The Book of Goose
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
'One of our finest living authors ... propulsively entertaining' New York Times 'Sly, profound ... Electrifying' Observer 'Wonderfully strange and alive' Jon McGregor






'One of our finest living authors ... propulsively entertaining' New York Times 'Sly, profound ... Electrifying' Observer 'Wonderfully strange and alive' Jon McGregor
Janet Frames erster Roman von 1957, der ihren literarischen Ruhm begründete und von den Heimsuchungen einer neuseeländischen Eisenbahnarbeiter-Familie erzählt, wird nach dem großen Erfolg ihres nachgelassenen Romans „Dem neuen Sommer entgegen“ in einer überarbeiteten Übersetzung neu vorgelegt. Die Familie des Eisenbahners Bob Withers in der Kleinstadt Waimaru wird von Unglück und Krankheit geplagt: Eine Tochter, Francie, stirbt durch einen tragischen Unfall, eine andere, Daphne, erkrankt psychisch so schwer, dass sie in eine Heilanstalt eingewiesen werden muss, ihr Bruder Toby hat epileptische Anfälle. Hinter dem Drama der Familie werden aber auch gesellschaftliche Konflikte sichtbar: Kann man im ganz anders gearteten Kosmos Neuseelands einfach die Werte und Bildungsstandards des weißen Europa vermitteln, ohne Rücksicht auf die angestammte Kultur?
Die Geschichte einer faszinierenden Frau und einer abenteuerlichen Reise in das Herz von Burma In San Francisco ist sie bekannt wie ein bunter Hund – die exzentrische Chinesin Bibi Chen. Die Bestürzung ist daher groß, als sie plötzlich unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt. Niemand hat eine Erklärung dafür, am wenigsten ihre zwölf amerikanischen Freunde, mit denen sie eine Kulturreise nach Burma geplant hatte. Doch so schnell lässt sich die lebenslustige Madame Chen nicht zur letzten Ruhe betten, und ihr rebellischer Geist beschließt, ihre Freunde zu begleiten. Ein großes Abenteuer beginnt, denn eines Morgens verschwindet die Gruppe spurlos im burmesischen Dschungel …
Amsterdam um 1630: eine Stadt, in der der Handel floriert, die Künste gedeihen und die neu aufgekommene Tulpenzucht Reichtümer verspricht. Die Geschichte einer großen obsessiven Liebe.
An einem kleinen amerikanischen College fühlt sich der Dozent Lawrence Miller von einem mysteriösen Doppelgänger verfolgt; in seinem Büro wird nachts der Computer benutzt, seine Frau flieht voller Panik vor ihm. Lawrence nimmt seinerseits die Verfolgung auf – die brillante Studie eines Wahns und zugleich eine postmoderne „gothic novel“.
Zur Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Korfu für den kleinen Gerry, den zukünftigen großen Naturforscher und Schriftsteller Gerald Durrell, ein unberührtes Land voller Abenteuer. Die Natur ist das Lehrbuch, aus dem er lernt, mit ihren unendlichen Arten von Vögeln, Fischen und Insekten, die er sammeln, beobachten und züchten kann. Neben der unerschöpflichen Vielfalt der Tierarten hat Gerry auch mit der menschlichen Fauna zu tun, die ständig neue komische Anreize bietet. Dazu gehört seine Familie: Margo, die Schwester, die seltsame Diäten ausprobiert; der Bruder Leslie, der eine Leidenschaft für Waffen und Ballistik hat; und ein weiterer Bruder, Larry, der scharfsinnige Schriftsteller, der in die bereits von mehr oder weniger domestizierten Tieren bevölkerte Villa der Durrells exzentrische Gäste einführt. Rund um die Villa der Engländer erlebt Gerry begeistert das Leben der Einheimischen: das Fischen, die Weinernte, Hochzeiten und Geburten. Mit der klaren Erzählweise und dem unerschöpflichen Humor eines großen Schriftstellers ziehen die Episoden den Leser in ihren Bann und wecken den Wunsch nach mehr.
Der irische Schuhverkäufer Billy Lynch fällt - kaum sechzig - eines Tages tot um. War es der Alkohol, der ihn ins Grab brachte? Oder hatte ihn längst jenes rothaarige Mädchen das Herz gebrochen, das nach einem Sommer der Liebe spurlos verschwand? Billys Verwandten und Freunde lassen das Leben jenes Mannes Revue passieren, der sie mit seinem Suff an den Rand des Wahnsinns brachte und sie doch mit seinen Geschichten zusammenhielt.
Was macht der 35jährige Rob Fleming, Besitzer eines kurz vor der Pleite stehenden Plattenladens, als er von seiner Freundin verlassen wird? Er darf endlich wieder ungestört in der eigenen Wohnung rauchen, er überlegt, wie wohl sein nächster One-Night-Stand aussieht, und sortiert erst einmal seine Plattensammlung. Kurz: Er genießt die Rückkehr ins »Königreich der Singles«. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. High Fidelity »zu lesen ist, wie einer guten Single zuzuhören. Du weißt, es ist von der ersten Minute an wunderschön, und sobald es vorbei ist, willst du es von vorn anhören.« Guardian »Nick Hornbys Roman über wackelige Beziehungskisten und seelentröstende Songs ist längst schon Kult.« Brigitte
Es ist 1968. Patrick Clarke ist zehn Jahre alt, und abends sitzt er vor dem Fernseher, knabbert Chips und sinniert über die amerikanischen Soldaten, die im Mekong-Delta gegen 'Gorillas' kämpfen. Er liebt den Geruch seiner Wärmflasche und das Gefühl im Mund, wenn er eine Lebertrankapsel zerbeißt. Er haßt Zoos, läßt sich ungern küssen und empfindet die Jungs aus der neuerbauten Sozialsiedlung als seine natürlichen Feinde. Seinen kleinen Bruder Sinbad kann er nicht ausstehen, dafür ist Kevin sein bester Freund, mit dem er Fußball und Verbrechen spielt. Dennoch ist Paddys Welt alles andere als heil: Sein Vater trinkt zuviel und streitet immer häufiger mit seiner Mutter, und schließlich bekommt auch die Freundschaft mit Kevin einen Riß. Ohne Psychologisierungen, unsentimental und nüchtern, zeichnet Doyle das Leben dieses kleinen Jungen nach, der aus dem Paradies der Kindheit vertrieben wird. Ein einfühlsames, stilsicheres Portrait eines zehnjährigen Jungen und seiner Welt.