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Liaquat Ahamed

    1. Januar 1952

    Liaquat Ahamed ist ein erfahrener Profi mit einem tiefen Verständnis der globalen Finanzwelt, das er sich in 25 Jahren im Investmentmanagement angeeignet hat. Seine umfassende Karriere hat ihm eine einzigartige Perspektive auf Wirtschaftssysteme und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft verschafft. Dieser Hintergrund prägt seine aufschlussreichen Analysen und bietet den Lesern eine differenzierte Erkundung komplexer Finanzlandschaften und ihrer menschlichen Dimensionen.

    1873 – Die Rothschilds und die erste globale Wirtschaftskrise
    Die Herren des Geldes
    • 1873 – Die Rothschilds und die erste globale Wirtschaftskrise

      Wie aus den Trümmern der Gründerzeit die Moderne entstand | Über Geschichte und Politik der ersten Großen Depression

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Was können wir aus der ersten großen Finanzkrise lernen? Pulitzerpreisträger Liaquat Ahamed gibt uns einen Einblick in das Jahr 1873, als der Börsenkrach Europa erschütterte, der Gründerzeit ein abruptes Ende bereitete und die Weltwirtschaft ins Wanken brachte. Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Rothschilds, die maßgeblich an der Entwicklung des internationalen Kapitalmarkts beteiligt waren, sowohl als Akteure als auch als Symbol für die Macht der Finanzelite. Ahamed verknüpft dabei nicht nur den Gründerkrach in Wien und Berlin mit den politischen und sozialen Umbrüchen jener Zeit, sondern zieht auch Parallelen zu späteren Krisen wie jenen von 1929 und 2008. Ein Buch, das aufzeigt, wie politische Intrigen, soziale Spannungen und wirtschaftlicher Wandel die Welt veränderten – und unsere heutige globale Wirtschaft schufen.

      1873 – Die Rothschilds und die erste globale Wirtschaftskrise2026
    • Die Herren des Geldes

      Wie vier Bankiers die Weltwirtschaftskrise auslösten und die Welt in den Bankrott trieben

      Strong, Schacht, Norman und Moreau – ihre Namen sind legendär, ihr Vermächtnis die schlimmste Weltwirtschaftskrise des letzten Jahrhunderts. Pulitzerpreisträger Liaquat Ahamed beleuchtet 1929 den dramatischen Übergang vom Boom der Zwanzigerjahre in die Weltwirtschaftskrise. Der Zusammenbruch der Weltwirtschaft wird durch die Augen der mächtigsten Männer dieser Zeit eindrucksvoll erzählt. Benjamin Strong von der Federal Reserve Bank of New York, dessen dynamisches Auftreten seine Überforderung verbirgt, steht Montagu Norman von der Bank of England gegenüber, einem neurotischen und geheimnisvollen Charakter. Émile Moreau, der misstrauische und ausländerfeindliche Chef der Banque de France, und Hjalmar Schacht, der arrogante und strenge Präsident der Reichsbank, vervollständigen das Quartett. Diese vier Männer agieren zwischen 1914 und 1944 auf der globalen Bühne und beeinflussen die Finanzwelt, während sie mit Goldstandard, persönlichen Eitelkeiten und der drohenden Krise jonglieren. Ihre Geschichte zeigt, dass die großen Akteure oft mehr von persönlichen Ambitionen und Unzulänglichkeiten als von rationalem Kalkül geleitet werden. Ahamed erzählt die packende Geschichte einer Ära, die nicht nur die Wirtschafts- und Finanzgeschichte prägte, sondern auch die Weltgeschichte beeinflusste, und dafür erhielt er zu Recht den Pulitzerpreis 2010.

      Die Herren des Geldes2009
      4,2