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Aleš Šteger

    31. Mai 1973
    Aleš Šteger
    Gebrauchsanweisung für Slowenien
    Neverend
    Atemprotokolle
    Buch der Dinge
    Logbuch der Gegenwart - Aufbrechen
    Als der Winter verschwand
    • Als der Winter verschwand

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Winter isn’t coming!Schafsfell statt Umhang, Kuhglocken statt Rüstung – der Kurent war schon ein europäischer Superheld, bevor die Figur des Superhelden erfunden wurde. Ein mythisches Wesen, das mit schauriger Maske und zotteligem Fell in vielen Regionen Europas zur Karnevalszeit auftaucht. Aleš Šteger erweckt es zum Leben und konfrontiert es mit den Problemen unserer Zeit.Seit jeher vertreibt der Kurent den Winter, damit es Frühling werden kann. Doch dann bleibt auf einmal der Winter aus, und es legt sich Dürre über das Land. Als die Menschen kaum noch wissen, wie es ist, in einer Welt mit Jahreszeiten zu leben und wer der Kurent war, kehrt er zurück, um den Winter zu befreien. Er entdeckt, dass der habgierige Fabrikant Heller mit seiner Eisfabrik für den unaufhörlichen Sommer verantwortlich ist.Ein Buch, das virtuos und spannungsvoll vom Einfluss des Menschen auf die Umwelt und den Folgen der Erderwärmung erzählt.

      Als der Winter verschwand
      5,0
    • Eindringlich und atmosphärisch: vier Reisen zu den Brennpunkten unserer Zeit.Hochaktuelle Themen und brisante OrteVier Städte und Landschaften, die teils fernab unserer Lebenswelt liegen und dennoch die Probleme unserer gemeinsamen Gegenwart offenbaren: Aleš Šteger reist an faszinierende Orte abseits der Touristenpfade, wirft sich ins Getümmel hektischer Metropolen und begegnet berührenden menschlichen Schicksalen. Aus Shanghai berichtet der slowenische Schriftsteller vom Alltag unter Überwachung durch Künstliche Intelligenz. Mit den russischen Solowezki-Inseln betritt er heiligen Boden mit traumatischer Gulag-Vergangenheit. Im sächsischen Bautzen besucht er ein ehemaliges Stasi-Gefängnis und wird mit dem Rechtsruck in Politik und Gesellschaft konfrontiert. Ein weiteres Ziel ist das südindische Kochi.Ein literarischer Lokalaugenschein am Puls der ZeitMit wachem Geist und spitzem Stift, den Finger allzeit bereit am Auslöser, zieht Aleš Šteger hinein in den Moment und in den Ort. In seinen präzisen Beobachtungen verdichtet er das Wesentliche unserer Zeit und lässt in bildkräftiger und unmittelbarer Sprache die ganz spezielle Atmosphäre der besuchten Landschaften und Städte auferstehen. Mit einem Vorwort von Alberto Manguel und zahlreichen Farbfotografien des Autors.

      Logbuch der Gegenwart - Aufbrechen
      5,0
    • Buch der Dinge

      • 91 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Nicht für jedes Ding gibt es ein Wort«, vermeldet das Große Wörterbuch der slowenischen Sprache. Aleš Šteger, als Reisender in vielen Sprachen und Ländern zu Hause, Autor mehrerer Gedichtbände und einer Reiseprosa über Peru und César Vallejo, stellt diese Einsicht seinem neuen Lyrikband als Motto voran. Doch es fehlt nicht nur an Worten. Wie seine streng gebauten, leichtfüßigen Texte, 50 Gedichte, zeigen, haben wir schon das Selbstverständliche nie richtig kennengelernt: Büroklammer, Seife, Zahnstocher (»dieser kleine Robespierre im Maul des Polyphem «), Regenschirm, Hut und Fußmatte. In Štegers Gedichten werden sie aufgerufen und treten uns, dem Allgemeinbegriff entschlüpft, entgegen; sie stellen Fragen, die zu groß sind für so kleine Dinge. Unklare, sich verwandelnde Seinsformen wie Ei, Wurst und Schokolade machen stutzig. Das Brot offenbart seinen sadomasochistischen Charakter: »Ja, ja, es liebt dich, deshalb nimmt es jetzt dein Messer in sich auf. / Es weiß, daß sich all seine Wunden in deiner Hand verkrümeln. « – Nicht zur Benennung der Dinge fehlen uns die Worte, sondern für die Antworten, die wir ihnen schuldig sind.

      Buch der Dinge
      5,0
    • Atemprotokolle

      Gedichte

      • 109 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Dies ist ein Buch aus Protokollen, ein Buch geschrieben in besonderen Bewusstseinszuständen.« Die Gedichte der »Atemprotokolle« sind Zeugnis einer Reise ins Innere, auf die sich Aleš Šteger im Sommer 2018 begab. Ohne die Absicht, etwas Literarisches zu schreiben, entstehen dabei innerhalb von drei Tagen und Nächten Gedichte, die um das Sein und das Vergehen kreisen und der Frage nachgehen, warum letzten Endes alles zerfällt in den Prozessen des Alltäglichen und Oberflächlichen. Die Gedichte erzählen kleine, intime Geschichten oder stellen drängende Fragen unserer Zeit, in der Hoffnung, dass sie uns in unserer Verletzlichkeit berühren. Du siehst einer Ameise zu, die eine tote Ameise trägt. Erst zusammen sind sie das, was du Leben nennst. Du bist lebendig nur insoweit du schon tot bist. Doch kein lebendiger Toter. Ein mit Totem belebter. Mit all dem, was du warst. Mit all dem, wovor du flohst. Reine Reglosigkeit der Bewegung. Eine tote Ameise, die eine Lebende bewegt.

      Atemprotokolle
      4,0
    • Ein hochpoetischer und gesellschaftskritischer Roman, der zeigt, was mit uns allen passieren könnte – wenn es nicht schon längst passiert. Es herrschen angespannte Zeiten: Die EU befindet sich mit dem Rest der Welt in Handelskriegen, in den Regalen der Supermärkte gibt es keine Bananen mehr. In Slowenien stehen Wahlen vor der Tür, und in Ljubljana treffen Proteste auf Gegenproteste, extremistische Parteien befinden sich im Aufwind. Inmitten dieses Chaos durchlebt eine junge Schriftstellerin ihre ganz eigene Krise, Liebe und Finanzen liegen im Argen. Um Letzterem Abhilfe zu schaffen, nimmt sie einen Honorarauftrag an, Creative Writing Workshops in einem Gefängnis durchzuführen. Während drei Gefangene ihr immer wieder neue Erzählungen liefern, die alle vom Krieg handeln, beginnt sie, einen historischen Roman zu schreiben, der von der Freundschaft zwischen Antonio Scopoli und Carl von Linné erzählt, von Scopolis Reise durch das kriegsverwüstete Europa des 18. Jahrhunderts und von dem Ort, an dem die erste Banane auf europäischem Boden gezüchtet wurde.

      Neverend
      4,0
    • Gebrauchsanweisung für Slowenien

      Insider-Wissen vom bekanntesten Autor Sloweniens über das ideale Reiseziel für Familien, Outdoor-Fans und Slow Travel

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Slowenien: nah, grün und vielseitig! Noch ist Slowenien ein Geheimtipp, wird aber als Reiseland immer angesagter. Es besteht zu sechzig Prozent aus Wäldern und ist so grün wie kaum ein anderes Land – und es setzt auf nachhaltigen Tourismus. Slowenien verbindet unterschiedlichste, touristisch reizvolle Regionen mit kurzen Distanzen: traumhafte Seen und Meer, Julische Alpen, Karawanken und Karstgebirge. Auch die Küche ist reich an Einflüssen; auf den Speisekarten treffen Wiener Brösel auf den Fleischspieß vom Balkan, Bärenkeulen auf vegetarische Buchweizentaschen. Aleš Šteger, der bekannteste slowenische Autor seiner Generation, bereist per Zug, wandernd und mit dem Fahrrad seine Heimat. Mit dem Blick des Insiders zeigt er uns, wo Slowenien am schönsten ist, und macht Lust, gleich hinzureisen.Er erkundet die pulsiernde Hauptstadt Ljubljana, den Charme der Seen und Thermalbäder, der Dörfer und Täler im Hinterland. Pointiert und mit feiner Ironie stellt er seine Landsleute vor, deren Selbstverständnis zwischen vitalem Nationalstolz und sympathischer Bescheidenheit oszilliert. Und die ihrer Leidenschaft für Wassersport und Open-Air-Events, Musik- und Literaturfestivals frönen. »Jedes seiner Bücher ist ein Ereignis für sich.« Durs Grünbein über Aleš Šteger

      Gebrauchsanweisung für Slowenien
      3,6
    • Ljubljana und Slowenien

      Eine literarische Einladung

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Nirgends ist so viel Europa auf kleinstem Raum zu finden wie in Slowenien – vom Meer bis zu den Alpen und der pannonischen Tiefebene. Ein Land voller Gegensätze, Wechsel und Transformation. Das zeigt sich eindrücklich in der Literatur und in der Sprache, samt ihren reichen Dialekten. Man kann sich leicht in die Hauptstadt Ljubljana verlieben, die seit der Unabhängigkeit zu einem kulturellen »melting pot« geworden ist und den Titel UNESCO City of Literature trägt. Doch wenn man die Menschen wirklich kennenlernen möchte, muss man auch ins Hinterland fahren oder eben ein Buch aufschlagen. Da geht es ironisch-ernst um alles und nichts. Für viele Autorinnen und Autoren ist Sprache nach wie vor aufs Engste mit Erinnerungskultur und den Wunden der Geschichte verbunden. Für andere wiederum ist das Slowenische ein reines Wunder, Raum der Befreiung und der Revolte, ein endloses, quietschendes und schreiendes Paradies auf der sonnigen Seite der Alpen. Mit Beiträgen von Brina Svit, Tomaš Šalamun, Ilma Rakusa, Boris Pahor, Drago Jančar, Peter Handke, Durs Grünbein, Jan Wagner und vielen anderen.

      Ljubljana und Slowenien
      2,5
    • Archiv der toten Seelen

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Zur Karnevalszeit im Jahr 2012 ist das slowenische Maribor Kulturhauptstadt Europas. Lokalpolitiker und Selbstdarsteller versuchen Profit daraus zu schlagen, jede erdenkliche Kunstform wird vermarktet. In den Medienrummel mischen sich der aus Maribor stammende Dramaturg Adam Bely und die kubanisch-österreichische Journalistin Rosa Portero. Das seltsame Paar verfolgt jedoch eine geheime Mission. Die beiden sind einer bösartigen Verschwörung auf der Spur und wollen deren dreizehn Anhänger entmachten. Dabei begegnen sie einer Vielzahl von Maribors wichtigsten Bürgern, allesamt verstrickt in ein Netz aus Korruption und Lügen. In der Tradition von Bulgakow, Gogol und Kafka lässt Aleš Šteger die Kräfte des Guten und des Bösen aufeinander prallen, seziert in seinem grandiosen literarischen Thriller die verrottete Gesellschaft des schönen Scheins. Sein Debütroman voller schräger Gestalten und mit einem sich grotesk steigernden Plot entpuppt sich als Reise in das Herz der Finsternis Europas.

      Archiv der toten Seelen
      3,4
    • Logbuch der Gegenwart

      Drei Bände im Schuber

      • 528 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Ales Steger dokumentiert die Welt durch die Begegnung mit Zufallsfragmenten in seiner Logbuch-Trilogie. Über zwölf Jahre bereist er zwölf Orte, nutzt jeweils zwölf Stunden zum Schreiben und hält Eindrücke und Momentaufnahmen fest. Diese lebendigen Orte erzählen oft unvorhersehbare Geschichten und hinterlassen sowohl schöne als auch bewegende Erinnerungen. Die drei Bände beleuchten eindrucksvoll gesellschaftliche, politische und historische Entwicklungen und versuchen, literarisch mit der Unmittelbarkeit des Lebens zu arbeiten. Steger schildert seine Erlebnisse in klarer, bildreicher und poetischer Sprache, setzt die Gegenwart in den Kontext geschichtlicher Ereignisse und geht dabei über die touristischen Pfade hinaus. Im ersten Band erlebt er den prophezeiten Weltuntergang in Ljubljana, besucht Minamis ma nahe Fukushima und wird Zeuge einer Demonstration in Mexiko-Stadt. In Belgrad trifft er syrische Flüchtlinge. Das zweite Logbuch beginnt in Shanghai, thematisiert die Überwachung durch Künstliche Intelligenz und beleuchtet die Gulag-Vergangenheit auf den Solowezki-Inseln. In Bautzen reflektiert er über den Rechtsruck in der Gesellschaft, bevor die Reise in Kochi endet. Der dritte Teil "Aufgehen" schließt das Projekt ab. Steger wandert in Santiago de Compostela auf den Spuren der Covid-Pilger, berichtet von kolonialen Ereignissen in Feuerland und lernt in Somaliland Überlebende eines vergessenen Völkermords kennen. Seine R

      Logbuch der Gegenwart