«Peking-Koma ist nicht nur die poetische Betrachtung eines Landes, das sich an einem einschneidenden Moment in seiner Geschichte befindet, sondern erinnert auch daran, dass jeder Mensch das universelle Recht auf Erinnerungen und Hoffnungen hat. Es ist in jeder Hinsicht ein bahnbrechender Roman.» The Telegraph «Ma Jian ist eine der wichtigsten und mutigsten Stimmen der chinesischen Literatur.» Literaturnobelpreisträger Gao Xingjiang
Harry Pallemans Bücher






Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
- 282 Seiten
- 10 Lesestunden
Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben.
Die Sprache, die Bedeutung der Zeichen, ist das Thema dieses ungewöhnlichen Romans. Don DeLillo erzählt die Geschichte des Amerikaners James Axton, der als Versicherungsagent im Nahen Osten arbeitet. Axton fühlt sich herausgefordert, eine Reihe ritueller Morde aufzuklären, die mit einer geheimnisvollen Gruppe von Menschen, Die Namen, in Verbindung gebracht werden.
Bei den Halls, einer typischen Vorstadtfamilie, scheint alles in Ordnung: Die Tochter plant ihre zweite Hochzeit, der Sohn ist schwul und oft allein, die Mutter hat eine Affäre, und der Vater droht kurz nach seiner Pensionierung verrückt zu werden – jedoch auf sanfte Weise. Als George Hall in einem Kaufhaus einen schwarzen Anzug anprobiert, entdeckt er einen dunklen Fleck an seiner Hüfte, was ihn zunächst an Krebs denken lässt. Nach einem Blackout versucht er, dies vor seiner Familie geheim zu halten. Seine Tochter Katie hingegen sorgt mit ihren ständigen Lebensentwürfen für Aufregung. Sie kündigt an, erneut zu heiraten, und als das Paar George und seiner Frau vorgestellt wird, erleidet er erneut eine Atemnot. Kurz darauf erwischt er seine Frau beim Seitensprung. Auch Sohn Jamie hat es nicht leicht: Er hat endlich einen festen Freund, zögert jedoch, ihn zur Hochzeit seiner Schwester mitzunehmen, was dazu führt, dass der Freund sich zurückzieht. Diese absurde Situation wird noch komplizierter, als Katies Hochzeit ins Wanken gerät. Mark Haddon entfaltet aus der Perspektive der vier Hauptfiguren ein komisches und abgründiges Drama über die chaotischen Dynamiken der modernen Familie, die trotz ihrer Herausforderungen für das Überleben unserer Gesellschaft unerlässlich ist.
Noch so eine Tatsache über die Welt
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Millie Bird ist sieben, als sie ihr erstes totes Ding findet, Rambo, ihren Hund. Von da an führt sie Buch über alles, was auf der Welt verloren geht: die Stubenfliege. Die Großmutter. Der Weihnachtsbaum. Darauf, dass sie auch ihren Dad in ihr Buch der Toten Dinge eintragen muss, war sie überhaupt nicht vorbereitet, und auch nicht darauf, dass ihre Mom sie im Kaufhaus stehen lässt und nicht wiederkommt. Karl ist siebenundachtzig, als sein Sohn ihn ins Altersheim bringt. Hier wird er nicht bleiben, denkt Karl, als er seinem Sohn nachschaut, und kurz darauf haut er ab. Erst mal ins Kaufhaus, bis sich was Besseres findet. Dort trifft er Millie. Agatha ist zweiundachtzig und geht nicht mehr aus dem Haus, seit ihr Mann gestorben ist. Halb versteckt hinter Gardine und Efeu, sitzt sie am Küchen fenster und beschimpft die Passanten. Bis das kleine Mädchen von gegenüber zurückkommt, allein … Von Verlust und Trauer erzählt Brooke Davis in diesem berührenden Roman – und zugleich von einem Abenteuer voll furiosem Witz: Wie drei, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufbrechen, um Millies Mutter zu suchen, und dabei zurück ins Leben und die Liebe finden.
Das Echo eines langen Tages
- 395 Seiten
- 14 Lesestunden
Ein mysteriöser Mord in einer kleinen japanischen Gemeinschaft in Kanada zwingt Saite, die die Welt um sich her bislang nur aus dem Fenster beobachtet hat, sich ihrem Leben, ihren Erinnerungen an die Gefangenencamps des Zweiten Weltkriegs und dem Bewusstsein der eigenen Schuld zu stellen.