Shakespeare - wie er euch gefällt
- 555 Seiten
- 20 Lesestunden
'Shakespearotik' nennt der amerikanische Literaturwissenschaftler Gary Taylor in seiner kultur- und sozialgeschichtlichen Studie die Bemühungen ungezählter Forschergenerationen, der geradezu proteischen Wandlungsfähigkeit ihres Protagonisten nachzuspüren. Diese Wirkungsgeschichte durch vier Jahrhunderte zeigt zugleich, wie sich die 'Shakespeare-Industrie' in einem geschlossenen Kreislauf am Leben erhält: "Am 16. April 1616 hörte (Shakespeare) auf, sich selbst zu erfinden... Seitdem sind wir es, die ihn täglich neu erfinden."








