Der autobiographische Roman erzählt in ergreifenden und grotesk-komischen Szenen vom verzweifelten Kampf eines irischen Jungen, dem sozialen Elend seiner Familie in den 30er und 40er Jahren zu entfliehen.
Claudia Valeria Letizia Bücher






Ein Ermittler-Roman der Extraklasse von Norwegens preisgekröntem Krimi-Autor Jørn Lier Horst. In dem Hafenstädtchen Stavern im Süden Norwegens verschwindet ein Taxifahrer. Sechs Monate später gibt es eine erste Spur, der Verdächtige besitzt einen kleinen Bauernhof in der Nähe. In seinem zehnten Fall stößt Kommissar William Wisting dort auf das blutbefleckte Taxi des Verschwundenen und auf ein umfangreiches Drogendepot. Zur gleichen Zeit wird im Keller eines alten Hauses zufällig ein Tresor gefunden, in dem sich eine große Geldsumme sowie ein Revolver befinden. Mit dieser Waffe wurde in der Neujahrsnacht eine Studentin erschossen. Zunächst kann Wisting keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen erkennen. Doch als er mit seinen Ermittlungen ungewollt seine hochschwangere Tochter Line in Lebensgefahr bringt, ändert sich alles ... „Ganz oben bei den besten Krimi-Autoren aus dem Norden.“ The Times
"First published in Great Britain in 1984 by Neville Spearman Limited"--T.p. verso.
Così fan tutte
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Als die Ransomes aus der Oper nach Hause kommen, ist ihre Wohnung komplett leergeräumt. Wer hat hier so gründliche Arbeit geleistet, und vor allem: warum?
"In dem Tunnel, in dem ich vergewaltigt wurde, ein ehemaliger der Zugang zu einem Amphitheater, von dem aus die Schauspieler aus dem Dunkel auf die Bühne stürzten, in diesem Tunnel war ein Mädchen ermordet und zerstückelt worden. Die Polizei hat mir davon erzählt. Im Vergleich dazu, sagten sie, hätte ich Glück gehabt." Alice Sebold, die Autorin des hymnisch gefeierten Bestsellers "In meinem Himmel", erzählt hier ihre eigene Geschichte, die Geschichte ihrer Vergewaltigung als 18-jährige Studentin. Sie schildert die Auswirkungen dieses traumatischen Erlebnisses, ihre hartnäckigen Versuche, sich ihren Platz in der Normalität zurückzuerobern, und ihren Kampf um die Verurteilung des Täters mit der schonungslosen Präzision einer Journalistin und der sprachlichen Brillanz einer einzigartigen Autorin.
Frank McCourts Erinnerungen an seine Jahre als Lehrer Dreißig Jahre lang hat Frank McCourt, der Amerikaner mit der unglücklichen irischen katholischen Kindheit, in New Yorker Schulen unterrichtet. Jetzt erzählt er, was er von seinen insgesamt zwölftausend Schülern gelernt hat – als Lehrer, als Geschichtenerzähler, als Schriftsteller. Ein Buch, wie man es liebt, aber selten findet: voll Witz und Charme, voll Verzweiflung, Ironie und Lebensweisheit.
Ein rundherum tolles Land
- 487 Seiten
- 18 Lesestunden
Die Fortsetzung von Frank McCourts Lebenserinnerungen beginnt auf einem irischen Schiff vor New York, wo der neunzehnjährige Frank mit nichts als Hoffnung auf eine bessere Zukunft ankommt. Arm, mit schlechten Zähnen und entzündeten Augen, muss er schnell feststellen, dass sein Aussehen und Akzent ihn im neuen Land als Außenseiter erscheinen lassen. Doch mit der Hilfe eines unkonventionellen katholischen Priesters, der demokratischen Partei und der US Army findet er seinen Platz in der Gesellschaft. Seine ungewöhnlichen Stationen reichen von Hoteldiener über Hafenarbeiter bis hin zu Soldat in Bad Tölz, wo er vom Hundeabrichter zum Materialverwalter aufsteigt. Trotz aller Widrigkeiten wird er High-School-Lehrer, dank der GI-Bill, seiner Liebe zur Literatur und seinem unerschütterlichen Humor. Er gründet eine Familie und holt seine Mutter und Brüder aus Limerick nach. Seine Frau ist Protestantin, und abends erzählt er in irischen Kneipen Anekdoten aus seinem Leben. Auch Limerick besucht er erneut, um die Asche seiner Mutter auf den Gräbern der Familie zu verstreuen. McCourts zweiter Erinnerungsband ist voll unglaublicher Geschichten über Priester, irische Kneipen und die Eigenheiten der Amerikaner, geschildert mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Traurigkeit und Witz.
Jahrelang sind die junge Elefantenkuh »Matsch« und ihre Familie in den Sümpfen und Savannen Ostafrikas umhergestreift. Jetzt wird das Gebiet von einer Dürre heimgesucht, und auf ihren Wanderungen finden sie immer häufiger die verstümmelten Körper von verwandten Familien, niedergeschossen von Elfenbeinjägern. Auf nichts – nicht auf das einst vertraute Terrain, nicht auf die uralten Rhythmen des Lebens – ist mehr Verlass. Nur eine einzige vage Hoffnung gibt es: den magischen weißen Knochen, dessen Legende an den Wasserlöchern erzählt wird, der die Elefanten zu einem sicheren Ort weisen wird. Und so machen sie sich auf die Suche. Mit außerordentlicher Empathie erschafft Barbara Gowdy in diesem Roman, der vollkommen aus der Perspektive afrikanischer Elefanten erzählt ist, eine ganz eigene Welt – in der sich die unsere auf seltsame Weise spiegelt.
Verdammte Helden
- 418 Seiten
- 15 Lesestunden
In den USA avancierte Joe Menos Roman zum Sensationsbestseller und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Direkt und unverfälscht, dabei komisch und anrührend zugleich, erzählt „Verdammte Helden“ die ungewöhnliche Liebesgeschichte zweier junger Außenseiter auf der Suche nach sich selbst. Erzählt wird die Geschichte der rebellischen Heldentaten von Brian und seiner besten Freundin Gretchen. Brian ist ein schüchterner 17-Jähriger, der Heavy Metal und Videospiele liebt und heimlich für Gretchen schwärmt. Gretchen ist pummelig, hat pinkfarbene Haare und eine Vorliebe für Punkrock und Schlägereien. Beide sind sie Außenseiter, auf der Suche nach sich selbst und nach der Liebe. Ihre Probleme und Nöte sind typische Teenagerthemen - bösartige Lehrer, knappe Finanzen, der erste Sex. Andererseits sind sie alt und aufmerksam genug, um mit treffsicheren und schonungslosen Kommentaren über den Zustand der Welt zu erstaunen. Meno erzählt Nöte und Hoffnungen seiner Protagonisten unsentimental und glaubwürdig, und die direkte und authentische Sprache zieht den Leser unwiderstehlich in die Geschichte hinein. Es geht um Zugehörigkeit und die Sehnsucht danach, ein Gefühl, das jedem nur zu bekannt ist. „Joe Menos Love-Story über zwei Außenseiter in der Pubertätshölle ist authentisch, rührend - und rockt!“ Jolie „Witziger Pageturner für alle, die auch Nick Hornby lieben.“ YOUNG womans magazine „Ein Muss für Punks und Ex-Punks.“
Muriel Spark entwirft in diesem Roman ein faszinierendes Szenario, in dem sich ein komplexes Netz von Handlungen um die regelmäßigen Treffen eines außergewöhnlichen spiritistischen Zirkels entfaltet. Im Mittelpunkt steht der teuflische Medium Patrick Seton, der eine Vielzahl von Charakteren anzieht, die sich in ihrer Exzentrizität unterscheiden, jedoch durch ihren Zivilstand und eine hartnäckige Abneigung gegen Veränderungen verbunden sind. Diese Abneigung kann, wenn die Umstände es erfordern, sogar zu Verbrechen führen. Die Ausgangssituation, bereits ansprechend, wird in ein London eingebettet, das mit wenigen Strichen in eine metaphysische Geografie verwandelt wird. Es ist unmöglich, sich diesem Roman nicht sofort hinzugeben und ihn nicht mit der tiefen Dankbarkeit zu lesen, die man den – äußerst seltenen – Autoren zollt, für die das Schreiben das Erfinden eines Verbrechens und gleichzeitig das Schmunzeln darüber bedeutet.
Es ist kein Zufall, dass Professor Carlyle und seine Frau Julia an einer nächtlichen, einsamen Straße einen Toten entdecken. Jemand hat sie bewusst an diesen Ort geführt. Jemand, der weiß, dass der Tote einst Julias Liebhaber war. Jemand, der sich genau wie der Tote mit einem schon dreißig Jahre zurückliegenden Mordfall beschäftigt hat. Jemand, der glaubt, dass Julia das Geheimnis des Toten kennt. Doch Julia Carlyle ist ahnungslos. Sie weiß nur eines: Wenn sie sich selbst und ihre Familie schützen will, muss sie dieses Geheimnis unbedingt aufdecken.




