Rosamunde Pilcher wurde 1924 in Lelant/Cornwall geboren, arbeitete zunächst beim Foreign Office und trat während des Zweiten Weltkrieges dem Women´s Royal Naval Service bei. 1946 heiratete sie Graham Pilcher und zog nach Dundee/Schottland. Rosamunde Pilcher schrieb seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr. Ihre Romane haben sie zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart gemacht. Rosamunde Pilcher starb im Februar 2019.
Fast jede Familie hat ein Geheimnis zu verbergen, aber die Wahrheit, der Flora Waring auf die Spur kommt, ist mehr als außergewöhnlich: Als junge Frau erfährt sie, daß sie eine Zwillingsschwester hat. Sie entdeckt einen Menschen, der ihr äußerlich gleicht, aber viel leichtfertiger und unkonventioneller als sie lebt. Die Welt stellt sich für Flora auf den Kopf, als sie Tony Armstrong, den früheren Verlobten ihrer Schwester, kennenlernt.
Der zehnjährige dickliche Bastian Balthasar Bux flüchtet sich vor den Nachstellungen der Schulkameraden in ein Antiquariat, wo ihn der Beginn eines Buches fasziniert, dessen Titel immer währendes Träumen verspricht. Bastian entwendet Die unendliche Geschichte und verliert sich auf dem Schulspeicher immer mehr in deren Lektüre: Die zunehmende Identifikation mit dem Helden Atréju ermöglicht ihm den Eintritt in die »Anderswelt«, in der er zum entscheidenden Protagonisten wird. Als Grenzgänger aus der Menschenwelt kommt ihm die Aufgabe zu, das vom »Nichts« bedrohte Phantásien und mit ihm dessen sterbenskranke »Kindliche Kaiserin« zu retten. Nach zahllosen Abenteuern auf dem Weg zu sich selbst, der von fantastischen Gestalten und mystischen Erkenntnissen gesäumt ist, löst Bastian mit Hilfe des »Wahren Willens« nicht nur seine Aufgabe, ihm gelingt auch die Rückkehr in die Realität, die er nun bewältigen kann.
»Heinrich Böll zeigt, was so selten gezeigt wird: den Alltag einer Liebe.« Marcel Reich-Ranicki
»Ich bin ein Clown, im Augenblick besser als mein Ruf.« Hans Schnier, einst ein gefragter Pantomime und Spaßmacher, sitzt, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, zum Bettler degradiert auf den Stufen des Bonner Bahnhofs.
Fünf Geschichten um Frauen, die in einer Welt absurder Gleichzeitigkeiten leben, in einem Nebeneinander von Sprachen, Erfahrungen und Empfindungen. Die Heldin der Titelgeschichte, eine qualifizierte Dolmetscherin, die auf einer Urlaubsreise mit einem Freund erkennen muß, daß beide einander nichts zu sagen haben; das träge junge Mädchen, das seine Tage verschläft oder beim Friseur verbringt; Miranda, die ihre Kurzsichtigkeit als »Geschenk des Himmels« empfindet, um Haß und Häßlichkeit dieser Welt nicht klar sehen zu müssen; die alte Frau Jordan, die von ihrem berühmten Sohn großzügig vergessen wird; die erfolgreiche Fotografin - zu Besuch in der Stadt ihrer Kindheit: sie alle erleben, in naiver Erschütterung oder mit dem Schmerz des Erkennens, jene lange Schrecksekunde, in der sie entdecken, was war, was ist und was hätte sein können. Inhalt: - Simultan - Probleme Probleme - Ihr glücklichen Augen - Das Gebell - Drei Wege zum See
Rosamunde Pilcher wurde 1924 in Lelant/Cornwall geboren, arbeitete zunächst beim Foreign Office und trat während des Zweiten Weltkrieges dem Women´s Royal Naval Service bei. 1946 heiratete sie Graham Pilcher und zog nach Dundee/Schottland. Rosamunde Pilcher schrieb seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr. Ihre Romane haben sie zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart gemacht. Rosamunde Pilcher starb im Februar 2019.
Elias Canettis Die gerettete Zunge erzählt die „Geschichte einer Jugend“ und ist der Auftaktband zu seiner Autobiographie, die er mit Die Fackel im Ohr und Das Augenspiel fortsetzte, ein einmaliges Panorama vom Beginn des 20. Jahrhunderts entwerfend. Seine frühe Kindheit verbringt Canetti in der kleinen, in seiner Farbigkeit fast orientalisch anmutenden bulgarischen Stadt Rustschuk im Ghetto der spaniolischen Juden. Die ersten Schuljahre sind an das Kaufmannsmilleu von Manchester geknüpft, den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebt er im kaiserlichen Wien, die Kriegs- und Nachkriegsjahre im friedlichen Zürich. Die „Geschichte einer Jugend“ endet mit der Übersiedlung der Familie von Zürich nach Frankfurt. Canetti erzählt von einer glücklichen Kindheit, in der es Liebe und Eifersucht, Egoismus, Stolz, Zärtlichkeit und Todesfurcht gab und nicht zuletzt das kulturelle Interesse eines Elternhauses, in dem vor allem die Mutter dem Kind schon früh den Weg in die Literatur wies.