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Michael Glenny

    Das Hundeherz
    Die weiße Garde
    Faithful Ruslan
    Der Meister und Margarita
    • Das Hundeherz

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Bello ist ein ganz manierlicher Straßenköter, bis der geniale Chirurg Professor Filipp Preobraschenski auf die Idee verfällt, dem Tier die Hypophyse eines Menschen einzupflanzen. Er möchte damit den Hund nur verjüngen – doch der Versuch misslingt auf grandiose Weise: Aus Bello wird Genosse Bellski, der flucht und säuft und stiehlt. Mit dieser grotesken Fabel, entstanden 1925 in Moskau, nahm Michail Bulgakow die utopisch-verwegene Idee vom proletarischen Sowjetmenschen tierisch satirisch aufs Korn und hat dabei die vielleicht komischste Science-Fiction-Dystopie der Weltliteratur geschaffen, ein Must-read für alle Fans von »Der Meister und Margarita«. »Auch nach 95 Jahren ist das unbedingt eine grandiose Fabel, irgendwo zwischen ›Frankenstein‹ und Fausts Homunkulus« Deutschlandfunk, 2018 Genial, urkomisch und messerscharf: Ein russischer Klassiker, immer wieder lesbar

      Das Hundeherz2009
      4,0
    • Moskau zu Beginn der 1930er-Jahre: Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans Sympathie: der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt »Meister«, und Margarita, dessen einstige Geliebte. Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk. »Bulgakow ist eine Bombe.« August Diehl »Mein Lieblingsbuch – einfach die großartigste Explosion von Fantasie, Verrücktheit, satirischem Witz und Gefühl, die man sich vorstellen kann.« Daniel Radcliffe Der »russische Faust« (BR) »Wer hätte gedacht, dass aus dem Verlag für preiswerte Klassikerausgaben der spannendste Bulgakow kommt? Alexandra Berlina hat mit der Übersetzung von „Meister und Margarita“ bereits 2020 eine zum Wiehern komische und durchwegs eingängige Übertragung von Bulgakows Meisterwerk vorgelegt« Opernregisseur Valentin Schwarz

      Der Meister und Margarita1992
      4,3
    • Faithful Ruslan

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Unavailable for twenty years, this harrowing allegory of obedience to authority is esteemed as “one of the defining literary texts of the post-Stalin period.” (The Guardian) Set in a remote Siberian depot immediately following the demolition of one of the gulag’s notorious camps and the emancipation of its prisoners, Faithful Ruslan is an embittered cri de coeur from a writer whose circumstances obliged him to resist the violence of arbitrary power. “Every writer who writes anything in this country is made to feel he has committed a crime,” Georgi Vladimov said. Dissident, he said, is a word that “they force on you.” His mother, a victim of Stalin’s anti-Semitic policy, had been interred for two years in one of the camps from which Vladimov derived the wrenching detail of Faithful Ruslan. The novel circulated in samizdat for more than a decade, often attributed to Solzhenitsyn, before its publication in the West led to Vladimov’s harassment and exile. A starving stray, tortured and abandoned by the godlike “Master” whom he has unconditionally loved, Ruslan and his cadre of fellow guard dogs dutifully wait for the arrival of new prisoners—but the unexpected arrival of a work party provokes a climactic bloodletting. Fashioned from the perceptions of an uncomprehending animal, Vladimov’s insistently ironic indictment of the gulag spirals to encompass all of Man’s inexplicable cruelty.

      Faithful Ruslan1979
      4,2
    • Krieg und Frieden in Kiew: Michail Bulgakows erster, autobiografisch gefärbter Roman. Dezember 1918: In Russland herrscht Bürgerkrieg. Die Truppen des kaiserlichen Deutschland haben weite Teile der Ukraine besetzt. Kiew wird zum Sammelbecken für die 'Weissen': Bankiers, Adlige, Halbweltdamen auf der Flucht vor der 'roten Gefahr'. Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt, zog aber dann nach Moskau, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er gilt als einer der grössten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine zahlreichen Dramen durften nicht aufgeführt werden, seine bedeutendsten Prosawerke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden.

      Die weiße Garde1971
      4,1