Gerald Howson wurde als Krüppel geboren, und er leidet an Hämophilie; bei der kleinsten Verletzung, bei der harmlosesten Operation würde er verbluten. Er ist hässlich und wächst auf in einer hässlichen Welt, in den verdreckten, deprimierenden Slums einer Großstadt. Er lernt früh, in Traumwelten zu flüchten, und als er einmal versucht, sich in der Realität zu behaupten und seinen Mann zu stehen, erfährt er ihre gnadenlose Brutalität. Aber noch etwas erfährt er bei dieser Gelegenheit: Er verfügt über eine äußerst seltene Begabung. Er hat das Talent zum Telepathen. Eine Spezialtruppe der UN, die Telepathen dazu benutzt, um Krisenherde »auszuhorchen« und zu befrieden, ortet ihn und bringt ihn in eins der Ausbildungslager. Doch Gerald Howson hat kein Interesse an der Welt. Sie hat ihm nichts geschenkt; er schenkt ihr nichts. Und je weiter sein Talent trainiert wird, desto größer wird die Faszination, alle Kontakte zur Wirklichkeit abzubrechen und völlig in eine selbstgeschaffene Fantasiewelt auszuflippen. John Brunner, englischer Science Fiction-Autor von Rang, der mit seinen beiden großen Romanen \"The Sheep Look Up\" und \"Stand On Zanzibar\" weltweit Aufsehen erregte, schildert in \"The Whole Man\" spannend, aber auch mit Wärme und Anteilnahme, was es für den Menschen bedeuten könnte, unmittelbaren mentalen Kontakt zu seinen Mitmenschen zu haben, mit all den Gefahren und Segnungen, die daraus erwachsen würden.
John Kilian Houston Brunner Bücher






Une troupe d'acteurs est réunie par un metteur en scène dans une étrange demeure, sous prétexte de monter une pièce de théâtre. Mais chacun d'eux est amené à incarner son propre rôle dans la vie : alcoolique, dépressif, homosexuel... Devant quels spectateurs pervers venus du futur exposent-ils ainsi l'image de leurs faiblesses ?
Morgenwelt
- 606 Seiten
- 22 Lesestunden
Der Roman spielt mit der Vorstellung, dass die gesamte Menschheit auf der kleinen Insel Sansibar Platz finden könnte, wenn sie dicht gedrängt nebeneinander stünde. Zu Beginn des Buches passen alle Menschen darauf, während sie im Verlauf der Geschichte zunehmend im Wasser stehen. Dies spiegelt das zentrale Thema des unaufhaltsamen Wachstums der Menschheit wider, oft als "Überbevölkerung" bezeichnet. Brunner verortet diese bedrohliche Menschenmasse nicht in Afrika oder Asien, sondern in Nordamerika, wo das Leben unter dem künstlichen Himmel von Manhattan unerträglich geworden ist. Nur eine kleine Elite kann die Vorteile der modernen Technik genießen, während der Rest mit Werbung und minderwertigen Produkten auskommen muss und auf die genetischen Voraussetzungen hofft, um Kinder zeugen zu dürfen. Die Erzählweise ist ebenso radikal wie die Weltsicht: Neben ineinander verschachtelten Handlungssträngen finden sich Werbeeinblendungen, Zeitungszitate und Momentaufnahmen zufällig ausgewählter Personen. Was zunächst zusammenhanglos erscheint, entfaltet sich nach und nach zu einer umfassenden Darstellung der Menschheit im 21. Jahrhundert. Trotz der Vielzahl an Details bleibt die Handlung durchgehend spannend und fesselnd.
Schafe blicken auf
- 415 Seiten
- 15 Lesestunden
Kurz nach der Jahrtausendwende steht die Menschheit am Abgrund: In den Städten ist die Luftverschmutzung so stark, dass man ohne Filtermasken das Haus nicht mehr verlassen kann; die Sonne sieht man nur noch selten; Meere und Seen sind verseucht; Leitungswasser zu trinken birgt ein unkalkulierbares Risiko. Die Verbrechensrate ist explodiert, die Menschen sind krank, immer mehr Kinder kommen missgebildet zur Welt. Wie bei einem Puzzle setzt sich nach und nach aus verschiedenen Handlungssträngen, Nachrichtenfetzen, Listen von Umweltgiften und Werbeslogans das erschreckende Bild einer Zukunft zusammen, die immer noch Wirklichkeit werden kann.
Voorland
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
In 2020, an international space team, exploring Sigma Draconis, 19 light years from earth, discovers the remains of a highly advanced society that has left behind as its most spectacular artifact the largest telescope imaginable, carved & polished from a natural moon crater. Successive space crews determine that the native culture evolved & disappeared mysteriously after a mere 3000 years of existence. It's now 2028. Another mission reaches the planet with just one goal--to discover why the civilization disappeared--& with just one hope--that this knowledge will prevent the same thing from happening on earth. Exhibiting that rare sense of sf mystery that distinguished Arthur C. Clarke's 2001, John Brunner weaves a haunting tale of how 30 people attack the nearly insuperable task of unriddling the mysteries of a long-buried culture. Was it a fatal virus, an internecine war, a religion of lunatic brutality or a deleterious mutation that destroyed an entire civilization? All remains hypothesis until Ian Macauley unravels the riddle. But does it provide a solution to human problems & will the answer reach earth in time?
De stad is een schaakbord
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden