistischen Utopien weltweit Aufsehen. Gerüchte schockierten und inspirierten die europäischen Eliten. Piraten und Freibeuter schufen revolutionäre Ideen für eine offene Weltgemeinschaft. David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, präsentiert eine provokative These: Der Westen belügt sich und die Welt über seine Geschichte, Eurozentrismus, Rassismus und kapitalistische Ideologie. Durch einen Perspektivwechsel wird Geschichte lebendig, denn es geht um Menschen, ihre Freiheit und ihren riskanten Alltag. Graeber führt uns in die ›andere‹, anarchistische Geschichte von Magie, Lügen, Seeschlachten, Sklavenaufständen, Menschenjagden, Königreichen, Spionen und Juwelendieben. Abenteuer verbinden sich mit historischen Fakten und literarischer Phantasie. Am Rand der Welt – in Madagaskar, der Karibik oder im Orient – wird der Ursprung von Freiheit, Anarchie und Demokratie nachgespürt, die nicht im Westen entdeckt, sondern von ihm gekapert wurden. Graeber erzählt diese Gegengeschichte mitreißend und entdeckt souverän »nie begangene Wege« für unsere aus den Fugen geratene Welt.

      Piraten
    • 2023

      The Dawn of Everything

      • 704 Seiten
      • 25 Lesestunden
      4,2(216)Abgeben

      For generations, our ancestors have been portrayed as primitive, either as innocent free spirits or as violent warriors. Civilization, it is said, could only emerge by sacrificing these original freedoms or controlling our instincts. This major bestseller fundamentally challenges these views and reshapes our understanding of human history. Drawing on groundbreaking research in archaeology and anthropology, the authors reveal that history becomes much more intriguing when we discard our conceptual limitations. If humans did not spend 95 percent of their evolutionary past as hunter-gatherers, what were they doing? If agriculture and cities did not necessarily lead to hierarchy and domination, what alternative social and economic structures emerged? The answers are often surprising, suggesting that human history is less predetermined and more open to creative possibilities than commonly believed. This work signals a paradigm shift, transforming our perception of the past and allowing us to envision new forms of freedom and societal organization. It is a monumental book with significant intellectual and political depth, driven by curiosity, moral vision, and a belief in the power of direct action.

      The Dawn of Everything
    • 2022

      In seinen »Fragmenten« lädt David Graeber dazu ein, sich eine intellektuelle Praxis vorzustellen, die bisher nur als Möglichkeit existierte: eine anarchistische Anthropologie. Wenn wir die Geschichte der Menschheit in ihrer Gänze erkundeten, würden wir feststellen, dass es unzählige Möglichkeiten gab und gibt, alles anders zu machen. Die Anthropologie birgt einen noch ungehobenen Schatz an Wissen, mit dem sich zeigen ließe, dass Selbstbestimmung und soziale Kreativität weitaus üblicher sind und waren, als wir mithin meinen. Graeber verstand es, gelebte radikale alltägliche politische Praxis greifbar zu machen und in der Form seiner Theorie als Geschenk zurückzugeben. Was wäre weiterhin, wenn diese Forschung ergäbe, dass Konzepte wie ›der Westen‹ oder ›unsere Tradition‹ der Demokratie, derer wir uns zur Selbstvergewisserung bedienen, nicht so einmalig sind, wie die gelehrte Vorstellung behauptet? In »Einen Westen hat es nie gegeben« schaut Graeber auf die Demokratie und die Demokratie schaut zurück, um ›unsere‹ gedanklichen Horizonte zu dezentrieren und dekolonialisieren. Was nach mehr als zehn Jahren mit Erscheinen seines Bestsellers »Anfänge« (2022) für Furore sorgte, können wir hier in den ersten, vor ansteckender Kreativität strotzenden Vorschlägen nachlesen – und werden en passant durch diese kleine Einführung für den Anarchismus begeistert.

      Einen Westen hat es nie gegeben & Fragmente einer anarchistischen Anthropologie
    • 2022

      Faszinierend, provozierend, bahnbrechend – ein Buch, das in den kommenden Jahren für Diskussionen sorgen wird. David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, und David Wengrow, einer der führenden Archäologen, entfalten in ihrer umfassenden Menschheitsgeschichte, wie sich die Anfänge unserer Zivilisation mit der Zukunft der Menschheit neu verbinden lassen. Sie revidieren unser bisheriges Menschenbild und erzählen die Geschichte der Menschheit auf eine völlig neue Weise. Über Jahrtausende hinweg wurden vielfältige Formen sozialer Organisation erfunden, und das Streben nach Freiheit, Wissen und Glück war bereits vor der Aufklärung präsent. Graeber und Wengrow zeigen, wie stark indigene Perspektiven das westliche Denken beeinflusst haben und wie wichtig deren Rückgewinnung ist. Sie ermuntern uns, mutiger für eine andere Zukunft der Menschheit einzutreten und diese durch unser Handeln zu verändern. Graeber, ein bedeutender Kulturanthropologe und Vordenker der Occupy-Bewegung, inspirierte viele mit seinen Ideen zur sozialen Gerechtigkeit. Am 2. September 2020 starb er überraschend, kurz nachdem er und Wengrow ihr Werk abgeschlossen hatten. Dieses Meisterwerk ist Graebers Vermächtnis und regt dazu an, die menschlichen Fähigkeiten neu zu überdenken und die Geschichte in einem neuen Licht zu sehen. Es entlarvt Klischees über die Menschheitsgeschichte und eröffnet neue Möglichkeiten für die Zukunft.

      Anfänge