Eine Kutsche, von vier Hengsten gezogen, fährt durch die Nacht – doch der Kutschersitz ist leer! Serafina sträuben sich die Nackenhaare. Das unheimliche Gefährt hält direkt auf Biltmore zu, wo alle fest schlafen! Plötzlich stoppt die Kutsche, und ein seltsamer Mann steigt aus, gefolgt von einem Rudel angriffslustiger Wolfshunde. Nur mit knapper Not kann Serafina entkommen. Sie findet heraus, dass es ein mächtiger Zauberer ist, der es auf die Bewohner von Biltmore abgesehen hat. Doch um ihn aufzuhalten, muss Serafina erst ihre eigenen Kräfte entdecken und das Schicksal annehmen, das die ganze Zeit auf sie gewartet hat …
«La matassa era ingarbugliata, senza dubbio. Ernest Malik aveva ragione a guardare Maigret con quel sorrisetto tra il sarcastico e lo sprezzante. Quella faccenda non faceva per lui. Si sentiva a disagio. Era un mondo a lui estraneo, che stentava a ricostruire.«Anche l’ambiente gli dava ai nervi per quel tanto di artificioso che vi avvertiva. Ville imponenti con parchi deserti e persiane chiuse, giardinieri che andavano e venivano per i viali, e il pontile, le barche minuscole dalla vernice impeccabile, le auto lucide come specchi ferme nei garage...«E quei tipi pieni di sussiego, quei fratelli e quelle cognate che probabilmente si detestavano ma che, fiutato il pericolo, facevano quadrato contro di lui».
Il ballo ha la perfezione esemplare di un piccolo classico, poiché riesce a mescolare, pur nella sua brevità, i temi più ardui: la rivalità madre-figlia, l’ipocrisia sociale, le goffe vertigini della ricchezza improvvisata, le vendette smisurate dell’adolescenza – che passano, in questo caso eccezionale, dall’immaginazione alla realtà. Perché è proprio una vendetta, quella della quattordicenne Antoinette nei confronti della madre: non premeditata, e per questo ancora più terribile. In poche pagine folgoranti, con la sua scrittura scarna ed essenziale, Irène Némirovsky condensa, senza nulla celare della sua bruciante crudeltà, un dramma di amore respinto, di risentimento e di ambizione. Nel 1929, quando Némirovsky pubblica David Golder, il suo primo romanzo (a cui l’anno dopo seguirà Il ballo), la critica manifesta tutta la sua sbalordita ammirazione di fronte a questa giovane donna elegante e mondana, appartenente a una ricca famiglia di émigré russi di origine ebrea, che si rivela una brillante scrittrice. Per tutti gli anni Trenta Irène Némirovsky continuerà a pubblicare con immutato successo. Nel dopoguerra, tuttavia, sulla sua opera cala il silenzio. Solo a partire dall’autunno del 2004 la critica, ma soprattutto i lettori, hanno cominciato a restituire a Irène Némirovsky il posto che le spetta fra i più grandi, e i più amati, narratori del Novecento.
Jung und knackig, das Gegenmodell zu seiner perfekten Frau Marion soll es sein. Die nichts ahnende Linda sticht Günther, gerade 60 geworden, ins Auge. Mit allen Mitteln, frei nach dem Motto: Hauptsache, »er« steht, versucht er sie herumzukriegen. Und als er dann auch noch Vorkehrungen trifft, um sein Vermögen vor Marion in Sicherheit zu bringen, setzt diese unerwartet zur Gegenwehr an.
Anna Schröder, einst eine gefeierte Eisprinzessin, sieht sich nach einem schweren Sturz und dem Ende ihrer Karriere in einer unglücklichen Ehe mit dem Rechtsanwalt Reiner wieder. Um ihrer unzufriedenen Lebenssituation zu entkommen, beginnt sie eine Affäre mit dem charmanten Pharmavertreter Lars, der zufällig der Ehemann ihrer Freundin Bettina ist. Ein Schäferstündchen in einem Luxushotel führt zu einem unerwarteten Vorfall: Anna und Lars werden Zeugen eines vermeintlichen Mordes, und ausgerechnet Annas Bruder Max wird verdächtigt. Bettina nutzt ihre Kontakte aus ihrem Wellness-Center, um Max gegen Kaution freizubekommen, doch für seinen Freispruch ist Annas Aussage entscheidend, die auch ihre Affäre aufdecken würde. Anna beschließt, selbst zu ermitteln und stößt auf eine mysteriöse Seitensprung-Agentur. Dabei ahnt sie nicht, dass Bettina über ihr Geheimnis Bescheid weiß und ein doppeltes Spiel spielt.
In weiteren Rollen sind Rolf Becker als Staatsanwalt, Peter Sattmann als Fotograf und Heidrun Gärtner als Clubmitglied der Agentur zu sehen. Die Verfilmung des Bestsellers wird von Ziegler Film produziert und von Wolf Gremm inszeniert. Die Ausstrahlung erfolgt am 15. November um 20.15 Uhr auf Das Erste.
Männer, Pferde - und seltsame Unfälle! Karin befürchtet das Schlimmste, als sich ihr frischgebackener Lover Harry für eine Woche auf einen idyllischen Reiterhof verabschiedet. Harry, der schwarzgelockte Charmeur. Da gibt es nur eins: Hella, Karins Mutter, muß ein Auge auf ihn haben. Aber das einladende Ambiente und der Duft nach Leder und würzigem Heu scheinen auch bei Hella nicht ohne Wirkung zu bleiben. Als sie sich gerade Hals über Kopf verliebt hat, geschieht auf dem Hof ein merkwürdiger Unfall. Hellas Neugier ist geweckt – und auch Karin will dort endlich nach dem Rechten sehen … Mit großartigem Humor und einer Prise Erotik entführt Gaby Hauptmann uns in ein ganz besonderes Ferienidyll. Und nichts ist anregender als eine bewegte Woche im Grünen!
Die wenigen Stunden, die der Familienvater sich verspätet, und während derer die Frau und die beiden jugendlichen Kinder wartend am Abendessenstisch sitzen, genügen, um aus der sorgfältig ausbalancierten Kleinfamilie einen Haufen zersprengter Einzelteile zu machen. Die drei sitzen vor einem Berg Muscheln, die sich eklig schmatzend öffnen und die eigentlich niemand außer dem Vater gerne ißt, und sie beginnen in dieser unerwarteten Auszeit miteinander zu sprechen. Es entsteht so plötzlich wie überraschend ein Riß in der familiären Scheinidylle. Der Vater wird besichtigt und es bleibt nicht besonders viel übrig von diesem Mann und seiner fragwürdigen väterlichen Autorität. Birgit Vanderbeke läßt das Labor Familie in die Luft fliegen, sie zieht den Stöpsel, und durch eine kleine Veränderung in der Versuchsanordnung kommen der repressive Mief und der kleinbürgerliche Ehrgeiz, aber auch die versteckte Liebe zutage.
\"Der Waldsteig\" ist eine der wenigen Novellen Stifters, die von einem leisen Humor durchzogen sind. Stifter beschreibt hier einen liebenswürdigen Narren und Außenseiter. In einem Bad findet der eingebildete Kranke wunderbare Heilung. Hier nimmt die Bergwelt ihn gefangen und mit ihr ein junges Mädchen, eine Tochter der Berge und des Waldes. Das Nachwort bringt eine Gegenüberstellung der 1. und 2. Fassung von der Szene, in der die erste Begegnung des Kranken mit dem jungen Mädchen geschildert wird. Hier läßt sich die Eigenart der Umformung besonders gut erkennen, die der Stil der Urfassung überall erfahren hat. Anmerkungen helfen dem Schüler.