Bookbot

Margherita Belardetti

    Eine Handvoll Männlichkeit
    Hengstparade
    Der Ball
    Ran an den Mann
    Maigret regt sich auf
    Serafina Black
    • Serafina Black

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Eine Kutsche, von vier Hengsten gezogen, fährt durch die Nacht – doch der Kutschersitz ist leer! Serafina sträuben sich die Nackenhaare. Das unheimliche Gefährt hält direkt auf Biltmore zu, wo alle fest schlafen! Plötzlich stoppt die Kutsche, und ein seltsamer Mann steigt aus, gefolgt von einem Rudel angriffslustiger Wolfshunde. Nur mit knapper Not kann Serafina entkommen. Sie findet heraus, dass es ein mächtiger Zauberer ist, der es auf die Bewohner von Biltmore abgesehen hat. Doch um ihn aufzuhalten, muss Serafina erst ihre eigenen Kräfte entdecken und das Schicksal annehmen, das die ganze Zeit auf sie gewartet hat …

      Serafina Black2016
      4,3
    • Ran an diesen prickelnden Lesestoff im gewohnt unterhaltsamen Stil einer Erfolgsautorin! Unternehmensberater Thomas Rau mit seinen sensiblen, dunklen Augen hat es Maskenbildnerin Eva angetan, die mit ihren zwei fast erwachsenen Töchtern lebt. Die 38-jährige Eva hat nach dem Tsunami in Südostasien ihren Mann auf ganz spezielle Weise “verloren”: “Es war klar, dass es kein Unglück, sondern eine neue Liebe war.” Gerade jetzt, wo ihre Töchter in der Pubertät sind und das alte Haus morsch wird, hat sie mit vielen Baustellen in ihrem Leben zu kämpfen. Gaby Hauptmann erzählt leicht und luftig, ihre plastischen Beschreibungen sind untermalt mit herrlichem Chaos. Hoppeline, das Kaninchen, und Flash, der Hütehund, sorgen für turbulente Momente, während Evas Leben von Freundinnen, die sich die Lider straffen lassen, und einem charmanten Thomas geprägt wird, den sie in einer Bar trifft. Seine Anmache: “Haben Sie noch Sex oder golfen Sie schon?” wird mit “Beides” beantwortet. Es sind die alltäglichen Dinge, die das Buch lebendig machen: Liebe, Knistern zwischen den Geschlechtern, familiäres Chaos und berufliche Herausforderungen. Evas Freundinnen wünschen sich nichts sehnlicher als einen Mann, “einen auf zwei Beinen, der Diamanten serviert statt Stöckchen.”

      Ran an den Mann2008
      3,6
    • Männer, Pferde - und seltsame Unfälle! Karin befürchtet das Schlimmste, als sich ihr frischgebackener Lover Harry für eine Woche auf einen idyllischen Reiterhof verabschiedet. Harry, der schwarzgelockte Charmeur. Da gibt es nur eins: Hella, Karins Mutter, muß ein Auge auf ihn haben. Aber das einladende Ambiente und der Duft nach Leder und würzigem Heu scheinen auch bei Hella nicht ohne Wirkung zu bleiben. Als sie sich gerade Hals über Kopf verliebt hat, geschieht auf dem Hof ein merkwürdiger Unfall. Hellas Neugier ist geweckt – und auch Karin will dort endlich nach dem Rechten sehen … Mit großartigem Humor und einer Prise Erotik entführt Gaby Hauptmann uns in ein ganz besonderes Ferienidyll. Und nichts ist anregender als eine bewegte Woche im Grünen!

      Hengstparade2006
      3,4
    • Paris 1926. Das Ehepaar Kampf plant einen großen Ball, der ihren Aufstieg in die feine Pariser Gesellschaft besiegeln soll. Seit die Familie unerwartet zu Reichtum gekommen ist, will Madame ihr Leben endlich in vollen Zügen genießen. Ihre halbwüchsige Tochter, die lebenshungrige 14-jährige Antoinette, ist ihr dabei nur im Weg. Sie darf an dem großen Fest nicht teilnehmen. Antoinette grollt ihren Eltern, bis sich plötzlich die Gelegenheit zur subtilen Rache auftut …

      Der Ball2005
      3,7
    • Jung und knackig, das Gegenmodell zu seiner perfekten Frau Marion soll es sein. Die nichts ahnende Linda sticht Günther, gerade 60 geworden, ins Auge. Mit allen Mitteln, frei nach dem Motto: Hauptsache, »er« steht, versucht er sie herumzukriegen. Und als er dann auch noch Vorkehrungen trifft, um sein Vermögen vor Marion in Sicherheit zu bringen, setzt diese unerwartet zur Gegenwehr an.

      Eine Handvoll Männlichkeit2003
      3,3
    • Eine Dame stattlichen Alters besucht Maigret und fordert ihn in einer Art, die keinen Widerspruch duldet, auf, dem Tod ihrer Enkelin nachzugehen. Diese war vor kurzem unter seltsamen Umständen verstorben. Kaum hat Maigret mit seinen Nachforschungen begonnen, erhält er von seiner Auftraggeberin die Order, die Ermittlungen einzustellen. Aber da ist es bereits zu spät.

      Maigret regt sich auf2002
      3,7
    • Immer montags hat Anna Zeit für Lars, im Nobelhotel 'Ramses'. Verheiratet ist sie mit Rainer, dem scheinbar so braven Rechtsanwalt. Eigentlich könnte alles so bleiben – würde nicht der Tote im 'Ramses' einen Strich durch ihre Rechnung machen und Anna in einen Fall hineinziehen, in dem bereits ganz andere Mächte am Werk sind. Ursula Winkler dagegen ist soeben glückliche Witwe geworden. Mit List und Tücke hebelt sie von nun an so manchen Mann aus dem Leben. Denn seltsame Unglücksfälle pflastern den Weg ihrer neuen Freiheit. Frech und amüsant schreibt Gaby Hauptmann über die Fallgruben des Seitensprungs und mörderische Witwen

      Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig2002
      3,4
    • \"Der Waldsteig\" ist eine der wenigen Novellen Stifters, die von einem leisen Humor durchzogen sind. Stifter beschreibt hier einen liebenswürdigen Narren und Außenseiter. In einem Bad findet der eingebildete Kranke wunderbare Heilung. Hier nimmt die Bergwelt ihn gefangen und mit ihr ein junges Mädchen, eine Tochter der Berge und des Waldes. Das Nachwort bringt eine Gegenüberstellung der 1. und 2. Fassung von der Szene, in der die erste Begegnung des Kranken mit dem jungen Mädchen geschildert wird. Hier läßt sich die Eigenart der Umformung besonders gut erkennen, die der Stil der Urfassung überall erfahren hat. Anmerkungen helfen dem Schüler.

      Der Waldsteig1999
      3,3
    • Das Muschelessen

      Erzählungen | Ein Klassiker der zeitgenössischen Literatur

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Aus dem Kanon der Gegenwartsliteratur: eine vermeintliche Familienidylle zerfällt Ein Berg Muscheln steht im Mittelpunkt dieser zeitlos kraftvollen Erzählung. In der Küche ist zum Abendessen gedeckt, nur einer fehlt: der Vater und Patriarch, der die Familie nach seiner Vorstellung mit Zucht und Strenge zusammenhält. Frau und Kinder sitzen bereits zu Tisch. Und je länger sie warten, desto freier fühlen sie sich, in seiner Abwesenheit aufzubegehren. Denn der Abend hatte schon falsch angefangen – außer dem Vater mag niemand von ihnen Muscheln.  Mit ungestümer Erzählkraft und unverkennbarem Stil seziert Birgit Vanderbeke den erdrückenden Geist der späten Nachkriegsjahre und schafft damit ein Stück Literatur, das über 30 Jahre nach seinem Erscheinen fest zum Kanon der deutschen Gegenwartsliteratur gehört.   Birgit Vanderbecke erhielt für ihre Erzählung den Ingeborg-Bachmann-Preis Mit einem Auszug daraus betrat sie 1990 als junge Autorin erstmals die literarische Bühne und wurde dafür in Klagenfurt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.  »Am Ende der Erzähung wandert ein ideologischer Grundpfeiler des Bürgertums auf den Müll: die Idee der Familie. Das Idyll der Geborgenheit und Sicherhei erweist sich als Mischung aus Heiliger Inquisition, Sträflingsgaleere und Gummizelle.« die tageszeitung

      Das Muschelessen1993
      3,5