Dieses Buch widmet sich der Vielfalt der Freundschaft: von lebenslangen bis flüchtigen Beziehungen, zwischen Generationen und verschiedenen Lebensformen. Es erkundet die emotionalen Höhen und Tiefen, die Freundschaften prägen, und die Übergänge zwischen Freundschaft und Liebe.
"Hundert" ist ein berührendes Buch für Jung und Alt, das Lebenslektionen in kurzen, poetischen Sätzen zusammenfasst. Es thematisiert wichtige Lebensmomente, von der ersten Liebe bis zur Erkenntnis über die Vergänglichkeit der Zeit. Heike Faller verbindet Erfahrungen verschiedener Generationen zu einer inspirierenden Erzählung.
Miguel de Unamuno zieht alle Register des Figurenspiels mit seinem unglücklichen Helden Augusto Pérez. Der eines Tages nach alter Gewohnheit auf die Straße tritt und sich sofort und unsterblich verliebt. In Eugenia, eine Klavierlehrerin wider Willen, die wiederum den nichtsnutzigen Neffen der Portiersfrau ihres Hauses liebt. Augusto macht die Erfahrung, daß man, wenn man liebt, die Liebe überall findet, so auch bei seiner Wäscherin Rosario. In seiner Verwirrung spricht er mit allen und jedem über seine Probleme, und sein Autor leistet ihm tatkräftige Hilfe: Dadurch gelingt es ihm, den vom Balkon gestürzten Vogelkäfig (samt Inhalt) der Tante seiner Angebeteten zu fangen, als er scheinbar zufällig, aber in Wirklichkeit vom Marionettenfaden seines Autors gezogen, an ihrem Haus vorbeikommt. Er verschafft sich damit ein bejubeltes Entrée in die Familie. Nach vielen äußerst komischen Verwicklungen und langen Gesprächen, an deren Ende Augustos Hochzeitspläne krachend gescheitert sind, wendet sich der Verzweifelte an Miguel de Unamuno, seinen Autor. Dieser versucht ihm klarzumachen, daß es mit seiner Selbständigkeit nicht allzuweit her ist, doch will Augusto nichts davon hören. Schließlich bleibt ihm als Gesprächspartner nur noch sein kleiner Hund Orpheus, der zuletzt gar die Grabrede auf ihn halten muß.
Der verrückte Möchtegern-Ritter Don Quijote und sein einfältiger Knappe Sancho Pansa ziehen aus, um edle Taten zu vollbringen. Doch dabei geraten sie immer wieder in haarsträubende Konflikte mit der Wirklichkeit - wie in ihrem berühmtesten Abenteuer, dem legendären Kampf gegen die Windmühlen. Zwei komische Antihelden in einem Ritterroman der besonderen Art!
Miguel de Cervantes führte ebenfalls ein abenteuerliches Leben: bevor im Jahr 1605 der erste Teil von Don Quijote erschien, war er Kammerdiener und Matrose, wurde von Piraten verschleppt, als Sklave verkauft und verlor im Kampf die linke Hand!