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Wolfram Eilenberger

    7. August 1972
    Zeit der Zauberer
    Philosophie für alle, die noch etwas vorhaben
    Das Ruhrgebiet
    Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten 1933-1943
    Der Tatort und die Philosophie : schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie
    Feuer der Freiheit
    • Feuer der Freiheit

      Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten (1933–1943)

      • 396 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Vier geniale Frauen kämpfen in finsterer Zeit für unsere Freiheit: Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand. Wolfram Eilenberger schildert mit großer Erzählkunst ihre dramatischen Lebenswege als einflussreichste Philosophinnen des 20. Jahrhunderts. Inmitten der Wirren des Zweiten Weltkriegs legen sie als Flüchtlinge und Widerstandskämpferinnen das Fundament für eine emanzipierte Gesellschaft. Die Jahre 1933 bis 1943 markieren das schwärzeste Kapitel der europäischen Moderne. Angesichts der Katastrophe entwickeln die vier Philosophinnen visionäre Ideen zu Individuum und Gesellschaft, Geschlechterverhältnissen, Freiheit und Totalitarismus sowie dem Verhältnis von Gott und Mensch. Ihr abenteuerlicher Weg führt von Stalins Leningrad über Hitlers Berlin und das besetzte Paris bis nach New York und zu revolutionären Gedanken, die unsere Gegenwart und Zukunft prägen. Ihre Existenzen als Geflüchtete und Aktivistinnen sind gelebte Philosophie und zeugen von der befreienden Kraft des Denkens. Eilenberger stellt die Frauen ins Zentrum und beweist, dass tiefes Denken und lebendiges Beschreiben sich nicht ausschließen. Ein bedeutendes Kapitel der Philosophiegeschichte, das auf aufregende Weise klüger macht.

      Feuer der Freiheit
      4,4
    • In 20 ebenso einfallsreichen wie zugänglichen Essays denken deutsche Philosophen über die philosophischen Dimensionen der Kult-Serie nach. Adam Soboczynski, Gert Scobel, Cord Riechelmann und viele mehr entdecken übersehene Spuren, legen verdeckte Motive frei, stellen die eigentlich entscheidenden Fragen: Warum soll man eigentlich nicht töten? Wann wäre ein Verbrechen perfekt? Ist jeder Täter schuldig? Was ist eine gute Ausrede? Ermitteln weibliche Kommissare anders? Eine Einführung in die Philosophie des 20. Jahrhunderts und ihre wesentlichen Motive, so spannend und mitreißend wie ein guter Tatort.

      Der Tatort und die Philosophie : schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie
      4,0
    • Das abenteuerliche Leben vier außergewöhnlicher Frauen, die in finsterer Zeit für unsere Freiheit kämpften, wird eindrucksvoll geschildert. Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand sind die einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, deren dramatische Lebenswege Wolfram Eilenberger mit großer Erzählkunst beschreibt. Zwischen 1933 und 1943, dem dunkelsten Kapitel der europäischen Moderne, entwickeln sie visionäre Ideen zu Themen wie Individuum und Gesellschaft, Geschlechterverhältnisse, Freiheit und Totalitarismus sowie der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Ihre Reisen führen sie von Stalins Leningrad über Hitlers Berlin und das besetzte Paris bis nach New York. Inmitten dieser Wirren agieren sie als Flüchtlinge, Widerstandskämpferinnen und Aktivistinnen, deren Leben gelebte Philosophie darstellt. Ihre Gedanken und Handlungen erweisen sich als wegweisend für eine emanzipierte Gesellschaft. Dieses Buch ist ein eindrucksvolles Zeugnis der befreienden Kraft des Denkens und würdigt vier globale Ikonen, die am Abgrund des 20. Jahrhunderts beispielhaft verkörperten, was es heißt, ein wahrhaft freies Leben zu führen.

      Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten 1933-1943
      4,2
    • Das Ruhrgebiet

      Versuch einer Liebeserklärung

      Das Ruhrgebiet gibt es (noch) nicht! Erkenne dich selbst! Was würde es für das heutige Ruhrgebiet bedeuten, diesem Imperativ zu folgen? Zunächst die Einsicht, dass es (noch) nicht wirklich existiert. Es ist nirgends amtlich registriert, seine Grenzen sind nicht beschrieben. Es ist Mythos und doch Heimat. Wolfram Eilenberger, einer der besten Philosophen des Landes, versucht, diesem Paradox nachzugehen. Denn als Kernregion Europas ist das Ruhrgebiet am Ende ein Modell für uns alle. Ein Jahr ist der Philosoph Wolfram Eilenberger vor Ort in Mülheim an der Ruhr. Seine dortige Mission: das Ruhrgebiet verstehen, gar lieben lernen. Aber wie eine Region lieben, die sich selbst oft missversteht? Auf keiner Landkarte verzeichnet, in keinem Register vermerkt, in keinem Kunstwerk verewigt, ist das Ruhrgebiet bis heute auf der Suche nach sich selbst. Irgendwo zwischen Kumpel und Kohlen, Stadien und Halden, Brachen und Lachen, bleibt er also zu bergen: der Schatz eines Reviers, das aus mehr bestehen will als nostalgischer Rückschau.

      Das Ruhrgebiet
      3,7
    • Zugegeben, Philosophie macht nicht notwendig glücklich. Eines aber steht fest: Sie macht das Leben wesentlich interessanter. Beispielhaft erprobt dieses Buch die lebensverwandelnde Kraft des Philosophierens: Sie werden mit Wittgenstein neue Freunde finden, mit Kant auf den Hund kommen, mit Nietzsche heiraten, mit Aristoteles Fahrrad fahren, mit Sokrates ein Kind bekommen und mit Jacques Derrida an sich selbst zweifeln. Ein Buch für Anfänger im weitesten Sinne - und damit für alle Menschen, die in ihrem Leben noch etwas vorhaben.

      Philosophie für alle, die noch etwas vorhaben
      3,6
    • Zeit der Zauberer

      Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 - 1929

      Die Jahre 1919 bis 1929 markieren eine Epoche unvergleichlicher geistiger Kreativität, in der bedeutende Philosophen wie Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger die deutsche Sprache zur Sprache des Geistes erhoben. Wolfram Eilenberger, Bestsellerautor und Chefredakteur des »Philosophie Magazins«, erweckt diese Zeit zwischen Lebenslust und Wirtschaftskrise, Nachkrieg und aufkommendem Nationalsozialismus zum Leben. Er schildert den kometenhaften Aufstieg Heideggers und dessen Beziehung zu Hannah Arendt, den taumelnden Walter Benjamin und seine amour fou mit einer lettischen Anarchistin, den genialen Wittgenstein, der in Cambridge verehrt wird, aber in der Provinz Grundschüler unterrichtet, sowie Ernst Cassirer, der den aufsteigenden Antisemitismus in Hamburg erlebt. In den Lebenswegen dieser vier Philosophen sieht Eilenberger den Ursprung unserer heutigen Welt. Dank seiner Erzählkunst wird der Rückblick auf die Zwanziger Jahre zu einer Inspiration und Mahnung, aber vor allem zu einem mitreißenden Lesevergnügen. Eilenberger zeigt, wie diese vier Denker eine erstaunliche geistige Konstellation bilden und auf die Frage nach dem Menschsein antworten.

      Zeit der Zauberer
      3,7
    • Sie leben im hohen Norden, gehen ständig in die Sauna, haben Millionen Handys und kämpfen mit Milliarden von Mücken. Die Finnen sind ein eigenwilliges und lustiges Völkchen. Wolfram Eilenberger liebt sie. Ganz besonders eine. Deswegen zieht er mit ihr für ein halbes Jahr nach Finnland, um Land, Leute und insbesondere ihre Familie zu erkunden. Das ist 15 Jahre her … Mittlerweile hat er fest gestellt: Sie sind wunderbar, aber irgendwie spinnen sie auch, die Finnen.

      Finnen von Sinnen
      3,3
    • Geister der Gegenwart

      Die letzten Jahre der Philosophie und der Beginn einer neuen Aufklärung 1948 – 1984 | SPIEGEL-Bestseller

      „Geister der Gegenwart“ von Wolfram Eilenberger erkundet die Ideen von Adorno, Sontag, Foucault und Feyerabend in der Nachkriegszeit. Der Autor schildert ihren Aufbruch zu einer neuen Aufklärung und deren Einfluss auf Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Ein inspirierendes Werk über die Kraft der Philosophie in Krisenzeiten.

      Geister der Gegenwart
    • Und täglich grüsst der Familienwahnsinn Was unterscheidet den Finnen vom Kanadier, und wie kommt ein deutscher Mann damit klar, dass sein nordamerikanischer Nachbar auf die wohlmeinende Frage nach dem werten Befinden so gar keine ehrliche Antwort parat hat? Dass seine Frau Karriere macht, während er die Kinder zur Schule bringt und täglich mit den Marotten der Interims-Landsleute zu kämpfen hat? Warum hätte der Geburtstag der Töchter besser in einer Shoppingmall stattfinden sollen als in den eigenen vier Wänden? Und was sagt eigentlich die finnische Frau dazu?

      Kanada kann mich mal
    • Fragen zu stellen, die unbeantwortbar bleiben, ist laut Kant die Bestimmung des Menschen. Doch davon, dass bereits kleine Kinder ihre Eltern vor solche Fragen stellen, schrieb er nichts. Dabei ist das „metaphysische Kind“ – wie jede Mutter und jeder Vater sofort bestätigen werden – ein ganz alltägliches Ereignis. „Was wäre, wenn du Mama nicht getroffen hättest?“ – „Hätte ich auch ein Junge sein können?“ – „Muss man Versprechen halten?“ – „Guckt uns der liebe Gott gerade zu?“ – Fragen, die uns als Erwachsene faszinieren und verunsichern zugleich. Was der Beginn eines spannenden Gesprächs sein könnte, versiegt allzu oft in schneller Beschwichtigung oder scherzhafter Ablenkung. Das ist keine Katastrophe, aber doch eine vergebene Chance. Denn für Wolfram Eilenberger sind diese Fragen nicht weniger als eine Herausforderung an uns „Große“, selbst zu denken, oder anders gesagt: Sie sind ein Sprungbrett in die Welt der Philosophie. Anschaulich, überraschend und lebensnah macht Eilenberger uns mit den Arten und Weisen vertraut, in denen sich die Philosophie mit den großen Fragen des Lebens auseinandergesetzt hat.

      Kleine Menschen, große Fragen